30 Tiere in Gefahr
Tierpark fordert Regierungsgelder und droht mit Wal-Tötung
Man sei quasi bankrott und sehe sich nicht mehr in der Lage, für den Unterhalt der Weißwale aufzukommen, hieß es in einem Schreiben, aus dem zahlreiche kanadische und US-amerikanische Medien am Dienstag übereinstimmend zitierten.
Keine Zustimmung zum Export
Zuvor hatte die zuständige Fischerei-Ministerin Joanne Thompson einem geplanten Export der Tiere nach China nicht zugestimmt. Auch auf die Geldforderungen reagierte sie zunächst ablehnend. Tierschützer verurteilten die Vorgehensweise des Themenparks und forderten die Regierung auf, die Wale zu beschlagnahmen und in Sicherheit zu bringen. Das Management des Parks äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht.
Heftige Kritik
Der "Marineland"-Themenpark steht bei Tierschützern schon seit langem massiv wegen seiner Haltungsbedingungen in der Kritik. 2024 war er geschlossen worden. Zuvor waren dort immer wieder Tiere aus verschiedenen Gründen gestorben - unter anderem 2023 der Orca "Kiska", der zeitweise alleine in einem Betonbecken lebte und deswegen den Spitznamen "einsamster Wal der Welt" bekam.
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