Schweizer Uhrenindustrie erholt sich nur langsam

28.02.2010

Die Schweizer Uhrenindustrie braucht noch rund eineinhalb Jahre, um sich von der Finanzkrise zu erholen. Das sagte der Chef der Nobeluhrenmarke Hublot, Jean-Claude Biver. Der Patient sei zwar aus dem Spital, aber noch nicht vollständig gesund, sagte Biver. Einige Marken - darunter auch Hublot - würden sich aber schneller erholen.

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Hublot gehört dem französischen Konzern LVMH. 2009 wurden 20.000 Uhren fabriziert. Umsatzzahlen publiziert die Marke nicht mehr. 2007 waren es noch 151 Mio. Franken. Die Schweizer Uhrenindustrie hat 2009 gesamthaft Uhren im Wert von 13,227 Mrd. Franken (9,036 Mrd. Euro) und damit fast 23 % weniger exportiert. Die Branche hat als Folge der Weltwirtschaftskrise unter einem allgemeinen Einbruch der Nachfrage auf sämtlichen Märkten und in allen Segmenten gelitten.

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