31. August 2011 23:56

Faymann prescht vor 

Reichen-Steuer erregt die Reichen

Kanzler will sie unbedingt: VP & Reiche toben. 74.000 Millionäre zittern.

Reichen-Steuer erregt die Reichen
© TZ Österreich / Bruna

Die Reichensteuer spaltet Ös­terreich: Betroffene sind über die Kanzlerpläne sauer. Experten warnen vor Kapitalflucht. Doch SPÖ bleibt hart.

Polit-Österreich diskutiert nur über das eine: die Reichensteuer. Kanzler Werner Faymann (SPÖ) untermauert seine Forderung im ORF-Sommergespräch. Seitdem sind Durchschnittsverdiener begeistert – und die Reichen sauer. Tatsächlich hat der Kanzler gute Argumente:

● 74.000 Millionäre: Österreich hat rund 74.000 Millionäre, erhob der liechtensteinische Vermögensberater Valluga. Und: Das reichste Prozent der Österreicher besitzt 27 Prozent des gesamten Vermögens – und zahlt dafür vergleichsweise wenig Steuern.

● Gewinnsteuern sinken: Denn die Staatseinnahmen aus Lohnsteuern sind seit 2009 um 19,2 % gewachsen – die Einnahmen aus Gewinnsteuern 7,4 % gesunken.
Nur: Viele Experten warnen vor der Vermögenssteuer. So rechnet der prominente Steuerberater Karl Bruckner mit einer regelrechten Kapitalflucht. Allein in den letzen Tagen hätten drei seiner Klienten angekündigt, Österreich zu verlassen, falls die Reichensteuer à la Faymann kommen sollte. Und: Bruckner warnt davor, dass der Schaden deshalb größer sein würde als der Nutzen: „Die Einnahmen werden sich in Grenzenhalten.“

Reichensteuer: Das sagen die Reichen
http://images03.oe24.at/SingerFTP-Lauda17.2.jpg/storySlideshow/39.039.887
Niki Lauda
"Bei der aktuellen Diskussion um die Reichensteuer helfe ich sicher nicht mit."
http://images04.oe24.at/APA34B.tmp.jpg/storySlideshow/39.039.890
Richard Lugner
"Wenn man die Hälfte vom Verdienst als Steuer abgibt, ist das schon großzügig genug."
http://images02.oe24.at/Androsch_HaM001.jpg/storySlideshow/39.039.894
Hannes Androsch
"An dieser Diskussion beteilige ich mich nicht, weil sie fiskalisch nichts bringt."
http://images02.oe24.at/APA368.tmp.jpg/storySlideshow/39.039.898
DJ Ötzi
"Das betrifft nicht mich, weil ich Reichere kenne als mich. Aber wenn es dem Staat dient, ist es o. k."
http://images03.oe24.at/HatiWeiratherKeJ007.jpg/storySlideshow/39.039.902
Harti Weirather
"Politiker sollten lieber effiziente Strukturen schaffen, als die Reichen noch mehr zu besteuern."
http://images01.oe24.at/KernmayerHaselsteiner002.jpg/storySlideshow/39.039.932
Hans Peter Haselsteiner
"Wer unverschämt gut verdient, der soll auch unverschämt hohe Steuern zahlen."
http://images04.oe24.at/APA36F.tmp.jpg/storySlideshow/39.040.477
Christian Niedermeyer
"Es gibt Superreiche, die eine Reichensteuer begrüßen. Ich wäre aber nicht glücklich damit."

Dieser Ansicht ist auch der frühere SPÖ-Vizekanzler Hannes Androsch: „Die Reichensteuer bringt fiskalisch nichts.“ Und Promi-Baumeister Richard Lugner sagt: „Unsere Einkommenssteuer liegt jetzt schon bei fast 50 %. Wenn man die Hälfte abgibt, ist das großzügig genug.“ Allein Pop-Barde DJ Ötzi alias Gerry Friedle sagt: „So lange es dem Staat dient, ist es okay.“

Pühringer für Steuer
Die ÖVP ist strikt gegen die Pläne Faymanns. Nur OÖ-Landeshauptmann Josef Pühringer kann sich gegenüber ÖSTERREICH vorstellen, Reiche zur Kasse zu bitten, denn „die VP verteidigt kleine Häuselbauer, aber keine Reichen“. Pühringer will sie aber anders zur Kasse bitten: Durch eine Steuer auf Kapitalflucht, wenn sie also das Land verlassen.
 

