Ab heute

Über 100.000 Österreicher bekommen mehr Geld aufs Konto

01.04.2026

Mehrere Kollektivverträge haben ihren Geltungsbeginn am 1. April. Somit erhalten mehr als 100.000 Österreicher mehr Geld auf ihr Konto.

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Derzeit laufen zahlreiche Kollektivverhandlungen. Einige Verhandlungen sind schon abgeschlossen und gelten ab dem 1. April.

Laut "5 Minuten" erhalten Österreicher mit Kollektivverträgen in den Gewerkschaften Textilindustrie, Maschinenring-Service Genossenschaft Steiermark und Niederösterreich, Wiener Kühlhäuser, Sozialwirtschaft, Privatkrankenanstalten und kaufmännische Angestellte der Tages- und Wochenzeitungen ein höheres Gehalt.

Textilindustrie und Maschinenring-Service mit Lohnerhöhung

Der Kollektivvertrag für die Textilindustrie gilt für rund 7.500 Beschäftigte. Hier wird der Mindestlohn und das Lehrlingseinkommen um 2,9 Prozent erhöht. Die IST-Löhne steigen um 2,4 Prozent.

Die Maschinenring-Service Genossenschaft in Steiermark erhält 3,3 Prozent mehr Geld. Die gleiche Gewerkschaft in Niederösterreich bekommt auch eine Erhöhung von 3,3 Prozent. Lehrlinge dürfen sich sogar noch mehr freuen. Ihr Einkommen steigt um 4,52 Prozent.

130.000 Menschen bekommen mehr Geld

Bei den Wiener Kühlhäusern gibt es ein Plus von 2,9 Prozent. Dort liegt somit der neue Mindestlohn bei 2.455,47 Euro.

In der Sozialwirtschaft erhalten ab April rund 130.000 Menschen ein höheres Gehalt. Die Arbeiter im privaten Gesundheits-, Sozial- und Pflegebereich bekommen laut dem neuen Kollektivvertrag um 2,6 Prozent mehr Geld. Die IST-Gehälter und -Löhne steigen um 2,4 Prozent. Die Lehrlingsentgelte, Zuschläge und Zulagen wachsen um 2,6 Prozent.

3,2 Prozent für Kaufmännische Angestellten 

Die etwa 10.000 Beschäftigten der Privatkrankenanstalten, die Gehälter bis zu einer Höhe von 3.750 Euro erhalten, können sich auch über eine Erhöhung freuen. Ihr Gehalt steigt um drei Prozent.

Beim Verband Österreichischer Zeitungen steigt das Gehalt der kaufmännischen (nicht journalistischen) Angestellten der Tages- und Wochenzeitungen sowie der Online- und Nebenausgaben um 3,2 Prozent.