Faymann prescht vor
Reichen-Steuer erregt die Reichen
Kanzler will sie unbedingt: VP & Reiche toben. 74.000 Millionäre zittern.
Die Reichensteuer spaltet Österreich: Betroffene sind über die Kanzlerpläne sauer. Experten warnen vor Kapitalflucht. Doch SPÖ bleibt hart.
Polit-Österreich diskutiert nur über das eine: die Reichensteuer. Kanzler Werner Faymann (SPÖ) untermauert seine Forderung im ORF-Sommergespräch. Seitdem sind Durchschnittsverdiener begeistert – und die Reichen sauer. Tatsächlich hat der Kanzler gute Argumente:
● 74.000 Millionäre: Österreich hat rund 74.000 Millionäre, erhob der liechtensteinische Vermögensberater Valluga. Und: Das reichste Prozent der Österreicher besitzt 27 Prozent des gesamten Vermögens – und zahlt dafür vergleichsweise wenig Steuern.
● Gewinnsteuern sinken: Denn die Staatseinnahmen aus Lohnsteuern sind seit 2009 um 19,2 % gewachsen – die Einnahmen aus Gewinnsteuern 7,4 % gesunken.
Nur: Viele Experten warnen vor der Vermögenssteuer. So rechnet der prominente Steuerberater Karl Bruckner mit einer regelrechten Kapitalflucht. Allein in den letzen Tagen hätten drei seiner Klienten angekündigt, Österreich zu verlassen, falls die Reichensteuer à la Faymann kommen sollte. Und: Bruckner warnt davor, dass der Schaden deshalb größer sein würde als der Nutzen: „Die Einnahmen werden sich in Grenzenhalten.“
Dieser Ansicht ist auch der frühere SPÖ-Vizekanzler Hannes Androsch: „Die Reichensteuer bringt fiskalisch nichts.“ Und Promi-Baumeister Richard Lugner sagt: „Unsere Einkommenssteuer liegt jetzt schon bei fast 50 %. Wenn man die Hälfte abgibt, ist das großzügig genug.“ Allein Pop-Barde DJ Ötzi alias Gerry Friedle sagt: „So lange es dem Staat dient, ist es okay.“
Pühringer für Steuer
Die ÖVP ist strikt gegen die Pläne Faymanns. Nur OÖ-Landeshauptmann Josef Pühringer kann sich gegenüber ÖSTERREICH vorstellen, Reiche zur Kasse zu bitten, denn „die VP verteidigt kleine Häuselbauer, aber keine Reichen“. Pühringer will sie aber anders zur Kasse bitten: Durch eine Steuer auf Kapitalflucht, wenn sie also das Land verlassen.
So funktioniert die neue Steuer
ÖSTERREICH recherchierte, wie die neue Reichensteuer funktionieren soll. Porsche, Flick & Co. würden – theoretisch – mächtig zur Kasse gebeten.
Steuersatz:
Laut Kanzler Werner Faymann soll sich der Steuersatz zwischen 0,3 und 0,7 Prozent für alle Vermögensanteile über einer Million Euro bewegen. Für 100.000 Euro über der Million wären also zwischen 300 und 700 Euro zu bezahlen.
Ausnahmen geplant:
Die erste Million des Vermögens wäre steuerfrei. Zudem geht es dem Kanzler ausschließlich um Privatvermögen. Firmenvermögen wären nicht betroffen. Sehr wohl müssten aber Anteile Privater an Firmen versteuert werden. Ebenfalls Ausnahmen könnte es geben für Hauptwohnsitze, Antiquitäten oder Kunstgegenstände usw.
Steuererklärung:
Geplant ist eine jährliche Steuererklärung, in der jeder seine Vermögenswerte deklarieren muss. Überprüfen soll das die Finanz durch Stichproben.
Bemessungsgrundlage wäre das Nettovermögen, also Vermögen minus Verbindlichkeiten, etwa Kredite.
Beispiel:
Jemand besitzt ein Haus mit einem großen Grundstück (Wert 900.000 €), hat Sparbücher bzw. Aktienanteile (von 400.000 €) – aber noch einen Kredit laufen, von dem noch 100.000 Euro offen sind. Macht ein Gesamt-Nettovermögen von 1.200.000 €. Somit fielen für 200.000 € zwischen 600 und 1.400 € pro Jahr an Steuer an.
