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Breivik-Prozess: Mann zündet sich an

Am Rand des Breivik-Prozesses in Oslo hat sich ein Mann selbst angezündet. Der Mann übergoss sich mit einer Flüssigkeit - offenbar Brandbeschleuniger - und lief mit brennendem Pullover und brennender Mütze auf die Absperrung vor dem Gericht zu. Er rief dabei: "Erschießt mich, erschießt mich". Mehrere Polizisten rissen ihm die Kleider vom Leib und löschten das Feuer.

Der Norweger mit ausländischen Wurzeln sei schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht worden, sagte ein Polizeisprecher. Sein Motiv war zunächst unklar. "Wir haben zur Zeit keinen Grund, davon auszugehen, dass der Vorfall mit dem Prozess (gegen Breivik) zusammenhängt", sagte der Sprecher.

Die norwegische Nachrichtenagentur NTB berichtete von einer Verzweiflungstat. Demnach lebt der Mann von Sozialhilfe. Vor seiner Selbstanzündung habe er einen Brief bei einer Anwältin mit der Aufforderung hinterlegt, ihn zu öffnen, "wenn mir etwas Schlimmes passiert".


Überlebende sagen aus
Bei dem Verfahren gegen den Massenmörder Anders Behring Breivik sagen in dieser Woche Überlebende des Massakers auf der Insel Utöya aus. Breivik hatte bei zwei Anschlägen im Juli vergangenen Jahres insgesamt 77 Menschen getötet.

Im Gerichtssaal sagte der 33-jährige Utöya-Überlebende Even Andre Öien Kleppen über das Verhalten Breiviks beim Massaker auf der kleinen Fjordinsel: "Er war, ruhig, beherrscht und sehr zielbewusst mit dem, was er wollte." Kleppen war als Samariter der "Norwegischen Volkshilfe" auf Utöya und verbarrikadierte sich mit Jugendlichen in einem Aufenthaltsraum. Als er von der Überlegung berichtete, Breivik beim befürchteten Eindringen mit einem Feuerlöscher anzugreifen, lächelte der sonst unbewegt zuhörende rechtsradikale Attentäter.

Die 22-jährige Ina Rangönes Libak sagte aus, wie sie nach vier Treffern aus Breiviks Schnellfeuergewehr um ihr Leben gekämpft hatte. Nach den Schüssen in einen Arm, das Gesicht und die Schulter sei sie sicher gewesen, dass sie sterben müsse. Ein junger Überlebender, der in den Medien anonym bleiben wollte, sah vor seiner Flucht, wie Breivik als erstes eine junge Frau erschoss, als sie auf ihn zuging und die Hand ausstreckte: "Sie wollte ihn irgendwie wie einen Gast begrüßen." Danach kämpfte der 17-Jährige mit den Tränen, als er vom Tod seines Freundes Haakon berichtete, der auf der Flucht ertrank.

Diashow Oslo-Killer weint vor Gericht

Der Killer inszeniert sich selbst

Als das Gericht seinen selbstproduzierten Clip zeigt, kamen Breivik die Tränen.

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Als das Gericht seinen selbstproduzierten Clip zeigt, kamen Breivik die Tränen.

Der Killer inszeniert sich selbst

Als das Gericht seinen selbstproduzierten Clip zeigt, kamen Breivik die Tränen.

Der Killer inszeniert sich selbst

Als das Gericht seinen selbstproduzierten Clip zeigt, kamen Breivik die Tränen.

Der Killer inszeniert sich selbst

Als das Gericht seinen selbstproduzierten Clip zeigt, kamen Breivik die Tränen.

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