So funktioniert die neue Steuer

ÖSTERREICH recherchierte, wie die neue Reichensteuer funktionieren soll. Porsche, Flick & Co. würden – theoretisch – mächtig zur Kasse gebeten.

Steuersatz:
Laut Kanzler Werner Faymann soll sich der Steuersatz zwischen 0,3 und 0,7 Prozent für alle Vermögensanteile über einer Million Euro bewegen. Für 100.000 Euro über der Million wären also zwischen 300 und 700 Euro zu bezahlen.

Ausnahmen geplant:
Die erste Million des Vermögens wäre steuerfrei. Zudem geht es dem Kanzler ausschließlich um Privatvermögen. Firmenvermögen wären nicht betroffen. Sehr wohl müssten aber Anteile Privater an Firmen versteuert werden. Ebenfalls Ausnahmen könnte es geben für Hauptwohnsitze, Antiquitäten oder Kunstgegenstände usw.

Steuererklärung:
Geplant ist eine jährliche Steuererklärung, in der jeder seine Vermögenswerte deklarieren muss. Überprüfen soll das die Finanz durch Stichproben.

Bemessungsgrundlage wäre das Nettovermögen, also Vermögen minus Verbindlichkeiten, etwa Kredite.

Beispiel:
Jemand besitzt ein Haus mit einem großen Grundstück (Wert 900.000 €), hat Sparbücher bzw. Aktienanteile (von 400.000 €) – aber noch einen Kredit laufen, von dem noch 100.000 Euro offen sind. Macht ein Gesamt-Nettovermögen von 1.200.000 €. Somit fielen für 200.000 € zwischen 600 und 1.400 € pro Jahr an Steuer an.

Wie viel kassiert die Finanz?
Faymann rechnet mit Einnahmen zwischen 500 Mio. und zwei Milliarden Euro. Allerdings: Ausnahmen verringern diese Summe. In Frankreich werden durch die Vermögenssteuer (Satz bis zu 1,8 %) 4,2 Mrd. Euro eingenommen. Umgelegt auf Österreich wären es 600 Mio. Euro.

Superreiche
Österreichs Superreiche, wie Piëch, Porsche und Flick, müssten kräftig zahlen – denn aus der SPÖ ist zu hören, dass auch deren Stiftungen im Visier sind. Die Familie Flick zum Beispiel (Vermögen 6,2 Mrd. Euro) müsste pro Jahr 43,4 Millionen Euro Vermögenssteuer zahlen. Theoretisch, praktisch sind sicher Schlupf­löcher zu finden – bis zur Abwanderung aus Österreich.
 

Steuer-Experte: "Reiche würden Land verlassen"

ÖSTERREICH: Der Kanzler plant eine Steuer auf große Vermögen. Halten Sie das für sinnvoll?
Karl Bruckner: Nein, ich habe noch die Vermögenssteuer bis 1993 erlebt. Um es auf den Punkt zu bringen: Der Verwaltungsaufwand ist enorm, die Klienten werden von der Finanz schikaniert – und das, was in die Kassen des Fiskus fließt, wird sich in Grenzen halten.

ÖSTERREICH: Also sind Sie dagegen?
Bruckner: Ich glaube, man hat noch vieles gar nicht bedacht: So ist völlig unklar, wie Immobilien bewertet werden, dabei ist das eine Gretchenfrage. Außerdem: Aktien oder Vermögen auf Sparbüchern könnten ohne ein neues Verfassungsgesetz gar nicht besteuert werden. Das ist im Gesetz für die Kapitalertragssteuer mit Zweidrittelmehrheit so verankert.