Wie viel kassiert die Finanz?
Faymann rechnet mit Einnahmen zwischen 500 Mio. und zwei Milliarden Euro. Allerdings: Ausnahmen verringern diese Summe. In Frankreich werden durch die Vermögenssteuer (Satz bis zu 1,8 %) 4,2 Mrd. Euro eingenommen. Umgelegt auf Österreich wären es 600 Mio. Euro.
Superreiche
Österreichs Superreiche, wie Piëch, Porsche und Flick, müssten kräftig zahlen – denn aus der SPÖ ist zu hören, dass auch deren Stiftungen im Visier sind. Die Familie Flick zum Beispiel (Vermögen 6,2 Mrd. Euro) müsste pro Jahr 43,4 Millionen Euro Vermögenssteuer zahlen. Theoretisch, praktisch sind sicher Schlupflöcher zu finden – bis zur Abwanderung aus Österreich.
Steuer-Experte: "Reiche würden Land verlassen"
ÖSTERREICH: Der Kanzler plant eine Steuer auf große Vermögen. Halten Sie das für sinnvoll?
Karl Bruckner: Nein, ich habe noch die Vermögenssteuer bis 1993 erlebt. Um es auf den Punkt zu bringen: Der Verwaltungsaufwand ist enorm, die Klienten werden von der Finanz schikaniert – und das, was in die Kassen des Fiskus fließt, wird sich in Grenzen halten.
ÖSTERREICH: Also sind Sie dagegen?
Bruckner: Ich glaube, man hat noch vieles gar nicht bedacht: So ist völlig unklar, wie Immobilien bewertet werden, dabei ist das eine Gretchenfrage. Außerdem: Aktien oder Vermögen auf Sparbüchern könnten ohne ein neues Verfassungsgesetz gar nicht besteuert werden. Das ist im Gesetz für die Kapitalertragssteuer mit Zweidrittelmehrheit so verankert.
ÖSTERREICH: Gegner der neuen Steuer warnen davor, dass Reiche das Land verlassen. Ist das auch Ihre Erfahrung?
Bruckner: Mit einer Kapitalflucht ist zu rechnen. In den letzten Tagen hatte ich drei Klienten mit Vermögen teilweise deutlich über einer Million, die das Land verlassen würden. Der Hauptwohnsitz ist schnell nach Bratislava verlegt.(gü)
Wieviel Politiker hat eigentlich unser schönes Land?
Ich glaub, es würde alle mal für eine Politikersteuer reichen! Und wenn wir schon dabei sind, ich würde auch eine Idiotensteuer für Politiker vorschlagen ;)
Wir haben folgende Situation derzeit: zwei Thesen und zuletzt eine Folgerung von mir
a) Die Wirtschaft will Kompetenzen für die gesamte Gestaltung der Gesellschaft. Wir stellen fest, dass betriebswirtschaftliche Richtlinien, Regeln und Normen (im Prinzip die gesamt Betriebswirtschaftslehre) nicht geeignet sind, eine ganze Gesellschaft sozial verantwortlich zu
gestalten und für den Arbeitnehmer/Bürger zu sorgen. Vor allem können die immer engeren Prognosen der betrieblichen Entscheidungen nicht den längerfristigen, an Nachhaltigkeit orientierten Erfordernissen der Gesamtgesellschaft gerecht werden. Diese erwähnten Erfordernisse werden in der Wirtschaftslehre gar nicht formuliert, hier geht es nur um Gewinnmaximierung.
b) Durch die Arbeitsmarkt- und Steuerpolitik sowie die Privatisierung öffentlicher Güter wird die Spaltung zwischen Reich und Arm zusehends verstärkt. Diese Entsolidarisierung (normalerweise wären in Österreich die Sozialpartner zuständig) führt zum Ruin des Sozialstaates und seiner sozialen Sicherungssysteme.
c) Geht's der Wirtschaft gut, geht es Einzelnen (Großkonzernen, Großkapital, Monopolisten; Reichen, die dort leicht ihr Vermögen anlegen können) immer besser, während immer mehr immer weniger bekommen (Globalisierungseffekt). Ein völliges Versagen der Sozialpolitik tut ein Übriges zur gegenwärtigen Entwicklung.
wie schon im anderen thread gepostet...
in AT fängt reichtum schon bei 60.000€ brutto jahreseinkommen an. d.h. ab dieser, eigentlich nicht wirklich beeindruckenden summe, zahlt man den spitzensteuersatz!
netto monatlich? - 3200€..in etwa?
immens reich...nicht wahr?
nächste Kasperliade - die Wirtschaft braucht Facharbeiter (angeblich) weigert sich aber welche auszubilden und auch zu fördern.
