01. Mai 2011 13:43

Mai-Kundgebung 

Strache kritisiert Arbeitsmarktöffnung

Der FPÖ-Chef befürchtet durch die Öffnung eine "Massenzuwanderung".

Strache kritisiert Arbeitsmarktöffnung
© APA/RUBRA

FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache hat eine 1. Mai-Kundgebung in einem Bierzelt am Urfahraner Jahrmarkt in Linz dazu genutzt, die nunmehrige Arbeitsmarktöffnung zu kritisieren. Sie werde den inländischen Arbeitnehmern schaden. Auch die Regierungsparteien SPÖ und ÖVP kamen schlecht weg, er bezeichnete sie als "EU-Sekte". Strache kündigte zudem ein Protestschreiben an den türkischen Präsidenten Abdullah Gül wegen der Aussagen des türkischen Botschafters in Österreich an.

Arbeitsmarkt: Strache warnt vor "Massenzuwanderung"
Der unter anderem als "Kanzlerkandidat" angekündigte Strache rechnete in seiner mehr als zweieinhalb Stunden dauernden Rede vor, es gebe in Osteuropa zwei Millionen Arbeitslose. Selbst die Kollektivvertrags-Mindestlöhne in Österreich seien dreimal so hoch wie in diesen Ländern. Es werde daher wie ein Magnet wirken. Die ab dem 1. Mai - was zynisch und unverantwortlich sei - geltende Arbeitsmarktöffnung werde eine "Massenzuwanderung" auslösen. Das werde ein Lohndumping und einen Verdrängungsprozess gegen die heimischen Arbeitnehmer bewirken. "Der offene Osten geht auf unsere Kosten", verwendete er einen FPÖ-Slogan. Die Volksvertreter, die dies verursacht hätten, seien "Volksverräter". "Wenn ich Bundeskanzler wäre, hätte ich die Übergangsfrist auf unbestimmte Zeit verlängert", erklärte Strache. Überhaupt verlangte er einen Zuwanderungsstopp.

Herbe Kritik an Regierung
Auch in etlichen anderen Punkten übte er Kritik an den Regierungsparteien. SPÖ und ÖVP seien eine "EU-Sekte", die alles übernehme, was von der EU komme, und die nur die Interessen der großen Konzerne und Banken erfülle. Sie hätten den Tag der Arbeit "entweiht". Überall in der Welt würden sich die Bürger gegen Unterdrückung durch ihre Regime erheben. Die Tage des Zorns und der Wut, die es derzeit gebe, werde auch einmal Österreich in den Wahlzellen gegen SPÖ und ÖVP erleben und es werde demokratiepolitisch mit ihnen abgerechnet werden, erwartet sich Strache. Das Ziel sei, dass die beiden Parteien nicht mehr die absolute Mehrheit haben und miteinander "packeln" können. Seine Partei sei längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen, während die anderen nur mehr Randgruppenpolitik machen würden. Seine Partei stehe für soziale Gerechtigkeit, Heimat, Sicherheit, die mittelständische Wirtschaft, für eine starke Landwirtschaft, Neutralität, das Bundesheer mit Wehrpflicht und Wehrersatzdienst und Anti-Atom-Politik und habe die Themenführerschaft.

Gül: Vilimsky wird Protestnote übergeben
Strache bestätigte seinen Zuhörern, dass beim Besuch des türkischen Präsidenten Abdullah Gül in Wien ein Protest gegen den türkischen Botschafter Kadri Ecvet Tezcan geplant sei. Während alle anderen "auf dem Bauch herumrutschen werden", werde er den Staatsbesuch-Banketten fernbleiben. FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky werde Gül eine "diplomatische Protestnote" überreichen, in der die Abberufung Tezcans aus Wien gefordert wird, weil er mit seinen Aussagen die Österreicher beleidigt habe.


