Constantia-Immoeast: Vergleich dauert

07.09.2009

Der Constantia/Immoeast-Generalvergleich könnte noch länger auf sich warten lassen, als manchen lieb ist. Der Chef der Immofinanz/Immoeast-Gruppe, Eduard Zehetner, der sich einen dreistelligen Millionen-Betrag erwartet, drückt aufs Tempo - er hätte gerne seinen Aktionären Anfang Oktober auf den Hauptversammlungen eine Frohbotschaft verkündet.

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Von anderer Seite hört man dagegen, dass eine Einigung nicht vor Mitte oder Ende Oktober zu erwarten sei. Die Packaging-Aktien legten bei starken Umsätzen über 6 Prozent zu.

Für die Immoeast geht es um noch offene Forderungen an die Constantia Packaging B.V. (CP BV) - der Mutter der börsenotierten Constantia Packaging AG (CP AG) -, von der sich die Immofinanz-Tochter 170 Mio. Euro in bar erhofft.

Beschaffen könnte sich die BV das Geld über einen Verkauf der AG, für die der US-Fonds CVC - vertreten durch den Oberösterreicher Christian Wildmoser - 550 Mio. Euro geboten haben soll, was ungefähr dem Börsenwert entspricht.

Mit 30 Prozent der AMAG, die zu 90 Prozent der CP AG gehört, könnte der Badener Anwalt Rudolf Fries entschädigt werden, der dafür auf eine Put-Option auf Immofinanz-Aktien verzichten könnte, berichteten Medien mehrmals. 60 Prozent der AMAG könnten an die RLB OÖ von Ludwig Scharinger und Partner gehen. Scharinger vorige Woche: Die RLB dränge sich nicht auf, doch wenn sie gebraucht werde, werde man zur Stelle sein.

Bei der Immoeast ist man "hochgradig interessiert, bald eine Einigung zu haben" - doch gebe es dafür aktuell "leider keine Indizien", war am Montag aus ihrem Umfeld zu vernehmen.

Aus Kreisen der Packaging AG hieß es, man gehe von einer Einigung nicht vor Mitte oder Ende Oktober aus, jedenfalls nicht mehr im September. Bei der Packaging BV will man sich derzeit dazu gar nicht äußern, da die FMA Stellungnahme Beteiligter streng beäugt.

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