ÖSTERREICH: Gegner der neuen Steuer warnen davor, dass Reiche das Land verlassen. Ist das auch Ihre Erfahrung?
Bruckner: Mit einer Kapitalflucht ist zu rechnen. In den letzten Tagen hatte ich drei Klienten mit Vermögen teilweise deutlich über einer Million, die das Land verlassen würden. Der Hauptwohnsitz ist schnell nach Bratislava verlegt.(gü)


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40 Postings
diersch meint am 10.02.2012 19:30:11 ANTWORTEN >
der niki lauda hat sagt in werbung, " ICH HABE NICHT ZUM VERSCHENKEN"in echtem leben hat er sicher auch nicht zum verschenken,aber jetzt muss er verschenken,zu viel geld macht gierig,ich habe gearbeitet bei viele reiche,da gibts nicht einmahl glas wasser zum verschenken,und bei die armen gibts essen,trinken,kaffe,und noch dazu kräftige trinkgeld....
anonymusFTPS meint am 02.09.2011 17:57:53 ANTWORTEN >
Ich hätte da mal eine Frage;
Wieviel Politiker hat eigentlich unser schönes Land?
Ich glaub, es würde alle mal für eine Politikersteuer reichen! Und wenn wir schon dabei sind, ich würde auch eine Idiotensteuer für Politiker vorschlagen ;)
Aluschnig meint am 01.09.2011 18:36:49 ANTWORTEN >
@Walter1230

Wir haben folgende Situation derzeit: zwei Thesen und zuletzt eine Folgerung von mir

a) Die Wirtschaft will Kompetenzen für die gesamte Gestaltung der Gesellschaft. Wir stellen fest, dass betriebswirtschaftliche Richtlinien, Regeln und Normen (im Prinzip die gesamt Betriebswirtschaftslehre) nicht geeignet sind, eine ganze Gesellschaft sozial verantwortlich zu
gestalten und für den Arbeitnehmer/Bürger zu sorgen. Vor allem können die immer engeren Prognosen der betrieblichen Entscheidungen nicht den längerfristigen, an Nachhaltigkeit orientierten Erfordernissen der Gesamtgesellschaft gerecht werden. Diese erwähnten Erfordernisse werden in der Wirtschaftslehre gar nicht formuliert, hier geht es nur um Gewinnmaximierung.

b) Durch die Arbeitsmarkt- und Steuerpolitik sowie die Privatisierung öffentlicher Güter wird die Spaltung zwischen Reich und Arm zusehends verstärkt. Diese Entsolidarisierung (normalerweise wären in Österreich die Sozialpartner zuständig) führt zum Ruin des Sozialstaates und seiner sozialen Sicherungssysteme.

c) Geht's der Wirtschaft gut, geht es Einzelnen (Großkonzernen, Großkapital, Monopolisten; Reichen, die dort leicht ihr Vermögen anlegen können) immer besser, während immer mehr immer weniger bekommen (Globalisierungseffekt). Ein völliges Versagen der Sozialpolitik tut ein Übriges zur gegenwärtigen Entwicklung.
Aschante meint am 01.09.2011 15:48:15 ANTWORTEN >
@van_tango
wie schon im anderen thread gepostet...

