Rücktritt gefordert

Wirbel um Scheuchs "Tetschn"- Sager

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Wirbel um Scheuchs "Tetschn"- Sager
© APA/ROBERT JAEGER
Nach FPK-Chef Scheuchs „Tetschn“-Sager eilt Strache zu Hilfe.
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„A klane Tetschn schadet nicht“, hatte Kärntens Bildungsreferent Uwe Scheuch (FPK) gesagt. Im ÖSTERREICH-Gespräch hatte er sich entschuldigt: „Der Ausspruch war falsch.“ Dennoch hagelt es Rücktrittsaufforderungen. FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache stellt sich indes hinter Scheuch.

Scharfe Kritik
Von den Grünen über das BZÖ bis hin zu SPÖ-Manager Günther Kräuter wird Scheuch der „sofortige Rücktritt“ nahegelegt. Der ehemalige Wiener Stadtschuldratspräsident Kurt Scholz bekräftigt: „Menschen, die die ,gsunde Watschn‘ wieder einführen wollen, haben im Bildungswesen nichts zu suchen und sollten sich ein Lichtjahr von Erziehungsfragen fernhalten.“

Lehrer für Rücktritt
Ins selbe Horn stoßen die Lehrer: „Scheuch hat sich schon in der Vergangenheit nie mit klugen Vorschlägen zu Schule und Bildung hervorgetan. Mit dieser Aussage hat er sich als Bildungsreferent komplett disqualifiziert“, so Gewerkschafts-Chef Paul Kimberger.

Für Strache sind die Rücktritts-Aufforderungen „überzogen“. Die Lehrer bräuchten mehr Durchgriffsmöglichkeiten gegenüber „verhaltensauffälligen Schülern“, wie Schulverweise bis hin zur Streichung der Kinderbeihilfe so Strache. Die „Tetschn“ sei lediglich ein Sinnbild für solche Maßnahmen. „Ich bin überzeugt, dass Scheuch es nicht anders gemeint haben kann.“

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