Investor packt aus

Epstein-Beben der Milliardäre: Warren Buffett bricht mit Bill Gates

01.04.2026

Investment-Legende Warren Buffett (95) bricht sein Schweigen und zieht einen harten Schlussstrich unter die jahrzehntelange Freundschaft mit Bill Gates. Der Grund: Die schockierenden neuen Enthüllungen in den Epstein-Akten. 

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© Reuters
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Es ist das Ende einer Ära. Warren Buffett, der „Orakel von Omaha“, hat in einem dramatischen Interview mit dem US-Sender CNBC enthüllt, dass er den Kontakt zu seinem ehemals besten Freund Bill Gates komplett abgebrochen hat. 

„Habe kein Wort mehr mit ihm gesprochen“ 

„Ich habe überhaupt nicht mit ihm gesprochen, seit die ganze Sache enthüllt wurde“, sagt Buffett knallhart. Die jüngsten Details aus den Jeffrey-Epstein-Akten haben das Fass zum Überlaufen gebracht. 

Angst vor dem Zeugenstand

Hinter dem radikalen Bruch steckt laut Buffett auch Kalkül. Der Star-Investor will um jeden Preis verhindern, in den Sumpf rund um den verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein hineingezogen zu werden. 

Buffetts größte Sorge: „Ich möchte nicht in eine Position geraten, in der ich Dinge weiß... und als Zeuge geladen werde.“ Gegenüber CNBC spricht er Klartext: „Ich möchte lieber nicht unter Eid aussagen müssen“, stellte er klar. 

Schöne Erinnerungen an Freundschaft

Obwohl er über die gemeinsame Vergangenheit mit Gates (wie das berühmte Eis-Essen bei Dairy Queen) immer noch mit einer gewissen Wärme spricht, bleibt er eisern: Ja, er habe schöne Erinnerungen an die Freundschaft. Solange die Vorwürfe nicht geklärt sind, herrsche Funkstille.

„Epstein war der größte Betrüger aller Zeiten“

Buffett fand im Interview deutliche Worte für Jeffrey Epstein. Er bezeichnete den pädophilen Finanzier als einen „Meister-Manipulator“ (conman).

„Es ist erstaunlich für mich, dass jemand als Hochstapler so erfolgreich sein konnte. Dieser Kerl muss der größte Betrüger aller Zeiten gewesen sein. Er hatte einen Weg, jeden reinzulegen.“

Besonders brisant: Buffett enthüllte, dass Gates ihn beinahe zu einem Treffen mit Epstein nach New York eingeladen hätte. „Ich muss ihm dafür danken, dass er es letztlich doch nicht getan hat“, so Buffett sichtlich erleichtert.

Schwere Vorwürfe gegen Bill Gates

Während Buffett sich distanziert, gerät Bill Gates immer stärker unter Druck. Die neuen Akten werfen ein düsteres Licht auf seine Verbindungen zu Epstein nach dessen erster Verurteilung 2008. 

Die Vorwürfe gegen Gates wiegen schwer:

  • Gates soll sich mehrfach mit Epstein getroffen haben.
  • In den jüngsten Dokumenten wird behauptet, Gates habe Affären mit russischen Frauen gehabt.
  • Sogar von einer Geschlechtskrankheit und dubiosen Medikamentenforderungen ist die Rede.

Milliardär Bill Gates schlägt nach den Berichten darüber zurück. Ein Sprecher des Microsoft-Gründers wies die Behauptungen als „absolut absurd und völlig falsch“ zurück. Epstein habe lediglich versucht, Gates zu „diffamieren und in die Falle zu locken“, nachdem dieser eine dauerhafte Geschäftsbeziehung abgelehnt habe.

Warren Buffett zieht dennoch einen vernichtenden Schlussstrich: „Man kann nicht ungeschehen machen, was passiert ist.“ Die Freundschaft der zwei mächtigsten Männer der Welt scheint endgültig Geschichte zu sein. 

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