Spenden mit Pfand
Pfandbonspenden bei SPAR: Über 570.000 Euro für „Rettet das Kind“ gesammelt
06.02.2026
SPAR-Kunden haben 2025 mit einer einfachen Entscheidung Großes bewirkt: Statt ihre Pfandgutschrift mitzunehmen, spendeten sie diese freiwillig für den guten Zweck. So kamen mehr als 570.000 Euro für „Rettet das Kind“ zusammen – direkt wirksam für Kinder und Familien in Österreich.
Seit Einführung des Einwegpfands am 1. Jänner 2025 können Kunden bei SPAR direkt am Pfandautomaten entscheiden, ob sie ihre Pfandgutschrift behalten oder spenden möchten. Diese niederschwellige Möglichkeit wurde rege genutzt: Insgesamt 570.525 Euro – das entspricht über zwei Millionen Flaschen und Dosen – flossen 2025 an die Organisation „Rettet das Kind“.
Hilfe, die dort ankommt, wo sie gebraucht wird
Ein zentrales Anliegen von SPAR ist soziales Engagement mit regionaler Wirkung. Die Pfandbonspenden kommen daher den jeweiligen Landesorganisationen von „Rettet das Kind“ zugute. Unterstützt werden Kinder, Jugendliche und Familien genau in jenen Regionen, in denen die Spenden gesammelt wurden. „Das Pfandsystem zeigt, wie ökologische und soziale Verantwortung sinnvoll kombiniert werden können“, betont Markus Kaser, stellvertretender Vorstandsvorsitzender von SPAR. „Auch kleine Entscheidungen entfalten große Wirkung.“
Langjährige Partnerschaft für Kinder und Familien
SPAR arbeitet seit vielen Jahren mit „Rettet das Kind“ zusammen. Die Organisation ist seit 1956 in Österreich aktiv und heute mit neun unabhängigen Vereinen in allen Bundesländern vertreten. Ihre Arbeit orientiert sich an der UN-Kinderrechtskonvention und bietet rasche, unbürokratische Hilfe in schwierigen Lebenssituationen. Mario Zagler, Generalsekretär von „Rettet das Kind Österreich“, bedankt sich bei den Kunden: „Die Pfandspenden haben 2025 zusätzliche Mittel für unsere Arbeit geschaffen und vielen Familien konkret geholfen.“
Gemeinsames Engagement von SPAR und INTERSPAR
Auch INTERSPAR beteiligte sich an der Pfandspendenaktion. Insgesamt überließen Kunden dem heimischen Lebensmittelhändler im Jahr 2025 gemeinsam 672.842 Euro an Pfandwert sozialen und gesellschaftlich relevanten Organisationen. Während bei INTERSPAR für die Feuerwehr gesammelt wurde, kam die SPAR-Spende „Rettet das Kind“ zugute. Seit Anfang 2026 werden die Pfandbonspenden bei der Supermarktkette den österreichischen Freiwilligen Feuerwehren sowie der Feuerwehrausbildung gewidmet.
Nachhaltigkeit auch beim Pfandbon
Neben sozialem Engagement setzt SPAR auf innovative Lösungen bei der Pfandrückgabe. Mit dem digitalen Pfandbon, der im April eingeführt wurde, konnten bereits über vier Millionen gedruckte Bons eingespart werden – ein weiterer Schritt in Richtung Nachhaltigkeit.