in AT fängt reichtum schon bei 60.000€ brutto jahreseinkommen an. d.h. ab dieser, eigentlich nicht wirklich beeindruckenden summe, zahlt man den spitzensteuersatz!
netto monatlich? - 3200€..in etwa?
immens reich...nicht wahr?
heintirol meint am 01.09.2011 15:16:03 ANTWORTEN >
Wollen die Milliardäre ihr Geld fressen? Dann werden die Erben Steuern zahlen. Aber man kann das Geld auch benutzen, wenn das Klopapier ausgegangen ist.
Walter1230 meint am 01.09.2011 14:23:12 ANTWORTEN >
Die ÖVP ist komplett zum Vergessen (immer schon gewesen);
nächste Kasperliade - die Wirtschaft braucht Facharbeiter (angeblich) weigert sich aber welche auszubilden und auch zu fördern.
Auf einen Nenner gebracht: die ÖVP braucht nur das, was sie melken und ausbeuten kann!
Es wurde im Neoliberalismus alles samt Ausbildungssystem so unmenschlich dereguliert, dass es nur mehr den Vorständen, Aktionären und Konzernmanagern zu Gute kommt. Die Unternehmen halten sich Mitarbeiter wie Nutztiere! Wenn sich z.B u.a. sogar teurere Markenfirmen wie der spanische Textilkonzern ZARA wegen Zwangsarbeit, Dumpinglöhne und unbeschreiblichen Arbeitsbedingungen verantworten müssen, sollte man verstehen, wie weit man es durch mafiöse und kriminelle Strukturen wieder gebracht hat und wie wenig die Rechte und Interessen von Arbeitnehmern in diesem globalen Markt vertreten werden.


Dieser ganze Terror mit dem Wachstumsraten und Börsenindex geht doch nur von neeoliberalen Konservativen in Europa aus!
Dieses ganze Ausbeuter-System, alle Verantwortlichen und Wirtschaftskammern, die dieser Ausbeutung dienen, gehören von den Wählern schleunigst verabschiedet und alle Systeme = aus für freie Martwirtschaft, komplett neu aufgesetzt.

