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Haaser schafft Kitz-Wunder bei Crash-Orgie auf Streif
Haaser crashte die Schweizer Podest-Party. Hinter dem 27-jährigen Tiroler auf Platz 3: Stefan Rogentin (+0,30), Bormio-Sieger Franjo von Allmen wurde Vierter (+0,45). Erst vor sechw Wochen, beim RTL in Val d'Isère war Haaser schwer gestürzt und hatte sich eine Kreuzband-Überdehnung zugezogen. Umso sensationeller sein Comeback.
Österreichs Mitfavorit Vincent Kriechmayr hatte knapp zwei Stunden vor dem Start verletzt abgesagt. Sechs Tage nach dem Horrorsturz in Wengen hatte der Kitz-Super-G-Sieger 2021 auf ein Blitz-Comeback gehofft. Doch der Knöchel noch zu große Probleme.
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Haaser: "Wollte immer schon so ein Gams mit heimnehmen"
Haaser („Ich hab attackiert von oben bis unten!“) bewahrte die in mittlerweile 21 Saisonrennen sieglosen ÖSV-Herren vor einer neuerlichen Pleite und strahlte: „Ich wohn ganz in der Nähe, jetzt ist ein Kindheitstraum für mich in Erfüllung gegangen. So eine Gams wollte ich immer schon mit heimnehmen.“
Zweitbester Österreicher: Stefan Eichberger als Dreizehnter (+0,35) - und das bei seinem Super-G-Debüt auf der Streif und bei deutlich schlechter werdender Sicht.
Lukas Feurstein hatte bei seinem Kitzbühel-Debüt mit Startnummer 1 bei der Seidlalm eingefädelt. Für die Routiniers Daniel Hemetsberger (+0,98) und Stefan Babinsky (+1,29) reichte es nur für die Plätze 17 und 20.
Otmar Striedinger (Startnummer 21) stürzte vor der Hausbergkante, blieb aber unverletzt: „Ich hab an einer blöden Stelle den Ski verschnitten. Das darfst du dir bei der aggressiven Materialabstimmung nicht leisten. Mein Fehler! Gottseidank bin ich glimpflich davongekommen.“
Andere kamen bei der Sturzorgie weniger glimpflich davon. Der frühere Gesamtweltcup-Sieger Alexis Pinturault (33) überschlug sich und wurde ein Jahr nach seinem in Wengen 2024 erlittenen Kreuzbandriss mit einer neuerlichen Knieverletzung ins Spital geflogen.
Odermatt über seinen 1. Kitzbühel-Sieg: "Der hat mir noch gefehlt"
Überflieger Marco Odermatt hat jetzt endlich seine Kitz-Gams. "Dieser Sieg hat mir noch gefehlt," jubelte der Schweizer Überflieger. "Es war ein schwieriges Rennen, aber ich hab genau das gefunden, was es brauchte, um hier zu gewinnen."
Beim Abfahrts-Highlight am Samstag (11.30 Uhr, ORF1 live) will Odermatt nachlegen: "Ich werde einiges aus dem Super-G mitnehmen ..." Klingt wie eine Drohung!
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