Für Strom und Gas

Enorme Erhöhung: Pensionistenpaar muss EVN auf einen Schlag 8.000 € zahlen

22.06.2023

Die Energiepreise sind im letzten Jahr enorm gestiegen. Das bekommt nun auch ein Pensionistenpaar in Niederösterreich zu spüren. Sie müssen nun 300% mehr fürs und Gas zahlen, obwohl weniger verbraucht wurde.

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© APA/HELMUT FOHRINGER
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Die hohen Energiepreise stellen viele Haushalte in Österreich vor Probleme, fast alle Stromanbieter haben die Preise für Strom und Gas in den letzten 12 Monaten stark erhöht. Besonders drastisch fiel die Preiserhöhung bei der EVN. Der niederösterreichische Stromanbieter erhöht den Preis pro kWh im Traif Optima Flex Natur von 24,81 Cent auf 71,34 Cent – das entspricht fast einer Verdreifachung.

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Horrende Forderung der EVN

Auch beim Gas wurde drastisch erhöht: Eine Familie aus Niederösterreich musste eine nahezu unfassbare Preiserhöhung der EVN hinnehmen. Dass die Preise bei Strom und Gas gerade im letzten Jahr extrem gestiegen sind, ist bekannt, diese Forderung der EVN ist aber kaum zu glauben. Ein Pensionistenpaar hat weniger Gas verbraucht als im letzten Verrechnungszeitraum, muss aber dennoch rund 300 % mehr zahlen als zuvor.

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Doch im Detail: Das Pensionistenpaar zahlte bisher pro Quartal rund 570 € für Gas. Nun müssen die Pensionisten für das Quartal 2.237 € berappen, zudem fordert die EVN eine Nachzahlung von satten 5.839 €, und das, obwohl der Verbrauch geringer war, als im Zeitraum zuvor. Das ergibt auf einen Schlag mehr als 8.000 €.

Mit der neuen Rechnung muss das Paar fast 9.000 € pro Jahr für Gas zahlen, plus die 5.839 € an Nachzahlung.

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Bei den Zahlen fällt auf: Über den letzten Verrechnungszeitraum hinweg verbrauchte das Paar 135 kWh pro Tag. Im neuen Zeitraum war dies nur noch 124 kWh pro Tag, also ein Minus von 10,9 kWh. Dennoch hat sich die Rechnung des Pensionistenpaares um mehr als 300% gesteigert. Das Paar fragt nun zurecht: "Wie sollen wir das schaffen?"

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