Zillertaler333 meint am 01.09.2011 12:29:57 ANTWORTEN >
Alles Geld auf dieser Welt ,ist wie die schlimmste Pest,dadurch vernichtet der gierige Mensch
die Erde der Natur,in ein paar zig jahren wird sicher kein mensch mehr auf der Erde überleben,
daran sollten die gierigen überlegen,ob denen das Leben noch einen Sinn hat.
chesias meint am 01.09.2011 18:15:53
Zillertaler333
Da gebe ich ihnen wirklich recht. Der Mensch ist der grösste Feind für unsere Umwelt.
napoleon meint am 01.09.2011 12:24:39 ANTWORTEN >
Es gibt keine und kommt keine Reichensteuer.
Österreichische Gesetze können außer der NORM der EU keine Rechtskraft erlangen.
Jedes Gesetz ist im Gerichtshof der EU einklagbar, und wird von dort her außer Kraft gesetzt.
Mit Faymann hat die Regierung einen unbrauchbaren und in der Bevölkerung unbeliebten Staatsmann bekommen. Seine Phantasierer rei, die gehnen einen schon auf die Eier!
Yoyoko meint am 01.09.2011 12:13:39 ANTWORTEN >
Ich habe schon richtig gelesen und vertrete weiterhin die Meinung, dass der Staat zuviel Geld verschenkt an die, die NICHT arbeiten wollen.
Frosch meint am 01.09.2011 22:43:15
Yoyoko meint am 01.09.2011 12:13:39
Wollen sie die "Arbeitsunwilligen" verhungern lassen? Immer diese plakativen/populistischen Forderungen, die sich bei näherer Betrachtung eigentlich immer als Unsinn herausstellen.
Meistens kommt dann noch, "Die arbeiten schon, wenn sie nichts zum Essen haben!"
Es ist erwiesen, dass die Sozialleistungen unmittelbar mit der Kriminalität korrespondieren.
Ein Gefängnisplatz kostet ein "Vielfaches" der Mindestsicherung. Solche Forderungen leisten eigentlich nur der zunehmenden Radikalisierung Vorschub.
Vor diesem Problem steht jetzt die wertkonservative Regierung in England, die ja alle dieser Plünderer/Kriminellen/Aufständischen einsperren will und erkennen muss, dass die Gefängnisse überfüllt sind.
Vielleicht kann ja der Cameron seine Wohnung zur Verfügung stellen!
wienerin1 meint am 01.09.2011 11:38:19 ANTWORTEN >
@Yoyoko
wenn du als (einzel)unternehmer noch im gemeindebau wohnst, dann wirst du wohl nicht zu den superreichen gehören die hier gemeint sind:-) abesehen davon wird dem arbeitenden nichtselbständigen auch jeder cent aus der tasche gezogen OHNE daß er die möglichkeit hat sein geld vorher in sicherheit zu bringen so wie es die superreichen tun zb. in stiftungen oder in sonst ein steuerparadies. also genau lesen um was und wen es hier dabei geht. ich denke da z.b.an Grasser und consorten.
Yoyoko meint am 01.09.2011 12:10:37
@wienerin
Musst du richtig lesen: Ich schrieb: Gegenüber im Gemeindebau. Nicht: Ich wohne im Gemeindebau.
christian1965 meint am 01.09.2011 11:32:16 ANTWORTEN >
warum so kompliziert? den steuersatz auf 70 Prozent ab einem einkommen von 500.000 euro im jahr für die nächsten 5 - 10 jahre, eben so lange, bis die schulden österreichs abgebaut sind. gleichzeitig aber um 30 % einen gehaltsverzicht bei politikern, denn faymann hat ja gesagt, nicht die menschen sondern die politiker hätten die schulden angehäuft. da können sie auch dazu beitragen diese schulden zu tilgen.
man sollte aber vor allem eines machen, die ganzen löcher in der steuergesetzgebung schließen und auch die überprüfung der menschen die keine arbeit finden etwas strenger handhaben. ich kenn genug, die nebenbei die ganze woche arbeiten aber geringfügig beschäftigt gemeldet sind. der eine in der sendung der spera der gemeint hat: bin i depat dass i oarbeiten geh? zwa pfusch und i hob ollas herinnen. auf solche mitbürger kann ich gut und gern verzichten.
Frosch meint am 01.09.2011 15:30:10
christian1965 meint am 01.09.2011 11:32:16
Rigorose Maßnahmen, denen ich durchaus einiges abgewinnen kann.
Bez. der Überprüfung von sog. "Arbeitsunwilligen" od. geläufiger "Sozialschmarotzern". Das ist zwar eine plaktive Forderung. In der Praxis aber nicht so leicht umzusetzen. Das würde ein erhebliches Mehr an Verwaltungsaufwand bedeuten. Man müsste zusätzliche Bedienstete (Aussendienstmitarbeiter) einstellen die diesen Leuten soz. "nachschnüffeln". Das ganze müsste auf rechtsstaatliche Beine gestellt werden, die Mitarbeiter entsprechend geschult werden. Mit den Kompetenzen (Privatgrund od. -Whg. betreten u.v.m.) ist es auch so eine Sache. Die müssten mit Videoausrüstung unterwegs sein - Datenschutz.
Ich habe da nur einige Probleme aufgelistet - bei praktischer Durchführung würden sich noch unzählige deren mehr ergeben.
Ich meine der Aufwand und die Kosten stehen in keiner Relation zum Nutzen. Ausserdem würde das m.E. schon ein bißchen in Richtung Überwachungsstaat gehen.
007renate meint am 01.09.2011 11:01:06 ANTWORTEN >
wer unverschämt viel verdient soll auch mehr zahlen

und die reichen in diesem land haben auch deshalb so viel (zb. BILLA) weil die viel frauen und arbeiter ausgebeutet haben - billigstlöhne und üst nicht bezahlt usw.

