Zur Eröffnung

Europas Leitbörsen etwas schwächer

13.11.2015

Der Euro-Stoxx-50 verlor 0,30 Prozent oder 10,14 Punkte auf 3.377,56 Einheiten,

Zur Vollversion des Artikels
 
Zur Vollversion des Artikels

Die Leitbörsen in Europa haben sich am Freitagvormittag mit etwas schwächerer Tendenz gezeigt. Der Euro-Stoxx-50 stand gegen 10.15 Uhr mit minus 0,30 Prozent oder 10,14 Punkte bei 3.377,56 Einheiten. Der DAX in Frankfurt gewann geringfügige 0,05 Prozent oder 5,24 Zähler auf 10.787,87 Punkte. In London zeigte sich der FT-SE-100 mit minus 0,33 Prozent oder 20,34 auf 6.158,34 Punkte.

Größere Impulse blieben bisher aus. Marktteilnehmer verwiesen auf die negativen Vorgaben von der Wall Street, die zum Wochenausklang auf die Stimmung drückten. Französische und deutsche Wirtschaftswachstumsdaten entsprachen den Prognosen und konnten entsprechend nicht nennenswert bewegen. Etwas unter den Erwartungen gebliebene Daten aus Italien belasteten hingegen leicht. Am Nachmittag rücken von Konjunkturseite dann die US-Erzeugerpreise in den Fokus.

Auf Unternehmensseite hat der italienische Energiekonzern Enel die ersten drei Quartale 2015 mit einem Nettogewinn von 2,089 Mrd. Euro abgeschlossen. Dies entspricht einem Wachstum von 7,3 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2014, teilte der Konzern in einer Presseaussendung mit. Der Umsatz stieg um 3,6 Prozent auf 55,9 Mrd. Euro. Die Aktien des Versorgers legten im vorderen Bereich des Euro-Stoxx-50 1,44 Prozent auf 4,082 Euro zu.

Der französische Mischkonzern Bouygues kommt mit seinen Kostensenkungen voran. Unter dem Strich verdiente der Konzern des Milliardärs Martin Bouygues im dritten Quartal 376 Millionen Euro und damit knapp 13 Prozent mehr als vor einem Jahr, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Dabei sank der Umsatz um 3 Prozent auf 8,73 Milliarden Euro, weil die Bau-und Immobiliensparte sowie der Fernsehsender TF1 weniger erlösten. Das Geschäft mit Bau und Immobilien ist mit rund 80 Prozent Anteil am Gesamtumsatz der weitaus größte Unternehmensteil, dank Einsparungen und guter Entwicklung im Ausland wurde der Konzern hier profitabler. Mit plus 2,82 Prozent bei 35,89 Euro führten die Papiere den französischen Leitindex CAC-40 an.

Die Aktien der Deutschen Euroshop knickten um 4,28 Prozent auf 39,365 Euro ein. Der auf Einkaufszentren spezialisierte Immobilieninvestor senkte die Prognose für das operative Ergebnis (Ebit) im laufenden Jahr. An der in Aussicht gestellten Dividende von 1,35 Euro je Aktie hält das Unternehmen aber fest.

Zur Vollversion des Artikels