EU-Kommission prüft E-Mobility-Joint-Venture von Verbund und Siemens

12.09.2012

Das von Siemens Österreich und dem Stromkonzern Verbund gegründete Joint Venture für Elektromobilität wird von der EU-Kommission auf Herz und Nieren geprüft, berichtet "Der Standard". Mitbewerber und Interessengruppen haben dem Bericht zufolge Ende August einen Fragebogen mit mehr als 200 Punkten zu dem von den beiden Konzernen geplanten Ladenetz für Stromfahrzeuge mit pauschalen Service-Paketen zugeschickt bekommen. Das JV war im April unter dem Arbeitstitel "E-Mobility-Provider" vorgestellt worden. Ob Brüssel ein formelles Kartellverfahren einleitet, ist noch offen.

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Bei der Wettbewerbsprüfung werde der möglichen Aufteilung der Märkte großes Augenmerk geschenkt - etwa ob Stromversorgung, Bereitstellung von Ladestationen und Unterstützung für die Nutzer wie Pannendienst oder Routenplaner als getrennte Märkte zu sehen sind oder als Bündel, das nur Hand in Hand Sinn macht. Zudem wird der Zeitung zufolge geprüft, ob es Nachfrage-Unterschiede bei Geschäfts- und Privatkunden gibt.

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