Junglehrer: Neues Dienstrecht in Gefahr

Zeitdruck

Junglehrer: Neues Dienstrecht in Gefahr

Mitte September wird sich SPÖ-Unterrichtsministerin Claudia Schmied wieder mit der Gewerkschaft zusammensetzen, um eine Einigung zu erzielen. Die Verhandlungsatmosphäre wird zwar als „gut“ geschildert – weitergegangen ist aber nicht viel. So bestätigten die Lehrergewerkschafter Paul Kimberger (Pflichtschulen) und Jürgen Rainer (BMHS), dass über das heikle Thema Geld bisher noch gar nicht geredet wurde. Somit ist das Ziel in Gefahr, das neue Dienstrecht bis Jahresende aus der Taufe zu heben. „Der Zeitplan ist, vorsichtig gesagt, sehr ambitioniert“ so Kimberger. „Wenn es sich nicht ausgeht, verhandeln wir halt auch noch im kommenden Jahr.“

600 Euro pro Monat mehr. Die Gehaltskurve für Lehrer soll flacher werden: Junge Lehrer verdienen mehr, im Alter steigt das Gehalt nicht mehr so stark an. Konkret hatte Kimberger in ÖSTERREICH verlangt, dass Junglehrer mit 2.000 € netto beginnen sollen– 600 € mehr als bisher.

Im Unterrichtsministerium ist man gelassen: Wenn es eine politische Einigung bis Jahresende gebe, „dann wäre das gut“. Schlussendlich liege es auch an der Gewerkschaft, rascher zur Einigung zu kommen.

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