Auf einen Nenner gebracht: die ÖVP braucht nur das, was sie melken und ausbeuten kann!
Es wurde im Neoliberalismus alles samt Ausbildungssystem so unmenschlich dereguliert, dass es nur mehr den Vorständen, Aktionären und Konzernmanagern zu Gute kommt. Die Unternehmen halten sich Mitarbeiter wie Nutztiere! Wenn sich z.B u.a. sogar teurere Markenfirmen wie der spanische Textilkonzern ZARA wegen Zwangsarbeit, Dumpinglöhne und unbeschreiblichen Arbeitsbedingungen verantworten müssen, sollte man verstehen, wie weit man es durch mafiöse und kriminelle Strukturen wieder gebracht hat und wie wenig die Rechte und Interessen von Arbeitnehmern in diesem globalen Markt vertreten werden.
Dieser ganze Terror mit dem Wachstumsraten und Börsenindex geht doch nur von neeoliberalen Konservativen in Europa aus!
Dieses ganze Ausbeuter-System, alle Verantwortlichen und Wirtschaftskammern, die dieser Ausbeutung dienen, gehören von den Wählern schleunigst verabschiedet und alle Systeme = aus für freie Martwirtschaft, komplett neu aufgesetzt.
die Erde der Natur,in ein paar zig jahren wird sicher kein mensch mehr auf der Erde überleben,
daran sollten die gierigen überlegen,ob denen das Leben noch einen Sinn hat.
Da gebe ich ihnen wirklich recht. Der Mensch ist der grösste Feind für unsere Umwelt.
Österreichische Gesetze können außer der NORM der EU keine Rechtskraft erlangen.
Jedes Gesetz ist im Gerichtshof der EU einklagbar, und wird von dort her außer Kraft gesetzt.
Mit Faymann hat die Regierung einen unbrauchbaren und in der Bevölkerung unbeliebten Staatsmann bekommen. Seine Phantasierer rei, die gehnen einen schon auf die Eier!
Wollen sie die "Arbeitsunwilligen" verhungern lassen? Immer diese plakativen/populistischen Forderungen, die sich bei näherer Betrachtung eigentlich immer als Unsinn herausstellen.
Meistens kommt dann noch, "Die arbeiten schon, wenn sie nichts zum Essen haben!"
Es ist erwiesen, dass die Sozialleistungen unmittelbar mit der Kriminalität korrespondieren.
Ein Gefängnisplatz kostet ein "Vielfaches" der Mindestsicherung. Solche Forderungen leisten eigentlich nur der zunehmenden Radikalisierung Vorschub.
Vor diesem Problem steht jetzt die wertkonservative Regierung in England, die ja alle dieser Plünderer/Kriminellen/Aufständischen einsperren will und erkennen muss, dass die Gefängnisse überfüllt sind.
Vielleicht kann ja der Cameron seine Wohnung zur Verfügung stellen!
wenn du als (einzel)unternehmer noch im gemeindebau wohnst, dann wirst du wohl nicht zu den superreichen gehören die hier gemeint sind:-) abesehen davon wird dem arbeitenden nichtselbständigen auch jeder cent aus der tasche gezogen OHNE daß er die möglichkeit hat sein geld vorher in sicherheit zu bringen so wie es die superreichen tun zb. in stiftungen oder in sonst ein steuerparadies. also genau lesen um was und wen es hier dabei geht. ich denke da z.b.an Grasser und consorten.
Musst du richtig lesen: Ich schrieb: Gegenüber im Gemeindebau. Nicht: Ich wohne im Gemeindebau.
man sollte aber vor allem eines machen, die ganzen löcher in der steuergesetzgebung schließen und auch die überprüfung der menschen die keine arbeit finden etwas strenger handhaben. ich kenn genug, die nebenbei die ganze woche arbeiten aber geringfügig beschäftigt gemeldet sind. der eine in der sendung der spera der gemeint hat: bin i depat dass i oarbeiten geh? zwa pfusch und i hob ollas herinnen. auf solche mitbürger kann ich gut und gern verzichten.