also sehe ich es als solitaritätsbeitrag wenn sie vom vermögen zahlen ....
denen wird genug übrig bleiben ...... da mache ich mir keine sorgen
die haben auch kein schlechtes gewissen wenn sie nix zu verschenken haben und ihre mitarbeiter mindestlöhne bekommen wo grad mal ÜBERLEBEN möglich ist aber nicht vorsorgen und vermögen - auch wenn sie sich den a. aufreissen ...
van_tango meint am 01.09.2011 10:49:26 ANTWORTEN >
Ab wann ist man reich?
Phoenix321 meint am 01.09.2011 09:45:58 ANTWORTEN >
Dann sollens doch verschwinden die Gstopften aus dem Land.
Die braucht sowieso keiner wenns nix zahlen wollen.
Weil mit da Mittelschicht kann mas ja machen.
Ui19 meint am 01.09.2011 11:14:00
sowieso immer diese drohungen. geld in österr. verdienen ja - steuerzahlen nein, das würd dem gesindel so passen.
die övp kriecht solchen mieslingen immer in den hintern.
Yoyoko meint am 01.09.2011 08:50:00 ANTWORTEN >
Ich ärgere mich über jede dumme Bemerkung. Bin selbständig, Einzelunternehmer und jeder Cent, der drüber ist, geht zum Fiskus. Bringe ich nicht rechtzeitig die Meldungen ein, kommt gleich ein böser Brief mit weiteren Finanzdrohungen, ich schufte täglich mehr als 1o Stunden und es bleibt nicht viel übrig, weil ich den Staat füttern muss. Und so kotzt es mich an, wenn ich im Gemeindebau gegenüber täglich die Nichtstuer stundenlang mit Bier uZigarette auf ihren Balkonen liegen sehe. Die haben jeden Mopnat ihr Geld zum Ausgeben !!!! Da sollte man mal ansetzen.
007renate meint am 01.09.2011 11:06:33
ich weiss natürlich nicht was sie tun aber von der reichensteuer wäre sie nicht betroffen
und um steuer zu zahlen muss mann einkommen haben auch als selbständiger ;-)
und ich habe in vielen buchhaltungen gearbeitet was da alles drinn steht steuermindernd und was alles nicht drin steht ebenfalls steuermindernd ist bis zu "kunstvoll" zu benennen ... aber genausogut kriminell ....

natürlich machen sie das nicht
weil wenn ich es richtig verstanden habe bei ihnen jeder euro den sie verdienen an den fiskus geht ;-)
mein grossmutter sagte immer wer über steuer und unterhalt für die eigen kinder jammert den sollte man was wegnehmen ;-)
Andy323 meint am 01.09.2011 08:47:49 ANTWORTEN >
Ich kenne weltweit keine dämlichere Visage!
geistesblitz meint am 01.09.2011 08:27:28 ANTWORTEN >
wann werden endlich die stiftungen abgeschafft? sie dienen nur zum bunkern von geld und sind extrem steuerschonend. offiziell sind diese leute besitz- und mittellos. aber durch die ausschüttungen der stiftung leben sie wie gott in frankreich. mein kommentar spiegelt nicht neid wieder, sondern wenn der "kleine maxi" seine steuern zahlt, sollte sie der große ebenfalls. oder sind einige menschen gleicher wie andere?
007renate meint am 01.09.2011 11:08:29
ja das finde ich auch und weg mit den steuergeschenken VORTEILEN von bauern und kirchen und raiffeisen .....
da könnten wir uns dann gratiskindergärten und beste schulen und und unis leisten ;-)
Zillertaler333 meint am 01.09.2011 07:37:14 ANTWORTEN >
Reiche sind unehrliche Abkassierer
Subwoofer meint am 01.09.2011 06:58:08 ANTWORTEN >
Zwischen Fpö und Övp passt inhaltsmäßig ohnehin kein Blattl Papier mehr.
Darum ist auch wieder einmal die Fpö gegen alles und schützt auf einmal Milliardäre.
Total inhaltlos ohne Konzept und leer. Also steht 2012 BlauSchwarz an.

Gute Nacht, Österreich- nix gelernt.
Frosch meint am 01.09.2011 13:51:58
Der Spezialist für tiefe Töne erkennt auch die feinen Zwischentöne - kurz, prägnant und präzise analysiert!
helmut65 meint am 01.09.2011 06:47:13 ANTWORTEN >
Ötzi hat sein Geld nicht durch wirkliche Arbeit verdient und kann deshalb so dumm daher reden. Wird aber blöd schauen, weil es wird gottseidank schon ruhiger um ihn.
Aluschnig meint am 01.09.2011 11:22:49
Eine Schallplatte vom Ötzi braucht kein Mensch zu kaufen.
Lebensmittel, Bankkonto u.dgl. aber schon!
herbertmengel meint am 01.09.2011 06:38:04 ANTWORTEN >
So wie die Reichenster vorgesehen ist , ist sie nur ein populistischer Gag.

