Reform

Brisante Forderung: ARD und ZDF sollen fusionieren

17.01.2026

In der Debatte um die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland werden erneut tiefgreifende Reformideen diskutiert. 

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Ein entsprechendes Papier solle „ein Anstoß für den weiteren Reformprozess sein, um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk für die Zukunft fit zu machen“, erklärte Kurze. Zunächst wolle man die CDU-Fraktionen in anderen Landtagen in die Gespräche einbinden und eine breitere politische Diskussion anstoßen.

Deutlich skeptischer fällt jedoch die Einschätzung aus der Rundfunkfinanzierung aus. Kay Barthel (55), Präsident des Landesrechnungshofes Sachsen-Anhalt und Mitglied der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF), dämpft die Erwartungen. Eine Zusammenlegung von ARD und ZDF hält er für kaum umsetzbar. „ARD und ZDF zu fusionieren, halte ich auf absehbare Zeit für unrealistisch“, sagte Barthel der „Mitteldeutschen Zeitung“.

Damit prallen in der Reformdebatte zwei Sichtweisen aufeinander: Während politische Akteure auf strukturelle Veränderungen drängen, sehen Experten vor allem bei radikalen Schritten wie einer Fusion der beiden größten öffentlich-rechtlichen Sender erhebliche Hürden. 

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