Rigorose Maßnahmen, denen ich durchaus einiges abgewinnen kann.
Bez. der Überprüfung von sog. "Arbeitsunwilligen" od. geläufiger "Sozialschmarotzern". Das ist zwar eine plaktive Forderung. In der Praxis aber nicht so leicht umzusetzen. Das würde ein erhebliches Mehr an Verwaltungsaufwand bedeuten. Man müsste zusätzliche Bedienstete (Aussendienstmitarbeiter) einstellen die diesen Leuten soz. "nachschnüffeln". Das ganze müsste auf rechtsstaatliche Beine gestellt werden, die Mitarbeiter entsprechend geschult werden. Mit den Kompetenzen (Privatgrund od. -Whg. betreten u.v.m.) ist es auch so eine Sache. Die müssten mit Videoausrüstung unterwegs sein - Datenschutz.
Ich habe da nur einige Probleme aufgelistet - bei praktischer Durchführung würden sich noch unzählige deren mehr ergeben.
Ich meine der Aufwand und die Kosten stehen in keiner Relation zum Nutzen. Ausserdem würde das m.E. schon ein bißchen in Richtung Überwachungsstaat gehen.
und die reichen in diesem land haben auch deshalb so viel (zb. BILLA) weil die viel frauen und arbeiter ausgebeutet haben - billigstlöhne und üst nicht bezahlt usw.
also sehe ich es als solitaritätsbeitrag wenn sie vom vermögen zahlen ....
denen wird genug übrig bleiben ...... da mache ich mir keine sorgen
die haben auch kein schlechtes gewissen wenn sie nix zu verschenken haben und ihre mitarbeiter mindestlöhne bekommen wo grad mal ÜBERLEBEN möglich ist aber nicht vorsorgen und vermögen - auch wenn sie sich den a. aufreissen ...
Die braucht sowieso keiner wenns nix zahlen wollen.
Weil mit da Mittelschicht kann mas ja machen.
die övp kriecht solchen mieslingen immer in den hintern.
und um steuer zu zahlen muss mann einkommen haben auch als selbständiger ;-)
und ich habe in vielen buchhaltungen gearbeitet was da alles drinn steht steuermindernd und was alles nicht drin steht ebenfalls steuermindernd ist bis zu "kunstvoll" zu benennen ... aber genausogut kriminell ....
natürlich machen sie das nicht
weil wenn ich es richtig verstanden habe bei ihnen jeder euro den sie verdienen an den fiskus geht ;-)
mein grossmutter sagte immer wer über steuer und unterhalt für die eigen kinder jammert den sollte man was wegnehmen ;-)
da könnten wir uns dann gratiskindergärten und beste schulen und und unis leisten ;-)
Darum ist auch wieder einmal die Fpö gegen alles und schützt auf einmal Milliardäre.
Total inhaltlos ohne Konzept und leer. Also steht 2012 BlauSchwarz an.
Gute Nacht, Österreich- nix gelernt.
Lebensmittel, Bankkonto u.dgl. aber schon!
Die Firmen sind ausgenommen und gerade die haben das meiste Vermögen. Anscheinend ist die SPÖ auch korrupt, sonst würde eine Vermögensteuer auch für Firmen gelten.
Jeder Millionär wird dann einfach eine Firma gründen und ist wieder steuerfrei!!!!!!
dieser rote gag wirft derzeit noch mehr fragen auf als es antworten gibt...
bei manchen genügt es zu hören..." hey, den reichen wird was weg genommen, dadurch bleibt ja mir mehr"...einfache rechnung für den wähler, was unterm strich rauskommt interessiert schon wieder weniger...
egal, man wird sehen wer/was sich durchsetzt und man wird es hinnehmen, was bleibt einem sonst auch über
Die Herrschaften haben vielleicht viel dafür gemacht und auch das Geld verdient, doch in Zeiten wie diesen, muss man auch Einbußen kassieren.
Die braven Arbeiter bzw. das kleine Volk muss aber mehr darunter leiden, denn die können nicht so viel hergeben, dass sie noch vernünftig leben können.