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15 Postings
wandern meint am 03.05.2011 16:14:04 ANTWORTEN >
Herr Hamurappi,ich war nicht wandern sondern habe schwer gearbeitet damals,normal sollte ich mich gar nicht da abstreiten
(nicht mit ihnen) mit den Postern,für was bekomme keinen Cent mehr ob jetzt Rot oder Schwarz oder Blau am Ruder ist,nur weil ich im Gegesatz zu früher mehr Zeit habe mische ich mich da ein wenig ein
kann nur sagen wie ich die Dinge aus meiner Sicht sehe,erstens man sollte nicht bei jeder Gelegenheit mit der Kriegszeit anfangen das war einmal da lebt keiner mehr was soll das,zweitens die Leute die sie nennen außer Grasser vielleicht waren doch alles kleine Fische die haben ein paar Mille eingesteckt was man ihnen aber gar nicht beweisen kann sonst würden sie nicht frei herumlaufen,in Vergleich zu die gibt es weit größere Gauner die sind schon wieder so groß das man die Realität dazu verloren hat,nochmals zu Strache was wirft man ihn vor,hat er ein Kriegsverbrechen begangen was ja altersmäßig gar nicht möglich ist,er hat auch niemand geschädigt war ja noch nicht in der Regierung,das einzige das blöde Spiel was in dauernd vorgeworfen wird,was aber in vielen Urlaubsorten in Kroatien gespielt wird ich selbst habe neben so einen Spielplatz schon campiert (Umag) es gibt heutzutage eben Erlebnissurlaube wo die Leute ein wenig Nervenkitzel haben,also nichts für ungut ich respektiere trotzdem ihre Meinung und schätze sie als Gesprächspartner
Oracle meint am 03.05.2011 15:27:39 ANTWORTEN >
SilentPain meint am 03.05.2011 08:05:27

Nach diesem Kommentar muss man überlegen, ob die "Predigt" nicht ausgesprochen zurückhaltend formuliert ist.
Nach dieser Ansammlung von maximaldummen Behauptungen und Fehleinschätzungen bietet sich an, das Wahlrecht neu zu reglementieren.

Junge, was Du da an Blödsinn hintereinander bringst, das ist schon eine Kunst.
NICHT EINE DEINE ANEINANDERREIHUNGEN LÄSST SICH DURCH VOLKSWIRTSCHAFTLICHE ECKDATEN BELEGEN.
Im Gegenteil, ein Vergleich der Ö-Wert von vor EU und heute zeigt und beweist eindeutig:
1. die AL-Quote ist für Inländer und Migranten deutlich reduziert;
2. die Kaufkraft ist teilweise um ein Vielfaches gestiegen;
3. das BIP ist progressiv gestiegen;

Zu den absurden Äußerungen nur 2 Bsp./Frage:
Was würde es Ö kosten, wenn es keine einheitliche EU-Verordnung und -Kontrolle hinsichtlich Gen-Manipulationen gäbe? Müsste dann Ö für sich sämtliche Kosten, die sich derzeit auf die EU verteilen alleine für sich selbst tragen?

Ansonsten: Suche die Schuld nicht immer bei anderen! Wenn Ö verschiedene Dinge nicht ausreichend organisiert, muss es mit den Folgen eben selber fertig werden. Du kommst mir vor, wie der, der sich nach dem Nachbarn auch ein größeres Auto kauft, sich damit finanziell übernimmt und dann die Schuld beim Nachbarn sucht, so: "Hätte er nicht gekauft, hätte ich auch nicht - deshalb ist er Schuld!"
Und wer es nicht schafft, sich gegenüber den "Massenzuwanderern" trotz deren Sprachproblemen auf dem Arbeitsmarkt zu behaupten - ist anscheinend zu blöd.
prantner meint am 05.05.2011 23:54:45
Wer Will sie mit Dir unterhalten
NIEMAND
Schleim net dauernd den Leitln noch Es is jeden völlig wurscht wos du manst oder net Des kapierst aber net Du Luschn
SilentPain meint am 03.05.2011 08:05:27 ANTWORTEN >
Strache hat recht! Unsere Volksvertreter betreiben keine Österreichpolitik sondern EU-Politik. Politiker in Ö. zu sein ist eine rhetorische Kunst – einerseits muss man in der Lage sein, EU-Politik geschickt hinter dem Rücken des Volkes umzusetzen und andererseits muss man Reformen als etwas Positives verkaufen! - Alle statistischen Umfragen sind gefakt, die Politiker sind gefakt!
Man wird von Brüssel diktiert! Z.B. macht man die jeweiligen Landesvertreter darauf aufmerksam, dass sie nicht auf das Volk hören sollen, weil dieses nicht bereit für „Neues“ ist und an alten Standards festhalten möchte! Das Volk ist einfältig! Es gehört geführt! Die Zukunft liegt in der EU! (Quelle: N24; „Predigt“ eines Ex-Kommissärs zum Lissabon-Vertrag, der sich darüber empörte, dass ständig Volksbefragungen durchgeführt werden)

