OMV will Bayernoil-Beteiligung verkaufen - Deutsche Bank beauftragt

13.01.2012

Die OMV will ihr Raffinerie-Geschäft verkleinern und deshalb ihren 45-Prozent-Anteil am Raffinerieverbund Bayernoil verkaufen. Mit der Planung und Umsetzung des Verkaufs habe man nun die Deutsche Bank beauftragt, teilte die OMV mit. Die jährliche Raffineriekapazität der OMV würde dadurch um 4,6 auf 17,7 Mio. Tonnen sinken.

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Künftig will sich die OMV - wie bereits bei der Vorstellung der neuen OMV-Strategie im vergangenen Herbst angekündigt - vor allem auf die einträglichere Öl- und Gasförderung konzentrieren. Deshalb hat die türkische Tochter OMV Petrol Ofisi Ende November bereits ihren 52-Prozent-Anteil am zypriotischen Tankstellenunternehmen Kibris Türk Petrolleri Limited Sirketi verkauft. Am 6. Dezember 2011 kündigte die OMV zudem den geplanten Verkauf ihrer Tochterfirmen in Kroatien und Bosnien an. Die Bayernoil Raffineriegesellschaft mbH betreibt den größten Raffinerieverbund im bayerischen Raum mit Produktionsstandorten in Vohburg und Neustadt an der Donau.

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