Jüdischer Israeli wollte zu ISIS

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Jüdischer Israeli wollte zu ISIS

Ein 21-jähriger jüdischer Israeli wollte sich nach Angaben des Außenministeriums in Jerusalem der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien anschließen. Mithilfe der türkischen Behörden sei es jedoch gelungen, den jungen Mann auf dem Weg nach Syrien zu stoppen und zurück zu seiner Familie nach Israel zu bringen, teilte ein Sprecher am Dienstag mit.

Obwohl der Mann bereits volljährig ist, seien seine Eltern noch seine rechtlichen Betreuer. Zu einer möglichen seelischen Krankheit des 21-Jährigen wollte das Ministerium aber keine Angaben machen.

Die Familie des jungen Mannes habe sich am Donnerstag an das Außenministerium gewandt, nachdem er nach Kreta geflogen war. Nach ihrer Darstellung bekundete der Israeli per Internet seine Absicht, sich IS-Aktivisten anzuschließen. Von Kreta sei er in die Türkei und von dort aus in Richtung der syrischen Grenze gereist. Gemeinsam mit der türkischen Polizei habe man ihn in der Hafenstadt Iskenderun ausfindig machen können. Er sei am Dienstag nach Israel zurückgebracht worden.

Die genauen Motive des jungen Mannes sind unklar.

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