Tschechien definiert systemrelevante Banken

21.10.2013

Vier Banken in Tschechien werden ab 2014 um ein bis drei Prozentpunkte höhere Kapitalreserven vorhalten müssen als die übrigen Geldinstitute, weil sie "zu groß" und wichtig für das Finanzsystem und die Wirtschaft des Landes insgesamt sind. Diese vier systemrelevanten Banken wurden von der Tschechischen Nationalbank (CNB) ausgewählt, allerdings nannte die Zentralbank nicht die Namen dieser Banken.

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Dem Chefökonomen von Patria Finance, David Marek, zufolge handelt es sich um die größten Geldinstitute im Lande, darunter die Erste-Tochter Ceska sporitelna. Die anderen seien Komercni banka (Tochter der französischen Societe Generale), die Ceskoslovenska obchodni banka (Tochter der belgischen KBC) und die UniCredit Bank. Laut Marek werden die Kosten für höhere Kapital-Reserven die Aktionäre der Banken tragen müssen.

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