11. November 2011 00:05

Volksbegehren 

383.820 Unterschriften für Androsch

Hannes Androschs Bildungsbegehren schrammt knapp an 400.000-Marke vorbei.

383.820 Unterschriften für Androsch
© TZ Österreich/Bruna

Das Bildungsvolksbegehren ist zu Ende: 383.820 Österreicher haben unterschrieben, mit Abstand die meisten in Wien.

voting.jpg

Der letzte Tag war an Spannung nicht zu überbieten: Bis abends hatten viele Bezirksämter geöffnet, Tausende Österreicher haben ihre Unterschrift in sprichwörtlich letzter Minute noch abgegeben. Um 21.30 Uhr stand das Ergebnis fest: 383.820 Österreicher haben das Volksbegehren von Hannes Androsch unterschrieben – das ist Platz 17 im Ranking aller Volksbegehren.

28 Prozent in Innerer Stadt
Die Ergebnisse schwanken nach Bundesländern stark: Während in Wien 8,77 Prozent der Bevölkerung wählen gingen (Innere Stadt fast 28 %, aber Simmering nur 4,86 %), unterstützten in Tirol nur 3,66 Prozent das 12-Punkte-Programm von Androsch & Co. In Niederösterreich unterschrieben immerhin 5,86 Prozent der Bevölkerung.

„Das ist ein respektables Ergebnis. Die Politik muss nun handeln. Bildung wird zum zentralen Thema für die Nationalratswahlen“, sagt Bildungs-Initiator Hannes Androsch zu ÖSTERREICH (siehe unten).

Fahrplan für die Bildung
Fest steht: Die 100.000 Stimmen wurden locker erreicht, jetzt beschäftigt sich das Parlament mit dem Bildungs-Volksbegehren.

Der Fahrplan: Am 13. Dezember verkündet die Bundeswahlkommission das offizielle Endergebnis. Frühestens in der Jänner-Sitzung am 19. Jänner befasst sich das Parlament damit und weist das Volksbegehren einem Ausschuss zu.

Reaktionen
Bildungsexperte Niki Glattauer zu ÖSTERREICH: „Eine erhebliche Zahl der Österreicher will das Bildungssystem auf den Kopf gestellt haben.“ Bernd Schilcher: „Das Ergebnis ist ein erster Schritt.“ Bildungsministerin Claudia Schmied (SPÖ): „Die Mehrheit der Österreicher glaubt an Unterstützung für Reformen.“
 

Das Gesamtergebnis in der Übersicht:

 Bundesland
 Stimmberechtigte
 Unterschriften
 Prozent
 Burgenland  233.421  14.692  6,29%
 Kärnten  442.317  25.761  5,28%
 Niederösterreich  1.270.422  74.386  5,86%
 Oberösterreich  1.089.625  60.648  5,57%
 Salzburg  389.036  22.859  5,88%
 Steiermark  966.763  49.671  5,14%
 Tirol  529.088  19.366  3,66%
 Vorarlberg  263.733  15.809  5,99%
 Wien  1.145.268  100.630  8,79%
 Gesamt  6.327.673  383.820  6,07%

 

Initiator Hannes Androsch: "Müssen jetzt dranbleiben"

ÖSTERREICH: Mehr als 380.000 Österreicher haben das Bildungsvolksbegehren unterschrieben. Herr Dr. Androsch, ehrlich: Sind Sie ein wenig enttäuscht?
Hannes Androsch: Natürlich hätte ich mir mehr gewünscht, enttäuscht bin ich aber nicht. Das muss uns erst einmal jemand nachmachen, wir haben eine breite Unterstützung in der Gesellschaft erreicht.

ÖSTERREICH: Was bedeuten 383.820 Unterschriften?
Androsch: Das ist ein respektables Ergebnis und eine Legitimation für uns, weiterzumachen. Es ist die Anforderung an die Politik, Bildung zu einem zentralen Thema zu machen. Die Sympathien und das Interesse sind nämlich weit höher, als es diese Zahlen vermuten lassen. Wir haben zum Beispiel wütende Anrufer aus Graz gehabt, die nach 16 Uhr unterschreiben wollten, aber die Ämter waren schon zu. Viele wollten anscheinend erst im letzten Augenblick unterschreiben, haben ihre Teilnahme aufgeschoben.

