Nahost

Netanyahu: Stehen vor herausfordernden Tagen

Netanyahu Israel
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Die Tötung Nasrallahs sei ein notwendiger, historischer Schritt zur Veränderung des Machtgleichgewichts im Nahen Osten gewesen, so Netanyahu.
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Jerusalem/Beirut. Nach der Tötung des Hisbollah-Chefs Hassan Nasrallah durch Israel hat Ministerpräsident Benjamin Netanyahu erklärt, die Arbeit sei nicht getan, es stünden herausfordernde Tage bevor. Die Tötung Nasrallahs sei ein notwendiger, historischer Schritt zur Veränderung des Machtgleichgewichts im Nahen Osten gewesen, so Netanyahu am Samstagabend.

Der israelische Verteidigungsminister Yoav Gallant führt unterdessen Gespräche über eine mögliche Ausweitung der Militäroffensive im Norden des Landes. Eine entsprechende Lagebewertung dauere an, erklärt sein Büro.

Erneut Raketenalarm im Zentrum Israels

In mehreren Gebieten im Zentrum Israels und in der Küstenmetropole Tel Aviv ist erneut Raketenalarm ausgelöst worden. Die Warnsirenen in Tel Aviv ertönten als Reaktion auf ein Geschoss aus dem Jemen, wie die Armee mitteilte. Es wurde demnach noch vor Erreichen des israelischen Hoheitsgebiets abgefangen.

Die Houthi-Miliz im Jemen erklärte, sie habe mit einer ballistischen Rakete den Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv angegriffen. Die Angaben ließen sich nicht überprüfen. Die Miliz werde nicht zögern, das "Niveau der militärischen Eskalation gegen Israel zu erhöhen", sagte Houthi-Militärsprecher Yahya Sari weiter. Die Attacken würden erst bei einem Ende der Angriffe Israels im Gazastreifen und im Libanon enden.

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