"Royal Pop"

Mega-Hype um neue Plastik-Uhr von Swatch

16.05.2026

Heute startet die AP x Swatch. 

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© Swatch
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Die nächste Swatch-Kooperation sorgt weltweit für Warteschlangen vor den Stores: Gemeinsam mit Luxusmarke Audemars Piguet bringt Swatch die neue „Royal Pop“ auf den Markt – und löst damit einen ähnlichen Hype aus wie einst die MoonSwatch mit Omega.

Besonders überraschend: Statt einer klassischen Armbanduhr handelt es sich diesmal um eine Taschenuhr aus Kunststoff. Trotzdem campierten Fans bereits Tage vor Verkaufsstart vor Geschäften in London, Tokio oder New York. Der Preis liegt bei rund 380 Euro – auf Plattformen wie Ebay oder Chrono24 werden allerdings schon jetzt erste Angebote für mehrere Tausend Euro gehandelt.

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Uhrenhändler Kai Leingang sieht darin vor allem einen klassischen Luxus-Effekt: künstliche Verknappung. „Der Ungeduldigste zahlt am meisten“, erklärt der Experte gegenüber der BILD. Tatsächlich setzt Swatch erneut auf limitierte Stückzahlen und den Verkauf ausschließlich in ausgewählten Stores – genau jene Strategie, die bereits die MoonSwatch zum globalen Sammlerobjekt machte.

Mega-Hype

Dass Audemars Piguet diesmal keine günstige Version der legendären Royal Oak als Armbanduhr zuließ, dürfte laut Branchenexperten vor allem dem Markenschutz dienen. Eine Plastik-Version einer Uhr, die im Original teils über 400.000 Euro kostet, hätte dem Luxusimage schaden können. Die Lösung: eine auffällige Taschenuhr mit eigenständigem Design.

Auch technisch hebt sich die „Royal Pop“ von typischen Swatch-Modellen ab. Statt Batterie arbeitet im Inneren ein mechanisches Handaufzugswerk mit rund 90 Stunden Gangreserve.

Ob die Uhr langfristig ihren Hype behält, bleibt offen. Experten verweisen auf die MoonSwatch, deren Preise nach dem ersten Boom stark gefallen sind. Fest steht aber schon jetzt: Kaum ein Accessoire wird derzeit in der Uhrenwelt so intensiv diskutiert wie die neue AP x Swatch.