Verbesserungen

WKÖ: Ein-Personen-Unternehmen steigen

16.04.2013

Der Anteil an Unternehmen ist auf 55,6% gestiegen. Der Frauenanteil liegt bei 47 Prozent.

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Die Zahl der Ein-Personen-Unternehmen (EPU) stieg 2012 im Vergleich zum Jahr davor um 11.000 auf rund 251.000. "Damit hat sich der Anteil von EPU an österreichischen Unternehmen insgesamt von 54,6 auf 55,6 Prozent um einen Prozentpunkt erhöht, hält sich also auf einem konstant hohen Niveau", Elisabeth Zehetner, Bundesgeschäftsführerin in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und für EPU zuständig, in einer Pressemitteilung zu den aktuellen Zahlen der EPU-Statistik.

44,6 Prozent der EPU entfielen demnach auf die Sparte Gewerbe und Handwerk, gefolgt vom Handel mit 23,7 Prozent und Information und Consulting (19,3 Prozent).

Der Frauenanteil lag mit 235.500 EPU bei 46,9 Prozent.

Der Rechtsform nach waren 90 Prozent nicht eingetragene Einzelunternehmen, 2,8 Prozent eingetragene Einzelunternehmen und 6,2 Prozent GmbH. 33,5 Prozent der Ein-Personen-Unternehmer waren zwischen 40 und 50 Jahre alt. 25,2 Prozent befanden sich in der Altersgruppe der 50 bis 60-Jährigen und 22,3 Prozent waren zwischen 30 und 40 Jahre alt.

Zehetner verwies in der heutigen Pressemitteilung auf zahlreiche Verbesserungen, die auf Schiene gebracht werden konnten wie etwa die Erhöhung des Wochengeldes für Unternehmerinnen oder den gesetzlichen Anspruch auf Krankengeld. Weitere Erleichterungen für EPU stünden ganz oben auf der Agenda.

Stark gemacht habe sich die Wirtschaftskammer für eine deutliche Erleichterung bei der Versicherungs-Nachzahlung. Die derzeitige Frist - Nachzahlungen nach dem dritten Jahr der Gründung sind innerhalb eines Jahres zu leisten - soll auf drei Jahre ausgeweitet werden. Zudem sollen die Beiträge in zwölf unverzinsten Teilbeträgen geleistet werden können. Für Betriebe mit Einkünften unter der SV-Mindestbeitragsgrundlage soll es zudem eine Überbrückungshilfe geben. Das Gesetz liegt derzeit dem Parlament zur Beschlussfassung vor.

Eine weitere wichtige Erleichterung, würde die Absetzbarkeit der Arbeitsräume - eine langjährige Forderung der WKÖ - darstellen, so Zehetner.

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