Neues Ranking

DAS ist die meist fotografierte Hunderasse der Welt

© oe24/Wastler
Foto-Plattform wertet Millionen Kundenfotos aus – zwei Rassen mit deutschen Wurzeln in den Top 4, Setter verdrängt Bulldogge aus den Top 10.
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Hundefans wissen es längst: Der eigene Vierbeiner gehört zu den beliebtesten Motiven in der Smartphone-Galerie. Doch welche Hunderassen landen tatsächlich besonders häufig vor der Kamera? Die Foto-Plattform Popsa hat Millionen Kundenfotos aus den Jahren 2024 und 2025 analysiert und daraus ein weltweites Ranking erstellt. Das Ergebnis: Der Pudel verteidigt zum zweiten Mal in Folge Platz 1. Auch zwei Rassen mit deutschen Wurzeln schaffen es weit nach vorn und ein anderer Vierbeiner verschwindet aus den Top 10.

Der Pudel bleibt weltweit die Nummer 1

Mit einem Foto-Index von 100 – dem maximalen Referenzwert des Rankings – steht der Pudel erneut an der Spitze. Auf Platz 2 folgen Retriever mit einem Index von 54, Platz 3 belegen Hounds mit 48.

Golden Retriever © Bharathi Kannan (Unsplash)

Dass ausgerechnet der Pudel die weltweite Fotokrone trägt, dürfte manche überraschen: Trotz seiner engen Verbindung zur französischen Kultur hat die Rasse deutsche Ursprünge. Pudel wurden ursprünglich in Deutschland als Wasserhunde für die Jagd gezüchtet.

Pudel "Bruno" © oe24/Wastler

Ihr charakteristisches Lockenfell und ihr markantes Erscheinungsbild machen Pudel zu einem auffälligen Fotomotiv. Die Rasse kommt in drei Größen vor: Standard, Miniatur und Toy.

Zwei Rassen mit deutschen Wurzeln in den Top 4

Auch auf Platz 4 findet sich eine Rasse mit deutschen Ursprüngen: Der Schnauzer erreicht einen Foto-Index von 46.

Schnauzer © Getty Images

Schnauzer wurden ursprünglich in Deutschland als Arbeitshunde auf Bauernhöfen eingesetzt. Ihr markanter Look mit dichtem Bart und buschigen Augenbrauen macht sie bis heute unverwechselbar. Die Rasse gibt es in drei Größen: Zwergschnauzer, Schnauzer und Riesenschnauzer.

Dass mit Pudel und Schnauzer gleich zwei Rassen mit deutschen Wurzeln unter den vier meistfotografierten Gruppen des Rankings landen, ist eine Besonderheit der aktuellen Auswertung.

Aufsteiger des Jahres: Der Setter verdrängt die Bulldogge

Das vielleicht interessanteste Signal des aktuellen Rankings ist eine Rasse, die nicht mehr in den Top 10 auftaucht: Die Bulldogge ist gegenüber dem Vorjahr aus der Rangliste gefallen.

Irish Setter © Luis Miguel Bugallo Sánchez (Lmbuga Commons)(Lmbuga Galipedia)

Der Setter kletterte dagegen um drei Plätze nach oben und schafft es mit einem Foto-Index von 18 erstmals in die Top 10. Im Popsa-Ranking könnte sich darin ein verändertes Interesse an unterschiedlichen Hunderassen widerspiegeln. Der Originalauswertung zufolge könnte der Aufstieg des Setters mit einer wachsenden Vorliebe für Familienhunde zusammenhängen, bei denen weniger gesundheitliche Probleme durch eine ausgeprägte Kurznasigkeit erwartet werden.

Aus dem Foto-Ranking allein lässt sich allerdings nicht ableiten, warum sich die Positionen einzelner Rassen verändert haben. Die vollständige Studie finden Sie HIER.