ÖSTERREICH: Das Volksbegehren hat den Einzug ins Parlament geschafft. Was bedeutet das für die Politik, was muss passieren?
Androsch: Als Nächstes muss ein Bildungsgipfel stattfinden. So bald wie möglich, am besten schon im Jänner 2012. Bildung wird zu einem zentralen Thema für die Nationalratswahlen. Wer sich dem nicht stellt, wird bei den Wahlen abgestraft werden. Das Ergebnis des Volksbegehrens ist aber nicht das Ende unserer Arbeit. Wir müssen jetzt dranbleiben, die Politik muss umfassend handeln. Das ist ein 10-Jahres-Programm und auch die längste Reise beginnt mit einem ersten Schritt.

Autor: Jochen Prüller

Auf der nächsten Seite: Der LIVE-Ticker zum Nachlesen.


Posten Sie Ihre Meinung Neu anmelden Login |
32 Postings
Tunichtgut meint am 11.11.2011 21:07:41 ANTWORTEN >
Österreichisches Bildungssystem, Bundesheer, Beamtentum usw.-Alles veraltete und nicht
mehr zeitgemäße Systeme- Der Kaiser ist Geschichte!
Der Bauer mit Ochs und Pflug hat ausgedient, kein Unternehmen wäre lebensfähig
würde es sich so den Fortschritt verwehren wie die österreichische Bürokratie!
Oracle meint am 11.11.2011 18:19:37 ANTWORTEN >
Es ist gesichert, das Bildungssystem in Österreich muss und soll massiv renoviert und modernisiert werden. Offensichtlich ist hier seit vielen Jahrzehnten reine Flickschusterei betrieben worden, die letztendlich dazu führte, dass Österreich im internationalen Verleich bildungs- und leistungsmäßig die rote Laterne hat.

Es ist also richtig Feuer am Dach und es muss sehr schnell etwas passieren und selbst dass was heute passiert, trägt in frühestens 10-15 Jahren zu einer Verbesserung bei. Jeder aktuelle Zeitverlust bei der Neufindung durch Ausschüsse, Kommissionen und Nationalrat ist hinzu zu rechnen. Nicht unerwähnt soll bleiben, dass selbst eine umfangreiche Reform wieder nur ein schlechter Kompromiss zwischen den jeweiligen Koalitionen sein wird und nach Neuwahlen quasi alles bisher erarbeitete einer neuen Prüfung standhalten muss.
Geschätzt wird es mindestens 8 Jahre dauern, bis eine Bildungsreform in Kraft gesetzt wird. Macht in Summe 18-23 Jahre bis sich die ersten Erfolge einstellen.

FRAGE: HABEN WIR DIESE ZEIT? IST DAS DURCHGEFÜHRTE VOLKSBEGEHREN "SAND IN DIE AUGEN STREUEN" NACH DEM MOTTO: Wir tun ja was!

Es gibt in Europa Bildungssysteme, die sind weit erfolgreicher als das derzeitg österreichische - warum muss Österreich seine Bildung neu erfinden, wenn man Anleihen bei den Nachbarn nehmen kann? Wäre es so ein großes Problem, z.B. eines der deutschen Systeme zu kopieren. In Deutschland ist die schulische Bildung Bundesländerhoheit, also gibt es Variationen, die der Bevölkerungsstruktur angepasst sind. Es wäre doch schnell möglich, dass deutsche System schnellstmöglich auf Österreich zu übernehmen - ich glaube sogar, dass Patenschaften (z.B. Kärnten./.Bayern) möglich wären, um zu unterstützen. Selbst die Unterrichtsmaterialien können bis auf wenige Ausnahmen komplett übernommen werden. Sogar der Austausch von Lehrern für z.B. 6 oder 12 Monate wäre denkbar.

Das Spicken, dass sonst in den Schulen verboten ist, sollte in diesem Fall Verpflichtung sein.
Oder wollen sich jetzt ein paar einheimische B- oder C-Politiker noch schnell ein Denkmal setzen?
Equalizer66 meint am 11.11.2011 13:01:17 ANTWORTEN >
unsasso meint am 11.11.2011 09:48:30

Bezugnehmend auf deine Formulierung "Nicht die Einheitsschule wird gefürchtet, sondern vielmehr, dass es unter sozial schwächer gestellten Personen mehr begabtere und intelligentere Kinder geben könnte" möchte ich folgendes deponieren:

