EU-Außenhandel weitet sich bis August um über 20 Prozent aus

15.10.2010

Das Handelsvolumen der EU-Länder mit dem Rest der Welt ist in den ersten acht Monaten 2010 deutlich gestiegen. Sowohl die Im- als auch die Exporte legten um 22 Prozent zu - auf 958 bzw. 861,4 Mrd. Euro. Gleichzeitig stieg das Handelsbilanzdefizit auf 96,6 (79,1) Mrd. Euro.

Zur Vollversion des Artikels
Zur Vollversion des Artikels

Das Handelsvolumen der EU-Länder mit dem Rest der Welt ist in den ersten acht Monaten 2010 deutlich gestiegen. Sowohl die Im- als auch die Exporte legten um 22 Prozent zu - auf 958 bzw. 861,4 Mrd. Euro. Gleichzeitig stieg das Handelsbilanzdefizit auf 96,6 (79,1) Mrd. Euro.

Der Handel zwischen den EU-Ländern weitete sich laut ersten Schätzungen von Eurostat um 15 Prozent auf 1.628 (1.419) Mrd. Euro aus. Um 35 Prozent legten die Ein- und Ausfuhren alleine im Monat August zu.

Die größten Wachstumsraten bei den Ausfuhren gab es im Zeitraum von Jänner bis Juli nach Brasilien (+57 Prozent), China (+41 Prozent) und der Türkei (+38 Prozent). Die Einfuhren zeigten mit Russland (+43 Prozent), Indien und China (je +25 Prozent) die größten Anstiege. Der Handel mit den USA blieb weitgehend stabil.

Österreich Ausfuhren - innerhalb und außerhalb der EU - legten laut Eurostat bis Juli um 14 Prozent auf 64,3 (56,6) Mrd. Euro zu, die Importe erhöhten sich um 13 Prozent auf 66,4 (58,9) Mrd. Euro.

Zur Vollversion des Artikels
Weitere Artikel