Tourismusbranche drohen Einbußen

Fenstertage futsch

© dpa

Tourismusbranche drohen Einbußen

"Die in der Nacht erzielte Einigung von Lehrergewerkschaft und Unterrichtsministerin Claudia Schmied im Streit über die Lehrerarbeitszeit hat sein Ende auf dem Rücken der Tourismuswirtschaft gefunden", beklagte der Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich, Hans Schenner, heute, Dienstag, in einer Aussendung. Die Einigung könnte dem Tourismus Einbußen von 40 bis 50 Mio. Euro bescheren und gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise Arbeitsplätze im Tourismus gefährden.

"Schulautonome Tage wurden immer zur Füllung von Fenstertagen eingesetzt, wodurch die freie Zeit vielfach für Familienausflüge und Kurzurlaube genutzt wurde", so Schenner. Die Streichung bedeute gleichzeitig den Wegfall von Wochenendausflügen in den Ferienregionen und vor allem auch Rückgänge im Städtetourismus.

Die Österreich Werbung (ÖW) bewirbt derzeit auch im Inland den Urlaub in Österreich - das Wirtschaftsministerium sowie die Wirtschaftskammer Österreich stellten dafür ein Sonderbudget zur Verfügung. "Damit soll das Ausbleiben ausländischer Gäste bestmöglich kompensiert werden", hofft Schenner.

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