Trainer-Beben
Top-Job in England: So plant Oliver Glasner seine Zukunft
Das neue Jahr in Englands Top-Liga beginnt gleich mit zwei Trainer-Entlassungen. Erst trennte sich der FC Chelsea zu Neujahr von Enzo Maresca, am Montag folgte das lange erwartete Aus von Ruben Amorim bei Manchester United. Mittlerweile wird der heimische Super-Coach Oliver Glasner bei jedem Verein als Kandidat gehandelt, der einen neuen Übungsleiter sucht.
Seit der 51-jährige gebürtige Salzburger hat sich spätestens durch seine Amtszeit bei Crystal Palace endgültig einen Namen gemacht. Den ewigen Abstiegskandidaten führte Glasner zum ersten FA-Cup-Titel der Vereinsgeschichte und auch heuer zählt der Londoner Traditionsverein zum erweiterten Spitzenfeld der härtesten Liga der Welt.
Sein Vertrag läuft mit Saisonende aus und dürfte wohl nicht verlängert werden. Umso begehrter ist der Österreicher bei den internationalen Spitzenklubs, schon im vergangenen Sommer wollten die Tottenham Hotspurs Glasner verpflichten, da entschied er sich aber noch gegen einen Wechsel.
Glasner wird keine Sekunde zögern
Nun ist der nächste Top-Job frei und schon vor Wochen meinte der englische Journalist Ben Jacobs dazu, dass Glasner keine Sekunde zögern würde, sollte Manchester United bei ihm anfragen. Doch das ist bei weitem nicht die einzige Option, die dem Taktik-Fuchs offensteht.
Einerseits kursiert das Gerücht, dass der Crystal-Palace-Coach im Sommer doch Tottenham übernehmen werde. Thomas Frank soll nach der laufenden Spielzeit bereits wieder Geschichte sein, sofern die Spurs nicht doch einen großen Titel holen.
Auch beim FC Liverpool wurde Glasner immer wieder gehandelt, für Reds-Trainer Arne Slot gilt dasselbe wie für Frank in London. Auch eine Zukunft bei Chelsea ist noch nicht endgültig vom Tisch. Für einen Verbleib in London spricht, dass Glasners Familie ebenfalls in London lebt und seine Tochter dort in die Schule geht. Zumindest ein Abschied aus England dürfte ausgeschlossen sein.
Gedanken über seine Zukunft
Zuletzt sprach er auch offen über seine Zukunftspläne und meinte, dass er sich vorerst auf die aktuelle Situation bei Crystal Palace konzentriert. Nach der Saison will er sich darüber Gedanken machen, wie es weitergeht. "Sobald ich meine Entscheidung getroffen habe, werde ich zuerst mit den Spielern darüber reden und dann die Medien informieren", lässt der 51-Jährige weiter wissen.
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Fakt ist, dass er bei den Buchmachern auf Platz 1 geführt wird, wenn es um das Erbe von Amorim bei den "Red Devils" geht. Seit Sir Alex Ferguson 2013 in Manchester zurückgetreten ist, war der Portugiese der mittlerweile zehnte Trainer im "Theatre of Dreams", doch die Anhänger warten seit der historischen Erfolgs-Ära auf einen Meistertitel.
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