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Ukraine-Krise

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Polit-Thriller in Wien

Seiten: 12

Polit-Thriller im Ukraine-Konflikt mitten in Österreich: Unter der Federführung von VP-Außenminister Sebastian Kurz debattierten 30 hochkarätige Minister stundenlang in der Wiener Hofburg. Am Verhandlungstisch, jedoch weit voneinander entfernt, die beiden Gegenspieler der Krise: Andrej Deschtschiza aus der Ukraine und Sergej Lawrow aus Russland, der als „Ankläger“ mit einer Fülle von Vorwürfen kam. Hitzige Debatten waren die Regel, daneben gab es viele bilaterale Treffen.

Europarats-Vorsitzender Kurz bilanzierte positiv: „Es gibt keinen Beschluss, aber die Konferenz ist ein kleiner Beitrag zur Deeskalation in der Ukraine. Es ist wichtig, neben Sanktionen Gesprächskanäle wie diesen zu öffnen.“

Steinmeier: In der Pause Kurz-Trip nach Wien
Während in der Ostukraine Panzer auffahren, um Rebellenhochburgen gekämpft wird und es Dutzende Tote gibt, zu Mittag der Paukenschlag in Wien: Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier flog kurzfristig nach Schwechat, um am Flughafen in Vieraugengesprächen zwischen Deschtschiza und Lawrow zu vermitteln.

Fronten verhärtet: Ringen um ein neues Treffen
Doch die Fronten sind verhärtet: Lawrow schlug ein neues Treffen mit der Ukraine und europäischen Vertretern wie im April in Genf vor, jedoch nur unter der Bedingung, dass auch die prorussische Opposition daran teilnimmt. Ukraines Minister Deschtschiza lehnte dies indirekt ab, forderte, dass zuerst die Friedensvereinbarung der Genfer Konferenz nicht gebrochen wird. Dass sich beide am Vorabend zu einem „Hand­shake“ vor Fotografen überreden ließen, war wohl mehr Show...

Video: Heftiger Streit zwischen Russen und Ukrainern vor der Hofburg:

Video zum Thema Mitten in Wien: heftiger Streit zwischen Russen und Ukrainern

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Blitz-Treffen: Steinmeier vermittelte am Flughafen

Er engagiert sich in der Ukraine-Krise seit Monaten, nach der Eskalation in Odessa und Slawjansk platzte ihm endgültig der Kragen: Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier, der zuerst nur Staatsminister Roth zum „Ukraine-Gipfel“ in die Hofburg schickte, flog Dienstag in einer Parlaments-Pause Hals über Kopf nach Wien. Bei zwei „Blitz-Treffen“ mit Lawrow und Deschtschiza versuchte er im Sondergastraum am Flughafen, zu vermitteln. „Ich befürchte eine militärische Konfrontation. Ich schlage eine weitere Genf-Konferenz vor.“

Erste Bilanz von Kurz: "Gipfel war Beitrag zur Deeskalation"
Außenminister Sebastian Kurz war als Vorsitzender des Europarats Gastgeber des Wiener Gipfels.

  • Sebastian Kurz über das Ergebnis der Europarats-Sitzung in der Hofburg: „Es gab zwar keinen Beschluss, aber hitzige Debatten und viele bilaterale Treffen. Der Gipfel war ein kleiner Beitrag zu einer Deeskalation in der Ukraine. Alle Minister haben sich klar für freie und faire Wahlen am 25. Mai in der Ukraine ausgesprochen. Ein Beschluss war nie das Ziel. Vielmehr die Möglichkeit zum Gespräch zu geben. Das Ziel aller Beteiligten ist, den Krieg zu verhindern.“
  • Über das Verhältnis zwischen der Ukraine und Russland: „Die Atmosphäre zwischen Russland und der Ukraine ist sehr angespannt. Der Gipfel allein wird den Konflikt aber nicht lösen. Alle Minister haben in Wien die Hoffnung ausgesprochen, dass in der Ukraine weiter eine Lösung möglich ist – das hat auch insbesondere der russische Außenminister geäußert.“
  • Über die Position Österreichs im Ukraine-Konflikt: „Die österreichische Position in dieser Causa ist klar: Wien unterstützt den Wunsch der Ukraine nach freien und fairen Wahlen am 25. Mai.“

Diashow Ukraine-Gipfel in Wien

Ukraine-Gipfel in Wien

Ukraine-Gipfel in Wien

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