Stadtregierung empört über ÖVP-Diät-SMS

"Unverschämt"

© TZ Oesterreich

Stadtregierung empört über ÖVP-Diät-SMS

"Die EU mit 30.000 Beamten braucht eine Fastenkur“, sagen viele. "Wien hat 60.000 Beamte. Da hilft nur mehr eine Radikaldiät.“ Mit knackigen Sprüchen wie diesen, als SMS verpackt, wirbt VP-Chefin Christine Marek derzeit in einer Gratiszeitung.

Attacke
Doch was die Stadt-Schwarzen als flotten Spruch ansehen, nennt die SPÖ einen Angriff auf das Allgemeinwohl. "Das ist unverschämt. Marek teilt Tausenden Mitarbeitern der Stadt Wien in einer SMS mit, dass man sie nicht mehr brauche. Zynischer geht es nicht mehr“, tobt SP-Landesparteisekretär Christian Deutsch. Marek habe dabei vergessen, dass mehr als die Hälfte der angesprochenen 60.000 Beamten in Krankenanstalten und Geriatriezentren arbeite. Auch Müllabfuhr, Rettung und Feuerwehr zählen dazu. "Eine 'Radikaldiät‘ kann sich also nur ausgesprochen negativ auf die Lebensqualität in Wien auswirken. Will das Marek allen Ernstes?“, so Deutsch.

Beleidigt
Auch die Gewerkschaft der Gemeindebediensteten reagiert verschnupft: "Im Dienst der Bevölkerung wird in Wien hervorragende Arbeit geleistet. Die ÖVP hingegen schielt in Richtung Privatisierungen, Auslagerungen und Kürzungen und versucht sich hauptsächlich darin, Geleistetes grundlos schlechtzumachen."

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