EU-Arbeitslosigkeit

Vier Austro-Bundesländer in Top 10

24.11.2011

Tirol, Salzburg, Niederösterreich und Oberösterreich mit einer Top-Quote.

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Die österreichischen Bundesländer Tirol, Salzburg, Niederösterreich und Oberösterreich verzeichneten im Jahr 2010 eine der geringsten regionalen Erwerbslosenquoten in der EU. Die niedrigsten Arbeitslosenraten wurden in den Regionen Zeeland in den Niederlanden und Bolzano/Bozen in Italien (je 2,7 Prozent) sowie in Tirol (2,8 Prozent) und Salzburg (2,9 Prozent) registriert, teilte das europäische Statistikamt Eurostat am Donnerstag mit.

Niederösterreich belegte Rang sechs mit 3,6 Prozent und Oberösterreich Platz sieben mit 3,7 Prozent. Die höchsten Raten wurden im französischen Übersee-Department Reunion (28,9 Prozent) und auf den Kanarischen-Inseln (28,7 Prozent) und Andalusien (28,0 Prozent) in Spanien verzeichnet.

Zwischen den Jahren 2009 und 2010 stieg die Erwerbslosenquote in knapp zwei Drittel der 271 Regionen der Europäischen Union. 32 dieser Regionen hatten im vergangenen Jahr eine Erwerbslosenquote von 4,8 Prozent oder weniger. Dazu gehörten acht Regionen in den Niederlanden, acht der neun Bundesländer in Österreich, sieben in Deutschland, drei in Italien, zwei in Belgien, und jeweils eine in Tschechien, Rumänien und Großbritannien sowie in Luxemburg. 13 Regionen hatten eine Arbeitslosenrate von 19,2 Prozent oder höher, rund das Doppelte des EU-Werts: Neun Regionen in Spanien und die vier französischen Übersee-Departments.

Frauenarbeitslosenquote
Die Frauenerwerbslosenquote reichte im vergangenen Jahr von 2,5 Prozent in Tirol bis 31,9 Prozent in der spanischen Exklave Melilla in Nordafrika, während sich die Arbeitslosenrate der Männer von 2,3 Prozent in Bozen in Italien bis 29,2 Prozent in auf den Kanarischen-Inseln in Spanien erstreckte. Die Jugenderwerbslosenquote reichte von 5,1 Prozent in Oberbayern bis 60,2 Prozent in der spanischen Exklave Ceuta in Nordafrika.

Lanzeitsarbeitslose

Der Anteil der Langzeiterwerbslosen, länger als 12 Monate ohne Arbeit, war am geringsten in Bucuresti-Ilfov (5,0 Prozent) in Rumänien, North Eastern Scotland (14,0 Prozent) in Großbritannien, Övre Norrland (14,6 Prozent) in Schweden und Notio Aigaio (14,8 Prozent) in Griechenland und die höchsten Raten wurden in den französischen Übersee-Departments Guadeloupe (78,8 Prozent), Guyane (73,6 Prozent) und Martinique (70,4 Prozent) verzeichnet.

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