18. November 2011 23:25
Das Budget 2012 wurde am Freitag von der Koalition nach drei Verhandlungstagen beschlossen – es sieht ein Defizit von 3,2 % und eine Staatsverschuldung von 74,6 % des Bruttoinlandsproduktes vor. Für Werner Faymann und Michael Spindelegger gibt’s dennoch keine Pause.
Nach dem Beschluss der Schuldenbremse im Ministerrat (sie soll das Defizit auf 0,35 % senken) stehen sie drei Gegnern gegenüber. Und jeder von ihnen kann die Schuldenbremse im Parlament locker zu Fall bringen:
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Gewerkschaft. In ÖSTERREICH spricht sich ÖGB-Präsident Erich Foglar dagegen aus, ein Schulden-Limit in die Verfassung zu schreiben: „Dann verlieren wir jeden Spielraum, etwas gegen die Krise zu tun.“ Foglars Forderung: Eine Vermögenssteuer, denn auch Reiche sollen zur Bekämpfung der Krise beitragen. Hinter Foglar steht ein Teil des SPÖ-Parlamentsklubs – keine leichte Aufgabe für Faymann, zumal sich auch Widerstand aus den roten Landesparteien regt.
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Die Länder. Die Länder wollen sich nicht durch den Bund mittels Schuldenbremse in ihre Finanzen hineinregieren lassen. Im Interview mit
ÖSTERREICH fordert der Klubchef der nö. ÖVP Klaus Schneeberger weitere Verhandlungen. Schneeberger ist auch dagegen, dass sparsame Länder für weniger finanzstarke zur Kasse gebeten werden können.
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Opposition. Dritte Front: die Opposition. Zum Beschluss der Schuldenbremse braucht die Regierung mindestens eine Oppositionspartei, weil die Bremse in die Verfassung soll. SPÖ und ÖVP setzen auf das BZÖ. Doch BZÖ-Chef Bucher will Garantien, dass keine Steuern erhöht werden: „Die aktuelle Steuerquote von 43 % muss als Höchstlimit in die Verfassung.“ Was die SP-Steuerpläne torpedieren würde, einen Teil der Staatsschuld durch neue Steuern – etwa auf Vermögen – abtragen zu wollen. Bucher: „Davon gehen wir sicher nicht herunter.“
Schon am kommenden Dienstag soll die Bremse im Verfassungsausschuss beschlossen werden – bis dahin wird verhandelt.
Foglar: "Bin gegen diese Bremse"
ÖSTERREICH: Wir stehen Sie zur Schuldenbremse?
Erich Foglar: Skeptisch bis ablehnend. Auch wir wollen Schulden abbauen. Ich bin aber dagegen, dass wir genaue Prozentsätze in die Verfassung schreiben, weil wir uns den Spielraum nehmen, im Fall eine Krise gegenzusteuern.
ÖSTERREICH: Was fürchten Sie konkret?
Foglar: Wenn wir in der Krise sparen, leidet die Kaufkraft, die Steuereinnahmen gehen zurück, und bald sind wir dann dort, wo Griechenland jetzt steht.
ÖSTERREICH: Haben Sie Bedingungen?
Foglar: Die Arbeitnehmer haben die Krise nicht verursacht! Wir verlangen, dass auch Vermögende etwas beitragen – durch eine Vermögensteuer.
(gü)
sind da mehr Sonderschüler anwesend, oder sind sie der Einzige? hahahaha
SCHUPS MIT DEM DEFI !
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Hallo Frosch,
100 % Zustimmung!
Nachdem unseren politischen Entscheidungsträgern Machterhaltsdenken sowie Eigeninteressen wichtiger waren als die von Experten erstellten Reformen in den Bereichen Verwaltung, Spital, Pensionen usw. umzusetzen und damit Milliardeneinsparungen zu lukrieren ist die Topbonität unseres Landes akut gefährdet. Laut internationalen Experten ist damit zu rechnen, daß Österreich seine Spitzenbewertung nach Frankreich verliert, womit aus heutiger Sicht zu erwarten ist, daß die Regierung dieses Mal noch mit einem blauen Auge davonkommen dürfte. Allerdings hat die Grande Nation einmal ihre Spitzenbewertung eingebüßt und sollten bis dahin keine nachweisbaren, nachhaltigen Reformschritte eingeleitet worden sein wird es wohl auch unser Land erwischen, was einen sprunghaften Anstieg der Finanzierungkosten bedingen würde.
