Streit um Russland-Flüge: Niki droht mit Klage

02.02.2010

Kippt das Abkommen zwischen Russland und Österreich ganz, will NIKI das Infrastrukturministerium klagen.

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Bis 25. Februar hat das russische Verkehrsministerium der AUA die Frist verlängert, um nachzuweisen, dass sie auch nach der Übernahme durch die Lufthansa österreichisch ist. Das ist Bedingung für die Aufrechterhaltung der Russland-Verkehrsrechte. Sollte es zu keiner Einigung kommen, könnte im schlimmsten Fall das gesamte Verkehrsabkommen zwischen Russland und Österreich gekündigt werden.

„Wirtschaftlicher Schaden.“

Auch Niki Laudas NIKI könnte dann nicht mehr nach Russland fliegen. Das würde dieser aber nicht hinnehmen. "Wir würden das Außen- und das Infrastrukturministerium in Wien auf wirtschaftlichen Schaden klagen, der uns aus dieser Maßnahme erwachsen würde“, sagt NIKI-Geschäftsführer Otmar Lenz im "Standard".

Preiskampf

Die steirische Regionalfluglinie Robin Hood wehrt sich indes gegen "steuerfinanzierte Kampfpreise“ der AUA auf der Strecke Graz–Wien–Zürich. Airline-Chef Georg Pommer spricht von einem "Vernichtungsfeldzug“ und hat einen Brief an LH Voves geschrieben. Die AUA weist die Vorwürfe zurück.

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