Experte: So tickt der

Blutbad bei Film-Premiere

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Experte: So tickt der "Batman"-Killer

Auch wenn noch kaum Hintergründe über das Blutbad bei einer Premiere des neuen Batman-Films in den USA bekannt sind, unterscheidet sich die Tat auf den ersten Blick doch von anderen Amokläufen. Der Schauplatz von Amokläufen ist etwa in der Regel ein Ort, mit dem der Täter sozial eng verwoben ist, wie etwa die Schule oder der Arbeitsplatz und keine anonyme Massenveranstaltung. "Das ist tatsächlich ein sehr außergewöhnliches und a-typisches Vorgehen", sagte Christian Pfeiffer, Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen in Deutschland, am Freitag.

Auch dass der mutmaßliche Täter überlebt hat, ist eine Ausnahme. "Der persönliche Showdown ist meist miteingeplant. Es ist ein erweiterter Selbstmord", so Pfeiffer. In den USA würde die Polizei laut dem Kriminologen zudem dazu tendieren, überlebende Täter an Ort und Stelle "hinzurichten".

Die Ursache für Amokläufe besteht laut Pfeiffer stets aus der gleichen Mixtur: "Ohnmacht, Misserfolge, Isolation und gescheiterte Lebensentwürfe". "Außerdem haben die Täter ein beinahe erotisches Verhältnis zu Waffen", sagte der Kriminologe. Das Gefühl der Stärke, das sie durch die Waffe erhalten, würde ihr angeschlagenes Selbstbewusstsein wieder aufrichten. "Hinzu kommt, dass er kaum jemanden hat, mit dem er sich über die Probleme, die ihn belasten, aussprechen kann", sagte Pfeiffer.

Killer-Spiele
Aus der Isolation heraus entstehe dann sehr häufig eine intensive Auseinandersetzung mit Tötungsfantasien in der virtuellen Welt der Computerspiele. "Das alleine würde niemals reichen", betonte Pfeiffer. Durch das wiederholte virtuelle Töten würden gefährdete Personen aber auch in der realen Welt zunehmend abgestumpft gegenüber Gewaltakten werden. Der norwegische Massenmörder Anders Behring Breivik habe sich etwa nach eigenen Angaben mit einem Computerspiel, in dem ein Amoklauf simuliert wurde, "fit" für sein Massaker gemacht.

Blutbad bei 1/16

Blutbad bei "Batman"-Vorführung

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Blutbad bei "Batman"-Vorführung

  Diashow

US-Präsident Barack Obama hat sich "schockiert und tief betrübt" über die tödliche Schießerei in einem Vorort von Denver gezeigt.

Seine Frau Michelle und er seien betroffen von der "entsetzlichen und tragischen" Tat, bei der 12 Menschen getötet und 28 weitere verletzt wurden, sagte Obama am Freitag in Washington.

Die Regierung werde alles tun, um die Menschen in Aurora, einem Vorort von Denver, zu unterstützen, fügte Obama hinzu. In solchen "Momenten der Dunkelheit und Herausforderung müssen wir jetzt wie eine amerikanische Familie zusammenkommen", rief der Präsident seine Landsleute auf.

In der Nacht auf Freitag hatte der bis unter die Zähne bewaffnete James H. während einer Filmpremiere in Aurora im US-Staat Colorado das Feuer eröffnet und mehrere Menschen erschossen. In dem Kino brach Panik aus. Die Polizei konnte den mutmaßlichen Schützen fassen.

In der Nacht auf Freitag hatte ein Bewaffneter während einer Filmpremiere in Aurora im US-Staat Colorado das Feuer eröffnet und 12 Menschen erschossen. In dem Kino brach Panik aus. Die Polizei konnte den mutmaßlichen Schützen fassen.

In der Nacht auf Freitag hatte ein Bewaffneter während einer Filmpremiere in Aurora im US-Staat Colorado das Feuer eröffnet und 12 Menschen erschossen. In dem Kino brach Panik aus. Die Polizei konnte den mutmaßlichen Schützen fassen.

In der Nacht auf Freitag hatte ein Bewaffneter während einer Filmpremiere in Aurora im US-Staat Colorado das Feuer eröffnet und 12 Menschen erschossen. In dem Kino brach Panik aus. Die Polizei konnte den mutmaßlichen Schützen fassen.

In der Nacht auf Freitag hatte ein Bewaffneter während einer Filmpremiere in Aurora im US-Staat Colorado das Feuer eröffnet und 12 Menschen erschossen. In dem Kino brach Panik aus. Die Polizei konnte den mutmaßlichen Schützen fassen.

In der Nacht auf Freitag hatte ein Bewaffneter während einer Filmpremiere in Aurora im US-Staat Colorado das Feuer eröffnet und 12 Menschen erschossen. In dem Kino brach Panik aus. Die Polizei konnte den mutmaßlichen Schützen fassen.

In der Nacht auf Freitag hatte ein Bewaffneter während einer Filmpremiere in Aurora im US-Staat Colorado das Feuer eröffnet und 12 Menschen erschossen. In dem Kino brach Panik aus. Die Polizei konnte den mutmaßlichen Schützen fassen.

Der Schmerz bei den Opfern ist unendlich groß. Unfassbar die Tat.

Das Auto des mutmaßlichen Killers.

Ein Polizist steht in der Nähe des Hauses, in dem der Batman-Killer wohnte.

Die Einsatzkräfte befinden sich im Großeinsatz.

Der Scheriff koordiniert die Hilfe.

Kindheit
Es gibt noch eine weitere Gemeinsamkeit in den Biografien von Amokläufern: Sie hatten in der Regel eine lieblose, kalte Kindheit, in der es auch zu körperlichen Übergriffen gekommen ist. "Kein Amokläufer hatte eine tolle, geborgene Kindheit mit Eltern, die ihm Lust aufs Leben gemacht haben und die ihn beim Ausleben seiner Hobbys unterstützt haben", so Pfeiffer.

Am Ende stehe bei dem Täter immer der Wunsch, einmal Herr über Leben und Tod zu sein, um die Ohnmacht, die ihn im Alltagsleben prägt, zu kompensieren. "Die Supermacht genießen, die Panik in den Augen der Gegenüber, die zu flüchten versuchen - das alles soll entschädigen für die vielen Demütigungen und Niederlagen, die er vorher erlebt hat. Es ist eine sich aufschaukelnde Dynamik von Belastungsfaktoren, die Amokläufer kennzeichnet", so der Kriminologe.
 

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