Da von der Politik aufgrund der jahrzehntelangen Erfahrungen nicht wirklich eine Trendwende zu erwarten ist, bedarf es der Möglichkeit eines vom Volke initierten rechtlich verbindlichen Bürgerentscheides um so der Politik/Verwaltung die von Experten ausgearbeiteten dringend notwendigen Reformen vorzuschreiben. Sollte die Politik dann innerhalb von 6 Monaten keine entsprechenden Maßnahmen einleiten bzw. auf einen Beharrungsbeschluß bestehen dann sollte es innerhalb von 6 Monaten zu Neuwahlen kommen.
Es hat sich gezeigt, daß die Politik nur dann bereit ist bei sich selbst zu sparen, wenn es einen entsprechenden Druck von außen gibt, weshalb die Bevölkerung die Möglichkeit haben sollte diesen zu erhöhen.
Nach des bisherigen Turbulenzen zur € -Rettung wirft sich die grosse Frage auf?
Warum wird die €-Rettung nicht von Barroso,Juncker,Rehn,Verheugen usw sondern nur noch von Deutschland und Frankreich-nicht Österreich-wir dürfen nur noch „ja und amen“ sagen-geordert?Die obgenannten Persönlichkeit haben mit ihrer Wichtigtuerei den Maulkorb verpasst bekommen?
Ich,als Sozialist,muss sagen,das uns die EU und ihre treuen „Jasager“in eine-den Wirtschaftforschern gemäss unträgliche Situation gebracht haben.
Als bevormundeter und zu lenkender Bürger Österrreich muss ich,wenn ich Kredite aufnehmen will,mindestens 120% des Kreditvolumens einbringen!Warum gilt dies nicht bei
Pleitestaaten?
Liebe Bundesregierung!Die Aufgabe der Politik ist es,für soziale Gerechtigkeit zu sorgen,d.h.die Reichen müssen für die Armen mitsorgen,aber anscheinend ist dieser soziale Gedanke abhanden gekommen,wichtig ist nur vielMoney für die Reichen,ob legal oder illegal..Weiters die brennende Frage:Warum müssen die Mitgliedssataten grosse Einsparungen machen und nicht der aufgeblähte €U Apparat?Hier muss ich sagen,wenn jemand den eigenen Haushalt-sprich Vergeudung und Schmarotzertum-nicht in Ordnung halten kann,sollte er nicht anderen Ratschläge geben!
das die politiker und genossen aufjaulen ist auch ganz klar, da können sie bei der nächsten wahl keine wahlzuckerl verteilen und sich die stimmen kaufen.
http://gedaunknsplitta.blog.de
Ist doch zum Kotzen. Der Bürger lernt nicht und die Politik weiß das. Man kann den Bürger besch..sen ist ja egal ein Wahlzuckerl und es ist schon wieder alles im LOT, Warum sollt sich da was ändern.
Die ÖVP stichelt schon wieder - also auch eine "Schuldenbremse" für die Pensionen der Bauern, ganz wichtig wäre auch noch eine "Schuldenbremse" für die Beamten und vor allem für die höherrangigen Beamten, ja und dann noch eine "Schuldenbremse" für`s Bundesheer und ihren vielen Offiziersposten...!
Liebe ÖVP, mir würden da ganz viele "Schuldenbremsen" einfallen!!!
P.S. Bei manchen Mandataren ist die Trennung zw. BZÖ und FPÖ doch noch nicht so glasklar vollzogen, wie der H.C. Strache immer vollmundig verkündet!
ich kann die sozialistische Ader von ÖVP und FPÖ gar nicht erkennen!
Kannst du sie mir näher bringen?
"P.S. Bei manchen Mandataren ist die Trennung zw. BZÖ und FPÖ doch noch nicht so glasklar vollzogen, wie der H.C. Strache immer vollmundig verkündet!
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Diese Verschwörungstheorien finde ich weniger lustig....
Das BZÖ ist eine rechtsliberale Partei welche sich von den sozialistischen Auslaufmodellen ala SPÖ;ÖVP;Grüne und FPÖ abgrenzt!
Überläufe wird es keine geben von uns!