Hoher Schadenersatz

Österreichische Mini-Modekette Fussl klagt asiatischen Giganten Temu

22.05.2026

Kommende Woche verklagt Fussl den chinesischen Online-Versandhändler Temu, weil der mit ihrer Marke geworben hat. Es geht um viel Schadenersatz.

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Die Fussl Modestraße ist ein Familienunternehmen aus dem Ort Innkreis in Oberösterreich. Sie betreibt  150 Filialen in Österreich und 50 Filialen in Bayern, hat rund 200 Millionen Euro Nettoumsatz. Jetzt will Chef Ernst Mayr gegen ein asiatisches Milliardenunternehmen vorgehen, wie Fussl gegenüber oe24 bestätigt.

Online-Versandriese Temu aus China soll mit Innviertler Modemarke geworben haben 

Das Familienunternehmen aus Innkreis geht gegen Temu vor, weil diese mit der Innviertler Modemarke geworben haben sollen. Es geht um viel Schadenersatz, 100.000 Euro plus Anwaltskosten.

Es geht um missbräuchliche Verwendung der Marke, man will aber auch die Politik auf ein größeres Problem aufmerksam machen. Den Missbrauch, den asiatische Billig-Giganten oft in Europa treiben.

Brancheninsider und Experten vom Handelsverband kritisieren, dass Firmen wie Temu oft keinen Zoll und keine oder zu wenig Steuern und Abgaben zahlen. Zuletzt wollte die Regierung mit der Paketabgabe Geld von den Giganten holen. Trifft durch den ungeschickt formulierten Gesetzestext aber auch tausende österreichische Firmen. Derzeit ist das Gesetz in Begutachtung. Und die Klage gegen Temu rollt nächste Woche an.

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