Nein zu Südamerika

Mercosur: Frischfleisch bei Billa bleibt 100% heimisch

14.01.2026

In den Billa-Supermärkten ist Fleisch aus Südamerika kein Thema, man setzt auch weiterhin auf Frischfleisch aus Österreich.  

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© TZ ÖSTERREICH
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Die Rewe-Tochter Billa verkauft seit dem Jahr 2020 100 Prozent Frischfleisch aus Österreich, unter anderem heimisches Hendl, Pute, Schwein, Rind, Kalb, Wild und Lamm.  

"Als einziger Lebensmitteleinzelhändler bietet BILLA seit 2020 Frischfleisch ausschließlich aus Österreich an. Das Frischfleischsortiment reicht von der Preiseinstiegsmarke Clever über hohe Standards unter dem »Fair zum Tier!«-Siegel bei Hofstädter in konventioneller Landwirtschaft bis hin zu unserer höchsten Bio-Qualität unter Ja! Natürlich", heißt es von Billa. Ja! Natürlich garantiert als einzige Bio-Marke des Landes ganzjährig rund um die Uhr Freilauf für einen Großteil der Tiere und unterstreicht damit die Vorreiterrolle  

Seit 2023 ist Frischfleisch in Bedienung bei BILLA und BILLA PLUS ausschließlich in 100 % Tierwohl-Qualität. 

© REWE Group | Marcel Haraszti, Vorstand REWE International AG

BILLA PLUS bietet das größte Tierwohl-Sortiment des Landes. "Tierwohl ist keine Nische mehr, belegen zahlreiche Studien sowie unsere Verkaufszahlen. Bereits 50 Prozent vom Umsatz des verkauften Fleisches bei BILLA stammen aus unseren Tierwohl-Programmen. Tendenz steigend«, so Marcel Haraszti, Vorstand der REWE International AG.  

Auch bei den Rewe-Töchtern Adeg und Penny gebe es "keine Pläne, Fleisch aus Mercosur-Ländern" zu verkaufen. 

Bauern-Kritik an Handelsabkommen

Zu den Mercosur-Staaten zählen Argentinien, Brasilien, Uruguay und Paraguay. Die Gegner des EU-Mercosur-Handelsabkommens befürchten eine Zunahme von Importen billiger Lebensmittel wie Rindfleisch, Geflügel und Zucker, die Landwirte in Europa unter Druck setzen würden. EU-weit kam es zu Protesten von Bauern. Den Landwirten wurden nun Hilfen in Aussicht gestellt, um die Effekte des Handelsabkommens abzumildern.

Die Botschafter der 27 EU-Länder stimmten dem Abkommen vergangenen Freitag mehrheitlich zu. Unter anderem Frankreich, Polen und Österreich blieben bei ihrem Nein, wurden aber durch einen Kurswechsel der zunächst kritischen Italiener überstimmt. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen wird kommenden Samstag das Handelsabkommen offiziell in Paraguay unterzeichnen. Damit der Handelsdeal in Kraft tritt, muss noch das EU-Parlament zustimmen. 

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