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Amanda Knox weinte die ganze Nacht Amanda Knox weinte die ganze Nacht Amanda Knox weinte die ganze Nacht Amanda Knox weinte die ganze Nacht Amanda Knox weinte die ganze Nacht Amanda Knox weinte die ganze Nacht Amanda Knox weinte die ganze Nacht Amanda Knox weinte die ganze Nacht

Nach Urteilsspruch

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Amanda Knox weinte die ganze Nacht

Nachdem im spektakulären Prozess um die Vergewaltigung und den Mord an der 22- jährigen britischen Austauschstudentin Meredith Kercher der Schuldspruch gefallen ist, zeigten sich die beiden Verurteilten, die 22-jährige Amerikanerin Amanda Knox und ihr Ex-Freund Raffaele Sollecito, in der Strafanstalt von Perugia in der Nacht verzweifelt.

"Niemand glaubt mir"
"Niemand glaubt mir, dabei habe ich immer die Wahrheit gesagt", sagte die zu 26 Jahren Haft verurteilte Amanda Knox am Samstag im Gespräch mit ihren Rechtsanwälten. Die junge Frau aus Seattle habe die ganze Nacht geweint, berichteten die Rechtsanwälte, die eine verstärkte psychologische Betreuung für die beiden Verurteilten forderten.

Verzweifelt erklärte sich auch Raffaele Sollecito:
"Es ist ein Albtraum, wie geht es mit mir jetzt weiter?", wurde Sollecito von seinem Rechtsanwalt Luca Mauri zitiert. Sein Mandant sei sehr niedergeschlagen, er hoffe jedoch auf den Berufungsprozess.

kercher_mama Arline Kercher, die Mutter der ermordeten Meredith, (c) Getty

Die Familie der ermordeten Meredith erklärte sich am Samstag über das Urteil zufrieden. "Es gibt aber keinen Grund zum Feiern. Junge Menschen sind wegen dieses Mordes in Haft", sagten die Eltern Merediths am Samstag in Perugia. Die Staatsanwälte erklärten, sie wollten keinen Einspruch gegen das Urteil einreichen.

Knox und Sollecito hatten stets ihre Unschuld betont. Wegen desselben Verbrechens war 2008 bereits der Ivorer Rudy Guede in einem verkürzten Verfahren zu 30 Jahren Haft verurteilt worden. Meredith Kercher war am 2. November 2007 halbnackt, von Dutzenden Messerstichen übersät und mit durchschnittener Kehle in ihrer Wohnung in Perugia gefunden worden.

Von der Musterschülerin zur Mörderin
In nur wenigen Monaten versank das Leben von Amanda Knox in Drogen, Sex und Alkohol.

Sie sieht aus wie ein Engel, lange war sie auch einer. Doch Amanda Knox hat eine absolut teuflische Seite – die innerhalb weniger Monate hervorbrach. Behütet und fromm wuchs das Mädchen (geboren 1987) in einem Vorort von Seattle mit ihrer Familie auf, ging sogar auf eine Eliteschule der Jesuiten, tägliches Gebet, Frömmelei und Schuluniform inklusive.

Dann kommt sie an die University of Washington, schreibt Bestnoten. Aber: „Hier begann das Doppelleben“, sagen Mitstudenten. Am Tag die brave Studentin, in der Nacht das Partygirl. Doch Amerika ist streng und prüde. Knox will nach Italien: Alkohol ab 18, Sex, wilde Partys – für dieses Leben war Amanda bereit.

Kaum in Italien, ist Knox wie losgelöst: Nur Stunden nach der Ankunft schreibt sie einem Freund per Mail: „Hatte gerade Sex mit einem Fremden im Zug.“ Ihr ging es nie schnell genug: Mit ihrem Freund Raffaelle Sollecito ging sie beim ersten Date ins Bett. Sie suchte sich Lover im Internet-Café oder in den zahlreichen Bars.

In Perugia gibt es kein Halten: In ihrem Wohnhaus pflanzt sie Marihuana an, raucht schon in der Früh die Droge. Am Abend trinkt sie, sucht Sex-Experimente. Bis eines davon tödlich endet...

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