Nach Vandalismus
Flex-Anschlag auf Kickl-Route: 1.000 Euro für Hinweise
Ein ungewöhnlicher Fall von Sachbeschädigung sorgt derzeit für Aufsehen: Unbekannte haben eine Kletterroute im Hochschwabgebiet mutwillig zerstört. Betroffen ist die Route "Der Geheime Schwob", die im Oktober 2020 von Thomas Behm, Robert Gruber und FPÖ-Chef Herbert Kickl erstbegangen wurde.
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Bilder der Zerstörung kursieren im Internet. Offenbar wurden die Bohrhaken mit einer Flex entfernt. Die Täter sind auf den veröffentlichten Aufnahmen jedoch nicht zu erkennen.
Mutmaßlicher politischer Hintergrund
Die Tat könnte einen politischen Hintergrund haben. Auf der Plattform "indymedia.org" tauchte ein Schreiben auf, in dem sich mutmaßlich linke Aktivisten zu der Aktion bekennen. Dort wird behauptet, dass Kickl den Hochschwab für seine "Selbstinszenierung" missbraucht habe. Die Täter hätten die Route deshalb absichtlich unbrauchbar gemacht, um sich gegen seine Ideologie zu stellen.
"Und weil wir uns entschlossen gegen seine rechte Ideologie stellen, haben wir uns dafür entschieden, seine Route "Geheimer Schwob" an den Rauchtalplatten im Hochschwab zu entfernen", heißt es in dem Schreiben der Antifa.
1.000 Euro für Hinweise ausgelobt
Die FPÖ reagierte empört auf den Vandalenakt. Der steirische FPÖ-Klubobmann Marco Triller sprach von einer "schwerwiegenden Straftat", die nicht als Protest, sondern als gefährliche Sabotage einzustufen sei. Die Partei lobt nun eine Belohnung von 1.000 Euro für Hinweise aus, die zur Identifizierung der Täter führen.
"Der FPÖ-Landtagsklub lobt 1.000 Euro für sachdienliche Hinweise an die Polizei aus, die zur Ergreifung der Täter führen", kündigt Triller gegenüber "Mein Bezirk" an.
Neben dem politischen Aspekt weist die FPÖ darauf hin, dass durch die Zerstörung der Kletterroute auch andere Bergsportler in Gefahr gebracht worden sein könnten. Die Ermittlungen der Polizei laufen.
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