Ölpest: USA holen Hilfe aus dem Ausland Ölpest: USA holen Hilfe aus dem Ausland

22 Angebote

 

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Ölpest: USA holen Hilfe aus dem Ausland

Im Kampf gegen die verheerende Ölpest im Golf von Mexiko holen sich die US-Behörden internationale Hilfe. "Die USA werden 22 Hilfsangebote von zwölf Ländern und internationalen Organisationen annehmen", erklärte das US-Außenministerium am Dienstag in Washington. Dazu zählten Schnellboote für das Aufsammeln von Öl an der Meeresoberfläche sowie schwimmende Brandschutzbarrieren. Derzeit würden die Modalitäten der Hilfslieferungen abgestimmt.

Tropensturm behindert Ölpest-Kampf
Im Golf von Mexiko strömen täglich Millionen Liter Öl ins Meer, seit dort am 20. April die Bohrinsel "Deepwater Horizon" des britischen Ölkonzerns BP explodiert und kurz darauf gesunken war. Die Bemühungen um eine Eindämmung der Umweltkatastrophe waren von zahlreichen Pannen und anderen Rückschlägen überschattet. Das Krisenmanagement von BP, aber auch der US-Regierung stieß wiederholt auf scharfe Kritik.

Auch wenn Tropensturm "Alex" behindert er den Kampf gegen die Katastrophe: Die Schiffe, die das ausgetretene Öl abschöpfen, setzten ihre Arbeit am Dienstag wegen rauer See aus. Das Öl kann sich nun ungehindert den Stränden der US-Staaten Louisiana, Alabama, Mississippi und Florida nähern. Nach Angaben der Küstenwache und des BP-Konzerns wurden die Reinigungsschiffe aus Sicherheitsgründen zurückbeordert. Wann die Maßnahmen im Golf von Mexiko wieder anlaufen können, war zunächst nicht abzusehen.

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