Und was hat uns das „Neue“ bisher gebracht? Ein EU-Land nach dem anderen (Griechenland, Portugal, Italien, England) geht finanziell vor die Hunde! Die Kluft zwischen arm und reich wird immer größer, genverseuchte Lebensmittel, Massenzuwanderung, hohe Kriminalitätsrate, kaputtes Pensionssystem, kaputtes Gesundheitssystem, marode Banken, ein künstlich am Leben gehaltener Aktienmarkt usw.! Die Krise 2008 war ein herber Vorgeschmack auf das, was noch kommen wird. Da kann man nur hoffen, dass die Rot/Schwarz/Grüne „Scheinwelt“ bald in sich zusammenbricht … leider werden wir es alle ausbaden müssen!
Oracle meint am 02.05.2011 18:57:18 ANTWORTEN >
Grosskotz und Einedrahrer Strache,
er will eine "diplomatische Protestnote" übergeben? Wie denn das?
So etwas ist nur zwischen amtierenden Regierungen und diplomatischen Vertretern möglich.
Und wieder zeigt er, dass er selbst vom minimalsten politischen Geschäft keine Ahnung hat.

Seine Fähigkeiten beschränken sich auf Hetz und dummes Zeug absondern.
Oracle meint am 02.05.2011 18:31:56 ANTWORTEN >
momentan_nicht_futzi meint am 02.05.2011 09:33:05
omen meint am 01.05.2011 18:40:41

Womit Ihr bewiesen habt, dass Ihr wirklich nicht wisst, worüber Ihr redet oder ausgesprochen dumm seid.

Mit dem 01. Mai 2011 ist das was Ihr Familienzusammenführung nennt GESTORBEN und nicht mehr möglich. Der Antrag auf Familiennachzug konnte nur bis zum 30.04.11 gestellt werden.

Seit dem 01.05.11 kann JEDER (nochmal: JEDER), egal ob Familienangehöriger oder nicht, einreisen und sich innerhalb der EU bewegen. Es gelten grundsätzlich die gleichen Gesetze wie die für einen Österreicher.

Hättet Ihr doch besser die Gusch gehalten, dass was Ihr so dumm-düster seht, wurde bereits mit der Osterweiterung der EU großzügigst eingeführt, ist also bereits seit 2004 Realität.

Guten Morgen die Herrschaften oder der Begriff "Ewig-Gestrige" bekommt eine ergänzende Bedeutung.
wandern meint am 02.05.2011 12:33:35 ANTWORTEN >
herr Hamurappi: wie sie richtig schreiben Schwarz-Blau,soviel ich weis war ein Schwarzer Bundeskanzler,die FPÖ auch beteilgt in zweiter Instanc,ehrlich gesagt zu dieser Zeit habe ich mich mit Politik wenig beschäftigt weil erstens war ich immer auswärts
(Salzburg,Tirol) und zweitens hatte ich eine 70 St.Woche da fallst totmüde ins Bett aber es ist leicht möglich das zu dieser Zeit auch nicht alles in Ordnung war,es ist nur penetrant anzusehen das Theater von den Roten am 01.Mai und was man noch sah die Gewerkschaft die ja eine eigene Kraft vertreten sollten ist auf einer Linie man kann schon von Blutsbrüderschaft reden mit den Roten
hamurappi meint am 02.05.2011 21:28:01
@wandern
Lieber Herr S.! Ich nehme nicht an, dass sie in Salzburg und Tirol nur WANDERN waren, und das 14 Stunden pro Tag! ;o))
Allerdings haben sie da sehr viel versäumt, wenn sie sich in dieser Schwarz-Blau-Ära nicht so sehr für Politik interessiert haben. Die Auswirkungen (Grasser, Maischberger, Hochegger, Strasser, Meinsdorff-Pouilly, uva.,) sind ja heute noch aktuell.
Ich bin auch mit den Roten nicht einverstanden, die sind weit entfernt von der einstigen Ideologie, aber mit Strache ist kein Staat zu machen, glauben sie mir! Er ist ein Rattenfänger, einer der so wie sein ehemaliges Vorbild Haider nur auf Stimmenfang aus ist, um eigenes Klientel zu bedienen! Die Buberln haben es sich alle richten können in dieser Phase der schwarz-blauen Regierungszeit!
momentan_nicht_futzi meint am 02.05.2011 09:33:05 ANTWORTEN >
@Omen Was du befürchtest, wird sich mit Sicherheit bewahrheiten. Allerdings Ende Mai wird man schon sehr gut sehen können, was uns diese Ostöffnung gebracht hat!
Oracle meint am 01.05.2011 23:38:25 ANTWORTEN >
TWITTER meint am 01.05.2011 14:38:38

