Banken-KV
Bank-Angestellte erhalten Gehaltsplus von 3%
05.05.2026Das KV-Gesamtpaket bringt Verbesserungen bei Einkommen und Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Es betrifft rund 68.000 Beschäftigte im Finanzsektor.
In der sechsten Verhandlungsrunde über einen neuen Kollektivvertrag (KV) für die rund 68.000 Beschäftigten in der Finanzbranche haben sich die Sozialpartner auf einen Abschluss einigen können. So werden die kollektivvertraglichen Mindestgehälter um drei Prozent sowie einen Fixbetrag von fünf Euro erhöht, hieß es am Dienstagfrüh in einer Aussendung. Das nun erzielte Gesamtpaket bestehe aus monetären wie dienstrechtlichen Verbesserungen, hieß es weiter.
Die Lehrlingseinkommen sowie die Kinderzulage steigen um 3,13 Prozent. Ergänzt werde dies durch Neuerungen im Dienstrecht, speziell zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Seitens der Gewerkschaft GPA sehe man einen schwierigen, aber tragfähigen Kompromiss.
GPA "in Summe" zufrieden
"Die Betriebsversammlungen und Aktionen der letzten Wochen haben die entscheidende Bewegung auf Arbeitgeberseite gebracht. Dass heute ein Abschluss erzielt werden konnte, ist der breiten Rückendeckung aus den Betrieben zu verdanken", betonten GPA-Chefverhandler Wolfgang Pischinger, Zentralbetriebsrat der Oberbank, und die Verhandlerin der Gewerkschaft GPA, Anita Palkovich.
"Der heute erzielte Abschluss ist eine Einigung an der Schmerzgrenze. Einzelne Punkte wären für sich allein nicht ausreichend gewesen. Doch in Summe bringt der Abschluss spürbare, nachhaltige Verbesserungen für Einkommen und zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie", betont Pischinger weiter.