Krisenstab
Paukenschlag: Formel-1-Team verzichtet auf Start in Australien
Am Sonntag (ab 5 Uhr im oe24-LIVE-TICKER) beginnt die Formel-1-WM 2026 mit dem Grand Prix von Australien in Melbourne. Für die Teams ist es nach der großen Reglementänderung ein Start in die neue Ära. Doch auch der Konflikt im Nahen Osten beeinflusst die Planungen.
Es herrscht vor dem Auftakt weiterhin großes Rätselraten, wer am Ende die Umsetzung am besten geschafft hat und den Ton in der kommenden Saison angeben wird. Vergangene Woche schickten Mercedes und Weltmeister-Team McLaren noch Personal für finale Reifentests mit Pirelli nach Bahrain.
Derzeit wird mit Hochdruck daran gearbeitet, die Betroffenen aus dem Krisengebiet rechtzeitig nach Australien zu evakuieren. Ein Wettlauf gegen die Zeit für viele Verantwortliche.
Sorgenfalten bei Teams
Zeitgleich rauchen auch bei anderen Teams noch die Köpfe. Bei Red Bull und Ferrari glaubt man, dass die Leistung passen wird, wenn auch Frederic Vasseur, der Scuderia-Teamchef, meint, dass der GP in Melbourne noch keinen Aufschluss über die Kraftverhältnisse im kommenden Jahr geben wird.
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Anders ist die Lage bei Aston Martin mit Neo-Teamchef Adrian Newey. Das Auto dürfte dem Vernehmen nach noch nicht renntauglich sein. Deshalb flog Newey gemeinsam mit Andy Cowell auch nach Japan zu Motorenlieferant Honda. Dort wurde ein Krisenstab eingerichtet, um den grünen Flitzer noch rechtzeitig renntauglich zu machen.
Drastische Maßnahmen
Allerdings dürfte sich das für das erste Rennen noch nicht ausgehen, was zu drastischen Maßnahmen führen könnte. So soll man innerhalb des Teams sogar überlegen, gar nicht an den Start zu gehen, wie italienische Medien berichten. Eine weitere Variante, die im Raum stünde, ist, dass man zwar regulär am Rennwochenende zu Testzwecken teilnehmen wird, aber nach der Einführungsrunde die beiden Autos von Fernando Alonso und Lance Stroll an die Box holen wird.
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Ein heftiger Rückschlag für das lange Zeit als Außenseiter gehandelte Traditionsteam aus Großbritannien und ein trauriger Start in die womöglich letzte Saison von PS-Superstar Fernando Alonso.
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