Ich (Jahrgang 1944) stamme aus einer konservativen Familie und besuchte von 1954 - 63 (ich habe die 4. Klasse aus "Sicherheitsgründen" wiederholt) das Maroltinger-Gymnasium in Wien 16, also einem sogenannten Arbeiterbezirk. Damals gab es bekanntlich noch eine Aufnahmsprüfung, die aber zumindest an dieser Schule für viele Kinder aus sozial schwachen Familien nicht das geringste Problem - warum auch?!"- darstellte. Weder meine konservativen Freunde noch vor allem ich hielten uns für begabtere, intelligentere Menschen oder gar "bessere" Menschen, nur weil unsere Eltern schöne Wohnungen/Häuser und viel mehr Geld hatten!
Auch stammte damals die Mehrheit meiner Freunde aus dem sozialistischen Umfeld, wobei selbst intensiv-aggressive, sozialpolitische Diskussionen die Freundschaft nicht einmal im Ansatz gefährden konnten, da wir unterschiedliche Ansichten zumindest respektierten.

Was Deinen Schlusssatz betrifft, so sei versichert, dass es auch in konservativen Kreisen sehr viele Befürworter einer entsprechenden Schulreform gibt, was selbstverständlich auch für Teile der ÖVP gilt, die ich aus allgemein bekannten Gründen seit 1999 nicht mehr gewählt habe.
unsasso meint am 11.11.2011 15:22:33
Danke für Ihren Kommentar. Ich weiß, dass es in konservativen Kreisen Befürworter gibt und das freut mich.

Dass sich irgendwer, und schon gar keine Kinder, für begabter oder intelligenter halten würde, habe ich nicht behauptet. Entschuldigung, wenn ich mich vielleicht mißverständlich ausgedrückt habe. Die Angst vieler Eltern vor Konkurrenz, Ausländer einer Nivellierung ist aber vorhanden.
humanidad meint am 11.11.2011 12:40:04 ANTWORTEN >
Wer das Bildungsvolksbegehren nicht unterschrieben hat, ist gegen die erwähnten Punkte (z.B.: Gesamtschule). Dieser Umkehrschluss ist unzulässig!

1. Es wurden zu viele unterschiedliche Themen in ein Volksbegehren gestopft. Man hätte sich auf zwei bis drei konkrete Themen festlegen sollen (z.B.: Gesamtschule und Sitzenbleiben).
2. Viele Menschen lehnten das Volksbegehren ab, weil es von Hannes Androsch initiiert wurde.
3. Die Medien müssten ständig über Bildung berichten und nicht nur ein paar Monate (der mediale Höhepunkt für das Volksbegehren wurde schon bei der Sammlung der Unterstützungserklärungen erreicht!).
4. In Österreich hat Bildung keinen hohen Stellenwert (siehe: österr. Politiker).
5. Menschen, welche Bildung als hochwertiges Gemeingut erkennen, werden belächelt und verhöhnt.
6. Die ideologische Mauer der konservativen Betonierer ist auch nicht zu verachten (ÖVP sieht sich bestätigt, Veränderungen sind schlecht).
hohoho meint am 11.11.2011 12:04:36 ANTWORTEN >
94 Prozent unterstützen es nicht wo ist da wohl die Mehrheit?
AHule meint am 11.11.2011 12:03:42 ANTWORTEN >
Die FPÖ-er kommen eh alle aus der Baumschule.
Fliegen sogar dort hinaus.
Quentin meint am 11.11.2011 19:16:12
@Ahule
Ihr Beitrag entbehrt jeglicher Intelligenz und/oder Sinnhaftigkeit. Ihre RS zeugt aber davon das dies Bildungsbegehren ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung ist!
wpolitik meint am 11.11.2011 10:01:44 ANTWORTEN >
Es nutzt nichts. Uns einzureden, dass mit 6 Prozent die ganze Bevölkerung ein starkes Votum abgegeben hat, ist schon mehr als nur überheblich.
Übrigens: Das Mittelalter ist vorbei. In Österreich haben bereits alle Kinder die Chance eine HÖHERE SCHULE zu besuchen.
unsasso meint am 11.11.2011 09:48:30 ANTWORTEN >
Alleine der Umstand, dass unser Bildungssystem eine mangelnde soziale Durchläßigkeit aufweist und zu früh selektioniert wird, weshalb mehr als die Hälfte der Eltern den eigenen Bildungsstand "vererben", ist schon Grund genug rasch Veränderungen zu verlangen.

