Flugzeuge abgezogen
Ryanair-Boss O‘Leary beschimpft Kanzler Stocker
28.01.2026
Ryanair streicht 5 Flugzeuge in Wien. Der Chef schießt bei seiner Pressekonferenz in Wien eine Breitseite gegen Kanzler Christian »Sleepy Stocker« und fordert ein Ende der Luftverkehrssteuer.
Michael O‘Leary, der Chef von Ryanair, Europas größter Fluggesellschaft, schießt gegen Österreichs Regierung und kündigt Einschränkungen an. Für den Ryanair-Sommerflugplan 2026 werden fünf in Wien stationierte Flugzeuge, eine Million Sitzplätze und neun Strecken aus Österreich abgezogen.
»Steuer zu hoch«
Dies sei eine „direkte Reaktion auf das Versäumnis der österreichischen Regierung, die Luftverkehrssteuer in Höhe von 12 Euro pro Passagier abzuschaffen, die in Verbindung mit den hohen Gebühren des Flughafens Wien (seit Covid um 30 % gestiegen) das Land wettbewerbsunfähig machen“, führte O‘Leary in Wien aus.
Drei Ryanair-Flugzeuge kommen dafür nach Bratislava. „Wenn es Sleepy Stocker mit dem Aufschwung ernst ist, muss er die Luftverkehrssteuer abschaffen.“
Die Luftverkehrssteuer in Höhe von 12 € pro Passagier bringe weniger als 150 Millionen Euro pro Jahr ein, koste aber durch
geringere Tourismuseinnahmen, verlorene Arbeitsplätze und rückläufige regionale Investitionen Milliarden, behauptet Ryanair.
"Wenn die österreichische Regierung diese schädliche Steuer abschafft, könnte Ryanair ihr Verkehrsaufkommen in Österreich in den nächsten fünf Jahren um 70 % auf 12 Millionen Passagiere pro Jahr steigern und damit den Verkehr, den Tourismus und die Beschäftigung in Österreich erheblich ankurbeln", verspricht O'Leary.