Kommunalwahlen in Italien
Berlusconi verliert Mailand und Neapel
Die Mitte-Links-Kandidaten gewinnen in den meisten Städten.
Kommualwahlen als wichtiger Stimmungstest
Die Kommunalwahl, zu der 13 Millionen Italiener aufgerufen waren, galt als wichtiger Stimmungstest für Berlusconi. Am Sonntag und am Montag war in 88 Städten und Gemeinden die zweite Runde der Abstimmung abgehalten worden. Die Wahlbeteiligung lag bei 60,08 Prozent. Beim ersten Wahlgang vor zwei Wochen hatten sich 68,58 Prozent der Wahlberechtigten am Urnengang beteiligt.
Opposition im Aufwind
Die Opposition spürt jetzt Rückenwind: "Berlusconi muss die Konsequenzen von dieser Niederlage ziehen. Er hat diesem Urnengang eine nationale Relevanz eingeräumt. Zum Wohl des Landes soll er zurücktreten", sagte Rosy Bindi, Präsidentin der Demokratischen Partei (PD, stärkste Regierungspartei). "Das Land hat Berlusconis Lügen satt. Diese Niederlage bezeugt, dass das Land einen politischen Neubeginn will", kommentierte die Chefin des stärksten italienischen Gewerkschaftsverbands CGIL, Susanna Camusso.
Berlusconi ist wieder zurück
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