Koalition streitet um ÖBB-Aufsichtsrat

"Beschämend"

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Koalition streitet um ÖBB-Aufsichtsrat

Nachdem die zwei ÖVP-nahen Aufsichtsräte der ÖBB-Holding, Franz Rauch und Christian Teufl, die Verlängerung ihrer Mandate Mitte der Woche "aus persönlichen Gründen" abgelehnt haben, geht heute, Donnerstag, das Koalitionsgezänk um die Besetzung des Bahn-Kontrollgremiums weiter. SP-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter bezeichnete das Verhalten der ÖVP in einer Aussendung als "beschämend". "Nach monatelangen Anwürfen und Dirty Campaigning von Staatssekretär Lopatka (Reinhold, VP, Anm.) gegen das Staatsunternehmen ÖBB und die Belegschaft folgt nun die Verweigerung jeglicher Verantwortung."

Kubacka als Streitpunkt
Die schwarzen Aufsichtsräte dürften sich zurückgezogen haben, weil die SPÖ es abgelehnt hatte, den ehemaligen VP-Finanzstaatssekretär Helmut Kukacka als Nachfolger des AR-Vizepräsidenten Eduard Saxinger zu bestellen.

Diese Begründung der ÖVP richte sich von selbst, meinte Kräuter. "Kukacka hat viele Jahre verbissen gegen die ÖBB agitiert, einen erklärten Bahngegner in eine verantwortungsvolle ÖBB-Position zu berufen, widerspricht jeglicher Unternehmenskultur und Zukunftsperspektive im Interesse des Unternehmens."

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