Die Firmen sind ausgenommen und gerade die haben das meiste Vermögen. Anscheinend ist die SPÖ auch korrupt, sonst würde eine Vermögensteuer auch für Firmen gelten.

Jeder Millionär wird dann einfach eine Firma gründen und ist wieder steuerfrei!!!!!!
Aschante meint am 01.09.2011 09:18:24
@herbertmengel
dieser rote gag wirft derzeit noch mehr fragen auf als es antworten gibt...
bei manchen genügt es zu hören..." hey, den reichen wird was weg genommen, dadurch bleibt ja mir mehr"...einfache rechnung für den wähler, was unterm strich rauskommt interessiert schon wieder weniger...
egal, man wird sehen wer/was sich durchsetzt und man wird es hinnehmen, was bleibt einem sonst auch über
musiczib meint am 01.09.2011 06:28:37 ANTWORTEN >
@Grantscherben: Es geht ums Prinzip.
Die Herrschaften haben vielleicht viel dafür gemacht und auch das Geld verdient, doch in Zeiten wie diesen, muss man auch Einbußen kassieren.
Die braven Arbeiter bzw. das kleine Volk muss aber mehr darunter leiden, denn die können nicht so viel hergeben, dass sie noch vernünftig leben können.
Um das gehts.
Was ist schlimmer, ein Arbeiter bekommt z.b. im Monat zwischen 1000 Euro 1300 Euro und hat Lohnsteuern zwischen 200 - 400 Euro.
Einem Millionär können dann die 0,3 oder 0,7 Prozent egal sein, was er noch mehr zahlen muss.
Der Arbeiter kommt fast nicht mit dem Geld aus, der Millionär weiss nicht mehr wohin damit.
musiczib meint am 01.09.2011 06:22:44 ANTWORTEN >
Was raunzen die Gstopften herum, wollens das Geld mit ins Grab nehmen ?
Na so was geiziges?
Einer von uns wäre froh. wenn er sich nur ein wenig vom Kuchen abschneiden könnte.
Die kommen ja wenigstens aus und brauchen sich keine Sorgen machen.
Wenn die Steuern gezahlt werden, bleibt denen trotzdem noch ein Haufen Geld über.
Was anderes wäre, wenn einer jeder pro Monat 1 Milliarde hergeben müssten, na dann wäre das schon krass, aber die 0,3 oder 0,7 die tun denen sicher nicht weh.
Frosch meint am 01.09.2011 01:57:20 ANTWORTEN >
Viel wichtiger, als hier über Prozent- und Promillepunkte zu diskutieren, wäre es, dass endlich einmal auf EU-Ebene dieses unselige "Steuerdumping" beendet wird.

Eben dieses "Steuerdumping" wird ja von den Konzernbossen als Druckmittel eingesetzt und die dummen Mitgliedsländer gehen nochmals um den einen od. anderen Prozentpunkt hinunter.

Soviel "Steuerdumping" können wir hier gar nicht betreiben, als das Bangladesh od. Kambodscha (willkürlich gewählte Nationen) uns nicht locker um das 5-10fache unterbieten können.

Diese Gruppenbesteuerung fällt ja in dieselbe Kategorie. Als Opel in Deutschland in die Krise schlitterte, wurde irgendwo auf einem deutschen Sender die Meldung losgelassen, dass dieser Konzern angebl. schon seit den 90ern keine Steuern mehr bezahlt hat.

Ich bin kein Wirtschafts- od. Steuersachverständiger, aber es kann so nicht weitergehen, dass diese multinationalen Konzerne hin- und herspringen und keine Steuern mehr bezahlen und von den einzelnen Staaten dafür auch noch subventioniert werden - weil sie ach ja soviele Arbeitsplätze geschaffen haben.

Eins muss diesen Konzernen klar sein - sollten sie hier in Europa die gut bezahlten Jobs eliminieren, dann eliminieren sie auch die Käufer ihrer Produkte.

