München-Killer war Anhänger der AfD

Neun Menschen getötet

München-Killer war Anhänger der AfD

Letzten Freitag mussten auf dem Gelände des Olympia-Einkaufszentrums in München neun Menschen sterben. Der Deutsch-Iraner David Sonboly erschoss sie, bevor er sich selbst richtete.

Probleme in der Schule

Nun werden immer mehr Hintergrund-Informationen über den Amokläufer bekannt. Wie der "Spiegel" berichtet, wurde der Deutsch-Iraner in der Mittelschule gemobbt. Er war Einzelgänger und hatte scheinbar kaum Freunde. 2012 kam es zu einem Verfahren, weil der heute 18-Jährige auf dem Heimweg von der Schule von drei Jugendlichen gehänselt wurde.

Auch nach einem Schulwechsel hatte der Amokläufer immer wieder Probleme mit seinen Mitschülern. Aus diesem Grund soll sich David immer mehr in die Welt der Computerspiele geflüchtet haben. Im Ego-Shooter-Spiel Counter-Strike fand er Zuflucht. Wie ein Mitspieler laut dem "Spiegel" berichtet, habe er sich in den Chats unter Namen wie "Amokläufer" und "Hass" angemeldet.

Anhänger der AfD

In diesen Chats soll er auch seinen Hass auf Türken ausgelebt haben. "Türkei = ISIS" soll er in etwa gepostet haben. Wie der Mitspieler berichtet, habe er auch die rechtspopulistische Partei "Alternative für Deutschland" verehrt, so der "Spiegel". Darüber hinaus bewunderte er den rechtsradikalen Massenmörder Anders Breivik.

Seit 2015 soll sich Sonboly in psychiatrischer Behandlung befunden haben. Depressionen sowie eine soziale Phobie hätten ihn belastet.

 

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