24. Dezember 2011 12:41

Heiliger Abend 

Fischer pocht auf Gerechtigkeit

Der Bundespräsident will eine "gerechte Verteilung von Lasten"

Fischer pocht auf Gerechtigkeit

Die Sorge bzw. das Bemühen um soziale Ausgewogenheit hat angesichts eines erwartbaren Sparpakets die Politiker-Statements am Heiligen Abend geprägt. Bundespräsident Heinz Fischer wünschte sich in der ORF-Sendung "Licht ins Dunkel" von der Regierung "gerechte Verteilung von Lasten" und Bedachtnahme auf sozial Schwache. Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) versicherte, die Regierung werde "alle Anstrengungen unternehmen, dass wir so sparen, dass die Schwächsten möglichst verschont werden". Vizekanzler Michael Spindelegger (ÖVP) erklärte, es gelte die "Mischung" an Maßnahmen "sorgfältig" auszuarbeiten.

Das Bemühen um die Reduzierung des Budgetdefizits sei "richtig", unterstrich der Bundespräsident. Wichtig sei aber, darauf zu achten, beim Sparpaket nicht "jene, die am unteren Bereich der Einkommensskala sind" womöglich stärker zu belasten. Einmal mehr trat Fischer neben Sparmaßnahmen auch für "gut überlegte Einnahmen" ein.

Faymann will "sozial ausgewogenes Österreich"
Der Bundeskanzler wünscht sich auch in Zukunft ein "sozial ausgewogenes Österreich", er warnte vor einem Auseinanderdriften von reich und arm. Wohlhabende würden mehr an Steuern bezahlen und trotzdem noch etwas spenden können, das "geht sich aus", war sich Faymann sicher. Schlüssel zu einer gerechten Gesellschaft seien eine Bildungspolitik mit gleichen Chancen ebenso wie Vollbeschäftigung bzw. geringe Arbeitslosigkeit.

Alle würden 2012 ihren Beitrag zur Budgetkonsolidierung leisten müssen, betonte Spindelegger - "wer mehr hat, mehr, wer weniger hat, weniger". Ende Jänner werde die Regierung das entsprechende "Projekt" vorlegen können, hoffte er. Nicht zur Debatte steht für ihn die steuerliche Absetzbarkeit von Spenden. "Das muss aus meiner Sicht leistbar bleiben", sagte Spindelegger. Diese werde nämlich immer stärker in Anspruch genommen und sei ein "guter Anreiz".

Auch Nationalratspräsidentin Barbara Prammer (SPÖ) trat in "Licht ins Dunkel" für "Verteilungsgerechtigkeit" ein. "Natürlich müssen wir sparen, aber die Gerechtkeit darf nicht auf der Strecke bleiben."


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8 Postings
elmer meint am 26.12.2011 19:06:17 ANTWORTEN >
Gerade der Fischer und die Gerechtigkeit !!Verhält sich so wie wenn der Teufel Weihwasser bestellt weil er Durst hat.
Zillertaler333 meint am 25.12.2011 18:17:59 ANTWORTEN >
Ich würde mir denken,Kreisky hätte diesen Fischer in die wüste geschickt,wo nirgends kein W-klo zu finden ist.
alpi meint am 25.12.2011 09:19:24 ANTWORTEN >
Ein ungewählter Kreiskyschüler und Abzocker pocht auf Gerechigkeit!!!!
Wie krank sind unsere Politiker eigentlich!!!!!
omen meint am 24.12.2011 22:13:55 ANTWORTEN >
WAS VERSTEHT FISCHER VOM SPAREN ? BEI SEINEM GEHALT IST DAS EIN FREMDWORT FÜR IHN !
Zillertaler333 meint am 24.12.2011 15:37:03 ANTWORTEN >
Die SPÖ hat durch ihren Stimmenwahn vertan,es gibt kein zurück zur vernunft mehr,die Gier ist zu Stark seit wir in der EU sind.
schauinsland meint am 24.12.2011 15:00:41 ANTWORTEN >
Jawohl! Lassen Sie eine öffentliche Debatte und Volksabstimmung über unsere Beteiligung am Rettungsschirm zu! Oder verstehen Sie unter Verteilungsgerechtigkeit, dass wir den Griechen unser Geld geben? Lassen Sie eine Volksabstimmung zu, sonst können Sie sich mit Ihren salbungsvollen Worte über die Häuser hauen.
Mag. Robert Cvrkal meint am 24.12.2011 14:25:44 ANTWORTEN >
Wenn sich unser verehrter Bundespräsident für Gerechtigkeit einsetzt, dann soll er sich einmal über politisch motivierte Besetzungen wie beim ORF kritisch äußern.

Ähnlich wie Bürgerinitiativen, die oft die Hilfe von parlamentarischen Vertretern benötigen ist es auch für das Staatsoberhaupt wichtig eine entsprechende Distanz zu allen Parteien aufzuweisen, denn nur so ist eine Parteiunabhängigkeit auch von außen erkennbar.

Das österreichische Volk hat die Bevormundung durch die Politik, die anscheinend die repräsentative Demokratie zur Sicherung ihrer Pfründe missbraucht satt, denn sonst würden die von Regierungen in Auftrag gegebenen von der Bevölkerung bezahlten und Experten ausgearbeiteten Reformen, wie z. B. Verwaltungs-, Spitals- oder Pensionsreform schon längst umgesetzt worden sein. Wir wollen mitbestimmen, denn wir müssen auch für die Fehlentscheidungen und die Fehlbesetzungen der/durch die Politik letzten Endes bezahlen.

Liebe Politiker wir werden euer Verhalten z. B. auch Stimmverhalten genau beobachten und die Bevölkerung dann entsprechend informieren.

Mag. Robert Cvrkal - Aktion 21 pro Bürgerbeteiligung.
TWITTER meint am 24.12.2011 13:23:51 ANTWORTEN >
Richtig Herr BP, alle sollten wir das gleiche Recht haben wie ein KHG
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