Um das gehts.
Was ist schlimmer, ein Arbeiter bekommt z.b. im Monat zwischen 1000 Euro 1300 Euro und hat Lohnsteuern zwischen 200 - 400 Euro.
Einem Millionär können dann die 0,3 oder 0,7 Prozent egal sein, was er noch mehr zahlen muss.
Der Arbeiter kommt fast nicht mit dem Geld aus, der Millionär weiss nicht mehr wohin damit.
Na so was geiziges?
Einer von uns wäre froh. wenn er sich nur ein wenig vom Kuchen abschneiden könnte.
Die kommen ja wenigstens aus und brauchen sich keine Sorgen machen.
Wenn die Steuern gezahlt werden, bleibt denen trotzdem noch ein Haufen Geld über.
Was anderes wäre, wenn einer jeder pro Monat 1 Milliarde hergeben müssten, na dann wäre das schon krass, aber die 0,3 oder 0,7 die tun denen sicher nicht weh.
Eben dieses "Steuerdumping" wird ja von den Konzernbossen als Druckmittel eingesetzt und die dummen Mitgliedsländer gehen nochmals um den einen od. anderen Prozentpunkt hinunter.
Soviel "Steuerdumping" können wir hier gar nicht betreiben, als das Bangladesh od. Kambodscha (willkürlich gewählte Nationen) uns nicht locker um das 5-10fache unterbieten können.
Diese Gruppenbesteuerung fällt ja in dieselbe Kategorie. Als Opel in Deutschland in die Krise schlitterte, wurde irgendwo auf einem deutschen Sender die Meldung losgelassen, dass dieser Konzern angebl. schon seit den 90ern keine Steuern mehr bezahlt hat.
Ich bin kein Wirtschafts- od. Steuersachverständiger, aber es kann so nicht weitergehen, dass diese multinationalen Konzerne hin- und herspringen und keine Steuern mehr bezahlen und von den einzelnen Staaten dafür auch noch subventioniert werden - weil sie ach ja soviele Arbeitsplätze geschaffen haben.
Eins muss diesen Konzernen klar sein - sollten sie hier in Europa die gut bezahlten Jobs eliminieren, dann eliminieren sie auch die Käufer ihrer Produkte.
Was hat der wertkonservative Klüngel nicht aufgeschrien, als in Österreich die Bankenabgabe und ich glaube auch die Börsensteuer od. -abgabe eingeführt wurde. Das Ende der Republik wurde in Aussicht gestellt - Blödsinn, da gehts wieder mal nur um Besitzstandswahrung.
Ich weiß nicht, wie`s mit der Finanztransaktionssteuer aussieht - ich glaube die gibts noch nicht - dann sofort, einführen! einführen! und nochmals einführen!
Endlich Druck machen, dass diese Steueroasen in der EU trocken gelegt werden, aber richtig massiv trockengelegt werden! Wie schnell ist das gegangen, als Deutschland damals Liechtenstein Druck gemacht hat!
Was ist in Österreich mit diesen Daten - wir haben ja auch CD`s mit Namen von Steuersündern bekommen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass diese CD od. CD`s irgendwo versiegelt liegen od. zufällig kaputt gegangen sind.
Reichensteuer: Ja, jetzt, sofort und höher!
Wenn mir jetzt irgendein Wirtschaftsakademiker kommt, wie dumm ich nicht bin und was das für naive Zeilen sind, dann halte ich schon mal präventiv entgegen - "ihr Wirtschaftskundigen und Steuerexperten und Banksachverständigen seid Schuld an dieser Krise, die nicht mehr enden will - jetzt gescheit reden, da meine ich, ist es fast schon zu spät - Punktum!"
Vergiss diese ganzen Wirtschafts-Fuzzis, die glauben uns die Welt erklären zu müssen, aber immer daneben liegen. Lesen im Kaffeesud oder das alte Runenorakel sind sicher treffsicherer als diese windigen Wichtigmacher. Auf die Idee, dass ihre Prognosen und Warnungen kein Schwein mehr interessieren, weil sie längst von der Realwirtschaft abgekoppelt agieren, kommen sie mangels Hausverstand auch nicht. Der Gutteil von denen wird von Banken und Finanzdienstleistern bezahlt, deshalb auch immer das Wehgeschrei.
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