Man sollte die Frage, warum gerade aus dem konservativen Bereich große Ablehnung kommt, umdrehen. Nicht die Einheitsschule wird gefürchtet, sondern vielmehr, dass es unter sozial schwächer gestellten Personen mehr begabtere und intelligentere Kinder geben könnte. Damit steigt die Chance, dass die Herkunft als Kriterium in den Hintergrund tritt und charakterliche sowie fachliche Fehlbesetzungen künftig seltener werden.

Die vergleichsweise hohe Zustimmung aus der inneren Stadt ist interessant, sollte doch langsam Einsicht kommen?
Equalizer66 meint am 11.11.2011 09:38:24 ANTWORTEN >
EchterSchurnalist meint am 10.11.2011 21:35:52

Steiermarkweit schnitt das Bildungsvolksbegehren mit 6,6% am besten in Graz ab und das "trotz" eines schwarzen Bürgermeisters.
panzer meint am 11.11.2011 08:35:23 ANTWORTEN >
Trotz massiver Medienunterstützung ist die DDR-Ganztags-Einheitsschule von den Österreichern abgelehnt worden!

Das lässt auf die nächsten Wahlen hoffen !!!

Die SPÖ ist sicher nicht mehr die stimmenstärkste Partei.

@Marxi meint am 11.11.2011 19:19:20
Die Dummheit der Wähler
Wo ist sie wohl zuhause?
Unterlege deine Behauptung mit Fakten-Zahlen und lass uns an deinem Wissen teilhaben?
Danke!
Marxi meint am 11.11.2011 09:40:18
Ich habe mehrere Bekannte aus der ehemaligen DDR
Da würden Sie aber schön schauen, wie die intellektuell beisammen sind.
Dank des hervorragenden Schulsystems. Straches Wähler kommen
halt alle aus den Hilfs- und Sonderschulen.
Claudifan meint am 11.11.2011 07:24:24 ANTWORTEN >
Wenn meine Lieblingsministerin Claudia bei 380 000 Stimmen kundtut, "die Mehrheit der Österreicher" unterstütze die Reformen, könnt ihr euch vorstellen, wie mathematisch gebildet sie ihr Ressort führt.
wpolitik meint am 11.11.2011 06:41:11 ANTWORTEN >
Lächerlich und unverschämt. Ein solches Ergebnis, bei solch einem personellen und finanziellen Aufwand, nun einfach schön zu reden. Diese Leute halten sich für die Überdrüberintelligenz und können nicht akzeptieren, dass 6 Prozent NICHTS ist. GAR NICHTS. Versteht: Die Österreicher wollen stetige Verbesserungen, aber nicht das gewaltsame Kaputtmachen der Österreichischen Schulen.
Equalizer66 meint am 10.11.2011 21:51:29 ANTWORTEN >
maxl1 meint am 10.11.2011 19:50:47

Aber dafür mit dem Großvater wie mir mein Enkel (4. Klasse Gymnasium) täglich bestätigt ;-)
EchterSchurnalist meint am 10.11.2011 21:35:52 ANTWORTEN >
wußte ja niemand.... ist immer wieder das gleiche....nichts sagen, nichts bekanntgeben, dann gibts auch keine gefahr für die övp
008 meint am 10.11.2011 17:19:39 ANTWORTEN >
@carpetjk: ich fürchte, Sie gehören zu den erstgenannten...
Equalizer66 meint am 10.11.2011 17:04:52 ANTWORTEN >
carpetjk meint am 10.11.2011 14:57:51ANTWORTEN

Alterierst du dich nur deshalb, weil dieses Volksbegehren für dich aus unschwer ersichtlichen Gründen viel zu spät kommt?
zwangstagsschule ? oder der politpensionist spielt den gutmenschen ? meint am 10.11.2011 16:03:29 ANTWORTEN >
andorsch ist politisch schon lange gescheitert, und jetzt will er seine linke einheitsschule durch die hintertür durchbringen - die leute haben dies durchschaut, deshalb so wenige unterschriften

