Neuerlicher Rückgang

Arbeitslosigkeit sinkt um 8,9 Prozent

01.08.2010

Insgesamt waren im Juli 273.743 Menschen in Österreich ohne Job.

Zur Vollversion des Artikels
© Lisi Niesner/TZ ÖSTERREICH
Zur Vollversion des Artikels

Die Arbeitslosigkeit ist in Österreich im Juli neuerlich deutlich zurückgegangen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank die Zahl der vorgemerkten Arbeitslosen um 8,9 Prozent oder 20.728 Personen auf 211.659. Allerdings nahm die Zahl der Schulungsteilnehmer um 5.887 auf 62.084 zu. Insgesamt waren damit im Juli 273.743 Menschen in Österreich ohne Job, teilte das Arbeits- und Sozialministerium am Sonntag in der Früh in einer Aussendung mit. Das ist ein Rückgang von 5,1 Prozent im Vergleich zum Juli 2009.

Der Rückgang von Arbeitslosen und Schulungsteilnehmern habe sich seit Ende Juni (7.225) mehr als verdoppelt (14.851), heißt es in einer Aussendung. Das Arbeitsmarktservice melde zudem einen Anstieg der offenen Stellen um 30,2 Prozent auf 35.177. Weiterhin stark sei der Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit (-10,3 Prozent) und der Männerarbeitslosigkeit (-12,9 Prozent), deutlich stärker sinke nun auch die Arbeitslosigkeit bei Frauen (-4,0 Prozent) und bei Älteren (-2,9 Prozent).

16,4 Prozent weniger Lehrstellensuchende
Erstmals seit Beginn der Krise sinke auch die durchschnittliche Verweildauer in der Langzeitarbeitslosigkeit, um zwei Tage auf 94 Tage. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen sei um 7,8 Prozent zurückgegangen. Auch am Lehrstellenmarkt zeichne sich eine Entspannung ab: Es gebe 16,4 Prozent weniger Lehrstellensuchende und 4,4 Prozent mehr offene Lehrstellen.

In allen Bundesländern sei die Arbeitslosigkeit gesunken, am stärksten in Salzburg (-19,7 Prozent) und der Steiermark (-15,8 Prozent). Schlusslicht ist Wien mit einem Rückgang von 2,4 Prozent. Bis auf Wien gibt es in allen Bundesländern mehr offene Stellen, die meisten in Oberösterreich (7.999). Prozentuell den größten Zuwachs verbuchte Vorarlberg mit 73,7 Prozent auf 1.654 offene Stellen, in Wien ging die Zahl der offenen Stellen um 0,6 Prozent auf 7.062 zurück.

Zur Vollversion des Artikels