Kritik
Heftiger Vorwurf: "Kickl inszeniert Schattenregierung"
Das ist eine heftige Attacke.
Ungarns Premier Orbán traf Kickl und Rosenkranz in Wien
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Herbert Kickl steht nach dem Besuch von Viktor Orban in Österreich weiter in der Kritik. Jetzt wählt Wolfgang Rosam, der ÖVP-nahe Politik- und Kommunikationsprofi, klare Worte. Auf X schrieb er: "Zur Orban-Kickl-Freundschaft ist schon -fast- alles gesagt worden. Außer vielleicht: Kickl wird eine Schattenregierung inszenieren. Den ersten Akt - mit Hilfe des NR-Präsidenten - erlebten wir gerade. Motto: Die Partei ist alles!! Er setzt auf Neuwahlen und sich über alles hinweg."
FPÖ-Delegation und Orban
Rosam wirft Kickl vor, nur auf Neuwahlen zu schielen und das Interesse der eigenen Partei über das des Landes zu stellen. Hintergrund: Orban war zu Besuch beim blauen Nationalratspräsidenten Walter Rosenkranz. Er traf sich dabei auch mit einer Delegation der Freiheitlichen. Von den anderen Parteien waren keine Vertreter dabei. Orban und Kickl einigten sich außerdem auf eine "Wiener Erklärung", in der Kickl das Wort für Österreich ergriff. Für Rosam eine Art Tabubruch.
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