maxl1@ meint am 10.11.2011 22:26:08
maxl1
Irrtum
Bitte informier dich nochmal-diese Ergebnis hatte nebst der angeborenen Faulheit des Österreichers auch den Grund, das sehr wohl von einer Verpflichtung die Rede war. Für mich ein Grund dieses nicht zu unterschreiben!
maxl1 meint am 10.11.2011 19:50:47
1. ist ndrosch nicht das bildungsvolksbegehren
2. geht es beim vorschlag "ganztagsschule" nicht lediglich darum die ganztagsschule anzubieten - von verpflichtung ist keine rede. (und mit eltern hausübungen machen ist übrigens auch nicht so lustig.)
linksalarm meint am 10.11.2011 15:57:09 ANTWORTEN >
da haben die linken wieder mal verloren
carpetjk meint am 10.11.2011 14:57:51 ANTWORTEN >
DEPPEN UNTERSCHREIBEN DIE ELITE NICHT DIE SCHICKEN IHRE KINDER INS SCHOTENGYM ODERM SACRA CÖÖÖÖR
@carpetjk meint am 10.11.2011 21:48:32
zuerst einmal schauen wie man diese Schulen richtig schreibt und dann meckern ;-)
Zillertaler333 meint am 10.11.2011 12:59:56 ANTWORTEN >
Ein Volksbegehren für den EU ausstieg wäre sinnvoller gewesen,da wären sicher an die 900000 unterschriften zustande kekommen.
christian1965 meint am 10.11.2011 09:53:53 ANTWORTEN >
vor einigen jahren stand in der zeitung ein artikel über eine erste klasse gymnasium: es waren 16 schüler, davon konnten 4 einigermassen deutsch, einer konnte nur in blockschrift schreiben. gestern stand in der zeitung dass von 10 lehrern 4 selbst nachhilfe in deutsch brauchen.
was wir brauchen wäre ein herkules um diese aufgabe zu bewältigen. wenn man sieht, wer alles für das bildungsvolksbegehren wirbt, fragt man sich doch warum die letzten 20 jahre immer nur meldungen kamen wie: wir haben ja ein so gutes bildungssystem, aber sonst nichts unternommen wurde.
das was kommen wird ist ein flickwerk, das aber keinerlei probleme lösen wird sondern nur vergrössert.
oe26 meint am 10.11.2011 08:30:53 ANTWORTEN >
Vielleicht halten das die Österreicher alles nur für eine Show.

Zuerst kam der misteriöööse Bildungsneandertaler. Ui, war der spannend. Dann kam die Unterschriftenaktion. Großes Tamtam, viel Werbung. Ein Promi nach dem anderen wurde wichtig in Szene gesetzt.

Ich habe nicht gehört, dass sich irgendwelche Parteien strikt gegen eine Diskussion der im Volksbegehren angeführten Punkte ausgesprochen hätten. Also geht vermutlich jeder davon aus, dass es unabhängig vom Ergebnis der Umfrage sowieso diskutiert werden wird.

Außerdem haben wir bis heute noch keine Zahlen zu lesen bekommen, wie viel das alles kostet. Das sollte bei 215 Milliarden Euro Staatsschulden selbstverständlich sein, auch über Kosten zu reden.

Weiters halte ich den Vorschlag, Sonderschulen aufzulassen, für absolut unsinnig. Würde man Sonderschüler in normale Schulen unterbringen, bräuchte man eine individuellere Unterrichtsmöglichkeit, d. h. mehr Lehrer wären nötig, was natürlich auch mehr kostet, wenn nicht das Niveau der kompletten Klasse sinken soll.

Aus diesen Gründen habe ich auch nicht an der Umfrage teilgenommen. Ich halte sie für unnötig und unseriös.
rubikon meint am 10.11.2011 00:15:27 ANTWORTEN >
Interesse ist am Bildungsvolksbegehren zwar gegeben, aber die Trägheit der Bürger ist ein Problem. Bei der Politikverdrossenheit im letzten Jahrzehnt kein Wunder.
Es ist nicht Trägheit, sondern Überzeugung, meint am 09.11.2011 20:33:26 ANTWORTEN >
dass die Erfüllung der Forderungen dieses Volksbegehren eine wesentliche Verschlechterung des österreichischen Bildungssystems bedeuten würde.
hohoho meint am 09.11.2011 20:11:48 ANTWORTEN >
Lächerlich!!!!!!
Seiten: 1
Facebook Kommentare
Top Gelesen Politik
WETTER.AT aktuell mehr Wetter >
Newsticker Alle News >
Webtipps
NEWS AUS MEINEM BUNDESLAND
  • W
  • N
  • B
  • O
  • S
  • St
  • K
  • T
  • V