Was hat der wertkonservative Klüngel nicht aufgeschrien, als in Österreich die Bankenabgabe und ich glaube auch die Börsensteuer od. -abgabe eingeführt wurde. Das Ende der Republik wurde in Aussicht gestellt - Blödsinn, da gehts wieder mal nur um Besitzstandswahrung.

Ich weiß nicht, wie`s mit der Finanztransaktionssteuer aussieht - ich glaube die gibts noch nicht - dann sofort, einführen! einführen! und nochmals einführen!

Endlich Druck machen, dass diese Steueroasen in der EU trocken gelegt werden, aber richtig massiv trockengelegt werden! Wie schnell ist das gegangen, als Deutschland damals Liechtenstein Druck gemacht hat!

Was ist in Österreich mit diesen Daten - wir haben ja auch CD`s mit Namen von Steuersündern bekommen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass diese CD od. CD`s irgendwo versiegelt liegen od. zufällig kaputt gegangen sind.

Reichensteuer: Ja, jetzt, sofort und höher!

Wenn mir jetzt irgendein Wirtschaftsakademiker kommt, wie dumm ich nicht bin und was das für naive Zeilen sind, dann halte ich schon mal präventiv entgegen - "ihr Wirtschaftskundigen und Steuerexperten und Banksachverständigen seid Schuld an dieser Krise, die nicht mehr enden will - jetzt gescheit reden, da meine ich, ist es fast schon zu spät - Punktum!"
Aluschnig meint am 01.09.2011 11:19:32
@Frosch
Vergiss diese ganzen Wirtschafts-Fuzzis, die glauben uns die Welt erklären zu müssen, aber immer daneben liegen. Lesen im Kaffeesud oder das alte Runenorakel sind sicher treffsicherer als diese windigen Wichtigmacher. Auf die Idee, dass ihre Prognosen und Warnungen kein Schwein mehr interessieren, weil sie längst von der Realwirtschaft abgekoppelt agieren, kommen sie mangels Hausverstand auch nicht. Der Gutteil von denen wird von Banken und Finanzdienstleistern bezahlt, deshalb auch immer das Wehgeschrei.
finn777 meint am 01.09.2011 00:33:56 ANTWORTEN >
Es wird Zeit das die Reichen endlich bezahlen! Wie sind diese zum Reichtum gekommen ? Sicher nicht dadurch das sie besonders freizügig und sozial waren und nicht Ihre Mitarbeiter und Kunden ausgenommen haben oder?
Grantscherben meint am 01.09.2011 00:26:40 ANTWORTEN >
Ich gehöre zwar nicht zu den Reichen, aber ich kann die Aufregung verstehen. Zum Handkuss kommen mal wieder die Fleissigen, die es zu etwas gebracht haben. Mein Vorschlag wäre, mal bei denen zu sparen, die unsere Gesellschaft nur belasten und nichts beitragen!! Langzeitarbeitslose unter 50 Jahren können ohne weiteres gemeinnützige Arbeit für ihr Arbeitslosengeld verrichten. Wie wärs, wenn die die Hundstrümmerl wegräumen? Dann kann man bei den Wastewatchern wieder Geld einsparen. Aber so ist es leider in Österreich: Fleiss wird bestraft, Faulheit belohnt.
wegweiser meint am 01.09.2011 12:07:42
@Grantscherben Stimme dir zu. Wer reich ist, hat auch sicherlich etwas dafür getan und zahlt sowieso schon mächtig Steuern indem er konsumiert. Die Befürworter sind doch alle neidisch, weils zu deppert waren im Leben was zu schaffen. Spart bei den Politikern und deren Verschwendungssucht von Steuergeldern. Schickt Langzeitarbeitslose endlich wieder hakeln oder verdonnert sie zu gemeinnütziger Arbeit. Nur faul auffen Sofa liegen, Kinder machen, rauchen, saufen und herumraunzen.
denker meint am 01.09.2011 08:15:27
da hast recht
46-289 meint am 01.09.2011 05:21:42
.
.
Sie hören gerade eine Belangsendung der ÖVP.
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