Und dass das viel mehr sind, als wir uns verstellen können, ist das Problem.
Bislang wurden diese Arbeiter als Illegale für max. 4,-- EURO/Stunde ohne Sozialversicherung und Steuern beschäftigt - ging ja, man konnte die ja wie Sklaven halten und ständig mit der Ausweisung drohen.
Ab sofort entfällt dieses ultimative Druckmittel - die Arbeiter können nicht mehr erpresst werden - und verlangen angemessene Entlohnung.
Die Scheißhaus-Putzer werden jetzt genauso teuer wie ein Österreicher - so ein Ärger aber auch.
weinberl meint am 01.05.2011 21:07:54 ANTWORTEN >
Angstmache und Populismus - > SONST NICHTS !!

UND zudem scheinheilig und verlogen -> die FPÖ Burgenland hat nachweislich ihre Wahlplakate in der "billigen" Slowakei drucken lassen UND sich NICHT um die heimische Wirtschaft und Arbeitnehmer angenommen !!

Diese Partei kann nur bei den ALLERDÜMMSTEN der DUMMEN punkten ...wenn die wirklich eimal was zu reden hätten, würden die Arbeiter, die jetzt so über die Roten schimpfen, erst sehen, wie schnell der Arbeiter vergessen wird -> einmal hat man es ja schon gesehen.... !!!
ALS Schwarz-Blau regierte hat man NICHTS FÜR DIE KLEINEN ARBEITER GEMACHT. -> Nur NAIVLINGE VERGESSEN das !!
Es ist ein wesentlicher Unterschied zwischen "ankündigen" und "umsetzten" ... !!!
omen meint am 01.05.2011 18:40:41 ANTWORTEN >
es ist zu befürchten dass die arbeitskräfte aus dem osten
im zuge der familienzusammenfürung frau,kinder,bruder ,schwester - alle mit familie mitbtingen .
wandern meint am 01.05.2011 18:15:28 ANTWORTEN >
da winken sie mit ihren roten Tüchern und Nelken die Verräter der Arbeiter,jeder von denen hat seinen Sack voll was kümmert ihnen die Sorgen der Bevölkerung
hamurappi meint am 01.05.2011 20:06:57
@wandern
Lieber Herr S., da gebe ich Ihnen zum Teil sogar recht. Aber sagen Sie mir bitte, was hat die FPÖ/BZÖ unter Haider und seinen Buberln, oder auch unter Riess-Passer für die Arbeiterschaft zuwege gebracht? Oder zum Thema Ausländerzuwanderung? Es ist Ihnen doch wohl nicht entgangen, dass die Zuwanderungsrate in dieser Unzeit von Schwarz-Blau am Höchsten in der Zweiten Republik war?
TWITTER meint am 01.05.2011 14:38:38 ANTWORTEN >
Möchte nicht wissen, wie viele ausländische Arbeiter die FPÖ zum Putzen ihrer Scheißhäuser angestellt hat.
Seiten: 1
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