Bei Anlegern
Apple: Gemischte Gefühle trotz neuer iPhones
Apple hat im abgelaufenen vierten Geschäftsquartal 33,8 Millionen iPhones verkauft und damit die Erwartungen der Analysten erfüllt. Für das laufende wichtige Weihnachtsquartal rechnet das wertvollste Technologieunternehmen der Welt mit Umsätzen von 55 bis 58 Milliarden Dollar, wie der US-Konzern am Montag mitteilte. Experten hatten im Schnitt mit 55,65 Milliarden Dollar (40,37 Mrd. Euro) gerechnet. Sinkende Gewinnmargen enttäuschten jedoch die Anleger. Die Aktie des Samsung -Rivalen gab nachbörslich zunächst nach bevor sie im weiteren Verlauf dann aber leicht ins Plus drehte.
iPhone entscheidend
Über das Wohl und Wehe des Technologiekonzerns entschied zuletzt vor allem der iPhone-Absatz. Das Smartphone ist seit der Markteinführung 2007 der Umsatzgarant für Apple. Im Blickpunkt sind dabei auch die seit rund einem Monat im Handel erhältliche Luxus-Version 5S sowie das günstigere Modell 5C. Ihr Erfolg wird darüber entscheiden, ob der US-Konzern neben Samsung auch weiterhin diesen Markt dominieren kann. Allerdings spielten die neuen iPhones für die jüngste Quartalsbilanz noch eine untergeordnete Rolle. Nur wenige Verkaufstage flossen in das Ergebnis bis Ende September ein.