Vegan
BILLA setzt neuen plant-based Maßstab: Vegavita jetzt zu 100 Prozent „Frei von“
14.01.2026Billa treibt den Trend zu vegan essen weiter voran: Alle Vegavita Produkte sind ab sofort frei von Geschmacksverstärkern, Konservierungsstoffen, Palmöl und künstlichen Aromen. Zudem schenkt das Unternehmen im Veganuaryseinen Kunden die Mehrwertsteuer auf pflanzliche Drinks.
Pflanzlicher Genuss gewinnt in den Speiseplänen der Österreicherinnen und Österreicher weiter an Bedeutung. Aktuelle Zahlen von NielsenIQ für den österreichischen Lebensmitteleinzelhandel belegen diesen Trend deutlich: Pflanzliche Fleischprodukte verzeichneten 2025 im Vergleich zu 2024 ein Absatzplus von über 11 Prozent, pflanzliche Milchalternativen legten um mehr als sieben Prozent zu. Auch die Zielgruppe wächst stetig. Laut einer aktuellen Umfrage von marketmind im Auftrag von Billa konsumieren 77 Prozent der Käufer sowohl Fleisch als auch pflanzliche Produkte, während sich bereits 14 Prozent vegetarisch oder rein pflanzlich ernähren.
„Vegavita Frei von“: Neuer Qualitätsstandard bei pflanzlichen Eigenmarken
Geschmack, Preis und Inhaltsstoffe sind die wichtigsten Kaufkriterien für pflanzenbasierte Lebensmittel. Pünktlich zum Veganuary baut die Supermarktkette seine Vorreiterrolle weiter aus und setzt mit dem „Vegavita Frei von“-Versprechen einen neuen plant-based Meilenstein. Alle rund 90 Produkte der rein pflanzlichen Billa-Eigenmarke Vegavita sind ab sofort zu 100 Prozent frei von zugesetzten Konservierungsstoffen, Geschmacksverstärkern, künstlichen Aromen, Palmöl sowie gehärteten Fetten. Darübe rhinaus weiß man, dss immer mehr Konsumente genauer auf die Zutatenliste schauen. Die aktuelle marketmind-Umfrage belegt, dass 77 Prozent auf Lebensmittel achten, die frei von Konservierungsstoffen sind, 69 Prozent auf Palmöl-freie Produkte, 75 Prozent auf Produkte frei von künstlichen Aromen.
Rezepturen verbessert, Preis bleibt gleich
Die Umstellung auf das neue Qualitätsversprechen erfolgte ohne Auswirkungen auf den Preis. "Nicht nur die Qualität der Rohstoffe, auch ihre Herkunft ist uns wichtig. Bereits 50 Prozent der Vegavita Produkte werden in Österreich produziert - so auch der Bestseller das Vegavita Schnitzel. Das ‚Vegavita Frei von‘-Versprechen ist ein weiterer Meilenstein in der Produktentwicklung. Auf die Preisgestaltung der Vegavita Produkte hat die Umstellung keine Auswirkungen, sie sind weiterhin zum gewohnt attraktiven Preis erhältlich“, betont Verena Wiederkehr, Billa Head of Plant-Based Business Development und ergänzt, dass Österreich der viertgrößte Sojaanbauer Europas ist.
Billa fordert gleiche Mehrwertsteuer für pflanzliche Drinks
Im Zuge des Veganuary macht Billa erneut auf die steuerliche Ungleichbehandlung von tierischer Milch und pflanzlichen Alternativen aufmerksam. Während Kuhmilch mit 10 Prozent Mehrwertsteuer belegt ist, werden pflanzliche Pendants mit 20 Prozent besteuert. Der Lebensmittelhändler nimmt eine mögliche Steuersenkung vorweg und schenkt seinen Kunden im Jänner die zusätzliche Mehrwertsteuer auf alle pflanzlichen Drinks. „Bereits in jeder 10. bei Billa verkauften Milchpackung steckt eine rein pflanzliche Variante. Nun besteht eine neue Chance, diese Ungleichbehandlung beim Mehrwertsteuersatz auf tierische Milch und pflanzliche Pendants zu reparieren", meint Wiederkehr.
Bohnen, Soja und Tempeh besonders gefragt
Laut Umfrage bevorzugen drei von vier Konsument:innen Bohnen als Zutat in rein pflanzlichen Produkten, allen voran proteinreiches Soja. Auch bei Vegavita spielt Soja aus Österreich eine zentrale Rolle, etwa beim rein pflanzlichen Schnitzel, das von europäischer Erbse auf Soja umgestellt wurde. Zunehmender Beliebtheit erfreut sich zudem Tempeh. Vegavita setzt hier auf fermentierte ganze Bohnen – von schwarzer Bohne bis Kidneybohne. Bereits rund zwei Tempehs pro Woche reichen aus, um laut österreichischen Ernährungsempfehlungen die Mindestmenge an Hülsenfrüchten abzudecken.
Pilzbasierte Fleischalternativen exklusiv bei Billa Plus und Pflanzilla
Ein weiteres Highlight im Veganuary: Billa Plus und Billa Pflanzilla bringen exklusiv die pilzbasierten Produkte der Marke „MushRoots“ nach Österreich. Das Start-up Infinite Roots aus Hamburg setzt dabei auf Pilze als natürliche Hauptzutat – ganz ohne künstliche Aromen oder Geschmacksverstärker.
Die Pilz-Patties, Pilz-Bällchen und das Pilz-Hack enthalten bis zu 73 Prozent Pilzanteil, bestehen zu 100 Prozent aus küchenüblichen Zutaten, liefern viel Protein und sind in weniger als zehn Minuten zubereitet. Die Produkte sind ab sofort um je 3,69 Euro bei Billa Plus erhältlich und ab Ende der Woche auch bei Billa Pflanzilla verfügbar.