US-Börsen

Wenig veränderte Tendenz im frühen Handel

25.08.2011

Investor Buffett kauft Bank of America-Aktien. Apple um fast zwei Prozent tiefer.

Zur Vollversion des Artikels
© AP
Zur Vollversion des Artikels

Die New Yorker Aktienbörsen haben am Donnerstag im frühen Handel mit wenig veränderter Tendenz notiert. Bis 15.55 Uhr verlor der Dow Jones Industrial Index minimal um 0,76 Einheiten oder 0,01 Prozent auf 11.319,80 Zähler. Der S&P-500 Index gewann hingegen leicht um 1,41 Punkte oder 0,12 Prozent auf 1.179,01 Zähler. Der Nasdaq Composite Index reduzierte sich wiederum um 1,21 Punkte (minus 0,05 Prozent) auf 2.466,48 Einheiten.

Für Aufsehen sorgte kurz vor Handelsstart der Milliardär und legendäre US-Investor Warren Buffett. Das Investment-Vehikel von Buffett, Berkshire Hathaway, plant Vorzugsaktien der Bank of America im Wert von fünf Milliarden US-Dollar zu kaufen. Die Bankaktie schoss um 22,61 Prozent auf 8,57 Dollar nach oben.

Im Windschatten gewannen auch andere Bankenschwergewichte an Wert. Wells Fargo kletterten um 4,67 Prozent auf 25,57 Dollar, Citigroup zogen um 9,67 Prozent auf 31,20 Dollar an und JPMorgan Chase rückten um 6,42 Prozent auf 38,13 Dollar vor.

Wenig erfreuliche Nachrichten kamen erneut vom US-Arbeitsmarkt. So stieg die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe laut dem US-Arbeitsministerium um 5.000 auf 417.000. Volkswirte hatten hingegen mit einem Rückgang auf 405.000 Anträge gerechnet. Viele Anleger wähnten sich allerdings im Vorfeld des Auftritts von US-Notenbankchef Ben Bernanke beim Notenbanktreffen in Jackson Hole am Freitag in Zurückhaltung, hieß es.

In das Blickfeld gerieten nach dem Rücktritt von Steve Jobs die Aktien von Apple (minus 1,84 Prozent auf 369,25 Dollar). Jobs bleibt dem Konzern als Chef des Aufsichtsrates erhalten und hat damit weiterhin ein gewichtiges Wort mitzureden. Der Rücktritt von Jobs sei zwar nicht das Ende von Apple, aber das Ende eines Kapitels der Unternehmensgeschichte, so ein Börsianer.

Zum Gesprächsthema wurden auch die Anteilsscheine eines weiteren Technologie-Konzerns. So zahlt der Internet-Konzern Google eine halbe Milliarde US-Dollar, um Ermittlungen wegen unerlaubter Werbung kanadischer Online-Apotheken in den USA beizulegen. Der Vergleich kommt nicht überraschend, Google hatte eine Rückstellung von 500 Millionen Dollar wegen Regierungsermittlungen bereits im Mai bekanntgegeben. Google-Papiere gewannen 1,90 Prozent auf 533,24 Dollar.

Um 3,26 Prozent auf 10,99 Dollar nach unten ging es für die Anteilsscheine von Applied Materials. Der Halbleiter- und Solarindustriezulieferer hatte mit seinen Prognosen für den Umsatz und den Gewinn im vierten Geschäftsquartal die Markterwartungen verfehlt. Wegen der schwachen Nachfrage würden die Halbleiterhersteller ihre Expansionspläne beschneiden, hieß es.

Zur Vollversion des Artikels